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HEIMATMELODIEN KHAIMA

HEIMATMELODIEN KHAIMA MENSCH CONTRA ERDE Die saarländische Band KHAIMA hat nach ihrer selbstbetitelten Debüt-EP aus dem Jahr 2016 vor Kurzem ihr erstes Album „Owing To The Influence“ über Barhill Records veröffentlicht. Wir sprachen mit Gitarrist Toufik Bougherara, Sänger Sven Hill, Keyboarder Andraes Becker und Bassist Jo Rauber. 24 Laut meinen Recherchen hat Euer Bandname die Bedeutung „Zelt“. Wie seid Ihr darauf gekommen? Toufik: Die Idee kam von mir. Der Name stammt aus der Berber- und Tuaregsprache, genauer gesagt aus dem Süden Algeriens. KHAIMA heißt tatsächlich „Zelt“, hat aber noch weitere Bedeutungen. Es bedeutet auch: Zelt des Lebens, das Himmelszelt, ein Symbol für Menschlichkeit, ein Symbol für eine fremde Existenz. Für die Tuareg dient KHAIMA als Symbol für Freiheit, Schutz, Bodenständigkeit und Respekt vor Mutter Natur. Das heißt, die Erde gehört niemanden, man kann überall zuhause sein. Das ist genau das, was wir ausdrücken wollen, denn Musik ist Emotion, also etwas, das Teil von allen ist und uns verbindet. Welches Konzept steckt hinter „Owing To The Influence“? Sven: Der Titel bezieht sich auf alle möglichen Einflüsse - soziale, industrielle, politische und kulturelle Faktoren, die miteinander interagieren. Er reflektiert die Konsumgesellschaft und die immer größer werdende Kluft zwischen Forschung und daraus resultierenden Entscheidungen, zwischen Wissen und Glauben. Das Anthropozän (das Zeitalter, in dem der Mensch zu einem der wichtigsten Einflussfaktoren auf der Erde geworden ist - der Verf.) steht und fällt mit der Menschheit; un- HEIMATMELODIEN

ser Einfluss auf die Umwelt ist größer denn je und umso größer ist der Einfluss der Umwelt auf uns. Eure EP unterscheidet sich sehr von Eurem Album. Wie kam es zu dieser Entwicklung? Andreas: Die EP wurde von Flares-Musiker Mike Balzer live in unserem Proberaum aufgenommen, der seitdem immer mehr in die Band eingebunden wurde. Die Songs waren größtenteils in der ersten kreativen Schaffensphase mit Toufik, Sven und Markus (Scherer, Schlagzeug) entstanden. Seitdem hat jeder sein Engagement in der Band ausgebaut, vor allem unser Produzent Mike, der uns immens geholfen hat, unsere Ideen in einen Song münden zu lassen. Wie beurteilt Ihr die aktuelle Corona-Situation im Hinblick auf die saarländische Musikszene? Jo: Ich glaube, fast alle Bands sind stark von der 25 Situation betroffen, natürlich auch die Veranstalter und die verschiedenen Dienstleister. Wir haben das Glück, dass wir noch sogenannten normalen Jobs nachgehen. Es gibt viele Vereine, die die saarländische Szene unterstützen. Man könnte aber von Seiten der Politik unserer Meinung nach noch mehr unternehmen. Es wäre sehr wichtig, dass die versprochenen finanziellen Unterstützungen schnellstmöglich verteilt werden, sonst droht der Musik- und Veranstalterbranche der Untergang. Text: Markus Brixius | Bild: Mike Balzer KHAIMA-MUSIC.COM Mehr über Heimatmelodien hörst du auf RADIO.POPSCENE.CLUB HEIMATMELODIEN

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