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DIE TOTEN HOSEN

DIE TOTEN HOSEN Beat-Tribut an Liverpool MUSIK-TIPP Der Mersey Beat oder Mersey Sound entwickelte sich Ende der 1950er Jahre aus Rock´n Roll, Rhythm & Blues und Skiffle in und um die englische Hafenstadt Liverpool. Seine Hochzeit hatte diese musikalische Stilrichtung und Jugendkultur bis 1964, ihr bekanntestes Aushängeschild waren The Beatles. Mit „Learning English Lesson 3: Mersey Beat! The Sound Of Liverpool“ zollen Die Toten Hosen dieser Periode mit insgesamt 15 Titeln Tribut. Produziert von Vincent Sorg und den Toten Hosen kommen unter anderem Hits wie „Hippy Hippy Shake“ (The Swinging Blue Jeans), „Slow Down“ (The Beatles), „Needles And Pins“ (The Searchers) und „Ferry Cross The Mersey” (Gerry & The Pacemakers) zu Ehren. Auf diesem dritten Teil ihrer englischsprachigen Cover-Alben beweisen DTH nachhaltig, dass sie als erfolgreiche Punkrocker auch Beat im Blut haben. LP und CD sind jeweils limitiert und nummeriert (7.500/20.000 Stück) und wurden mit informativen Zusatzinformationen über die damaligen Hauptvertreter der Liverpooler Szene ausgestattet. Die Toten Hosen „Learning English Lesson 3: Mersey Beat! The Sound Of Liverpool” (JKP/ Warner) dietotenhosen.de Text: Frank Keil | Bild: PR 32 GENTLEMAN Jetzt auf Deutsch MUSIK-TIPP Der 1974 geborene und in Köln aufgewachsene Tilmann Otto, besser bekannt als Gentleman, ist der erfolgreichste heimische Künstler zwischen Reggae und Dancehall, national & international mehrfach ausgezeichnet. Bereits 2018 feierte er sein 25jähriges Bühnenjubiläum. Im Juni präsentierte er mit der Single „Ahoi“ den erfolgreichen Vorboten für sein aktuelles, erstes deutschsprachiges Album „Blaue Stunde“. Für das siebte Studiowerk mit seinen insgesamt 16 Titeln hat er sich namhafte Gäste zur Zusammenarbeit eingeladen, darunter Samy Deluxe und Sido. Anspieltipps wie „Time Out“, „Staubsauger“ oder „Devam“ feat. Luciano/Ezhel liefern thematische Tiefe und Ernsthaftigkeit. Gentleman belegt, dass er als Artist unverändert kompromisslos und wagemutig geblieben ist. „Blaue Stunde“ bildet zudem die perfekte Ergänzung zu seiner englischsprachigen Best OF-Zusammenstellung „The Selection“, die 2017 veröffentlicht wurde. Bleibt zu hoffen, dass „Blaue Stunde“ 2021 zusammen mit seiner Band The Evolution auch live umgesetzt werden können. Gentleman „Blaue Stunde“ (Urban/Universal Music) gentleman-music.com Text: Frank Keil | Bild: PR TIPPS

UNHINGED: AUSSER KONTROLLE Verpuffende Spannung FILM-TIPP In dem humorlosen Action Thriller „Unhinged: Ausser Kontrolle“ läuft ein stark übergewichtiger Russell Crowe in der Rolle des Tom Cooper Amok; ihm sind jegliche Sicherungen und FI-Schalter rausgeflogen. Erst schlachtet er seine Exfrau und deren Freund ab, dann hat er es auf Rachel Hunter (Caren Pistorius) abgesehen, die zufällig an einer roten Ampel mit ihm aneinandergerät. Diese alltägliche Banalität wird für Hunter und ihren Sohn Kyle (Gabriel Bateman) im Nu zu einer tödlichen Bedrohung; ein irrsinniger, atemloser Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Die daraus resultierende Gewaltdarstellung ist recht explizit und schmerzt beim Zusehen, weil sie gleichermaßen hemmungs- wie sinnlos ist. Der Plot, dessen Ende von Beginn an vorhersehbar ist, das Übermaß an Gewalt und die eindimensionale Darstellung Crowes sorgen nach ca. 20 Minuten dafür, dass die anfängliche Spannung verpufft ist. „Unhinged: Ausser Kontrolle“ (Leonine) Text: Kai Florian Becker | Bild: 2020 Leonine 33 EDISON Wenige Sympathiepunkte FILM-TIPP „Edison – Ein Leben Voller Licht“ ist kein schönmalendes Porträt von Thomas Alva Edison (1847-1931). Regisseur Alfonso Gomez-Rejon, u.a. bekannt für die umstrittene Amazon-Serie „Hunters“, lässt Benedict Cumberbatch besagten Edison als arbeitswütigen, besessenen und verbissenen Erfinder und Geschäftsmann proträtieren. Denn er steht unter Druck, da andere Zeitgenossen seine Vision von der Elektrifizierung teilen: etwa sein einstiger Partner Nikola Tesla (Nicholas Hoult) sowie der Geschäftsmann George Westinghouse (der wieder mal großartige Michael Shannon). Beide setzen im Gegensatz zu Edison nicht auf Gleichstrom, sondern Wechselstrom. Es herrscht also eine Art Entwicklungs- und Glaubenskrieg zwischen den Dreien, weshalb der Film im englischen Original „The Current War“ heißt. In dem stark besetzten Cast, zu dem auch Spiderman Tom Holland als Edisons Berater bzw. Privatsekretär Samuel Insull gehört, liegt das Hauptaugenmerk verständlicherweise auf Cumberbatch, der in dieser ernsten Rolle aufgeht. Das Problem ist nur, dass einem sein Edison eher unsympathisch, denn sympathisch ist. „Edison“ (Leonine) Text: Kai Florian Becker | Bild: Concorde TIPPS

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