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POPSCENE Januar 01/18

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58 SCHULE RASSELBANDE

58 SCHULE RASSELBANDE WAS IST EIGENTLICH? GEBURTSHAUS In einem Geburtshaus werden Schwangere und Paare während der Schwangerschaft, der Geburt und der ersten Zeit mit Baby umfassend und persönlich von Hebammen begleitet. Es grenzt sich damit bewusst von Kliniken ab und will Frauen dabei unterstützen, selbstbestimmt mit ihrer Schwangerschaft, der Geburt und ihrem Neugeborenen umzugehen. Meist kann nur ambulant entbunden werden, was bedeutet, dass Mutter und Kind nach wenigen Stunden in das eigene Zuhause entlassen werden. Die Vor- und Nachsorge wird durch die Hebamme gewährleistet. HAUSGEBURT Eine Hausgeburt findet im eigenen Zuhause statt. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts war das die vorherrschende Geburtsform. Eine Hausgeburt wird in der Regel von einer verantwortlichen Hebamme begleitet. Ambulante Geburt Bei einer Ambulanten Geburt gehen Mutter und Kind wenige Stunden nach der Entbindung ins eigene Zuhause. Eine ambulante Geburt kann nicht nur im Geburtshaus, sondern auch in der Klinik stattfinden. Bei Problemen vor oder während der Geburt muss jedoch mit einem stationären Aufenthalt gerechnet werden. KLINIKGEBURT / PERINATALZENTRUM In Deutschland kommen etwa 98 % aller Kinder im Krankenhaus zur Welt. Schwangere können in jedem Krankenhaus entbinden, welches über eine geburtshilfliche Abteilung verfügt. Großen Krankenhäusern und Universitätskliniken ist meist eine Kinderklinik angeschlossen, die auch über eine Neu- und Frühgeborenenintensivstation verfügt (sogenannte Perinatalzentren). Sie sind eine gute Wahl für Frauen mit Hochrisikoschwangerschaften. Entbindungskliniken bieten große medizinische Sicherheit für Mutter und Kind - in Notfällen kann beiden schnell geholfen werden, entweder mit einem Notkaiserschnitt, Saugglocke oder Entbindungszange. Text: Redaktion Bild: Pexels

59 KARMA DIAGNOSE „HPV POSITIV“ DER KAMPF GEGEN DEN GEBÄRMUTTERKREBS Als russische Comedy-Queen „Mascha von Rascha“ begeistert die Schauspielerin Ekaterina Schmidt ihr Publikum. Die Diagnose HPV positiv (Viren, die Gebärmutterhalskrebs auslösen können), hat das Leben der Saarländerin nachhaltig verändert. Ihre Lebensfreude hat sie trotzdem nicht verloren. Mit jungen 24 Jahren hast Du eine Diagnose HPV positiv erhalten. Wie war das? In der ersten Minute war ich wie eingefroren. Der Arzt hatte mir die Entfernung der Gebärmutter vorgeschlagen. Das habe ich abgelehnt, denn schließlich wollte ich noch Kinder bekommen. Du hast Deinen Lebensstil umgestellt und damit Erfolg gehabt. .. Ich habe einige Therapien gemacht und meine Ernährung umgestellt. Dazu viel Sport, frische Luft und ich habe das Leben intensiver genossen. Die Zellenveränderung hatte sich darauf hin tatsächlich zurückentwickelt. Mittlerweile bin ich zweifache Mutter geworden. Meine Kinder sind mein Reichtum, mein Stolz, meine größten Kunstwerke und Geschenke! Seit dem gehe ich alle drei Monate zur Krebsvorsorgeuntersuchung, die heute schnell und einfach machbar sind. Wird eine Erkrankung rechtzeitig erkannt, liegen die Chancen einer vollständigen Heilung bei fast 100%. Nach 14 Jahren kam die gefährliche Zellveränderung zurück, sodass die Gebärmutter in einer OP entfernt werden musste. Wie bist Du damit umgegangen? Ich habe es positiv gesehen, dass die Gebärmutter raus genommen wird. Meine Oma, selbst eine Ärztin, ist mit 54 Jahren viel zu früh an Gebärmutterkrebs. früh gestorben. Welche Tipps hast Du für unsere Leserinnen? Ab 20 Jahren kann man zur Vorsorgeuntersuchung gehen. Rund 75% aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs führen auf eine Infizierung mit HPV (humane Papillomviren) zurück. HPV wird meistens beim Sex übertragen, Kondome schützen meistens vor einer Ansteckung und man kann sich gegen den HPV Virus impfen lassen. Meine Tochter habe ich schon mit der Impfung geschützt. Interview: Markus Brixius Bild: Privat

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