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vor 3 Monaten

POPSCENE Februar 02/21

Das total umsonste Popkulturmagazin

Video im E-Paper RAINALD

Video im E-Paper RAINALD GREBE PUPPENSPIEL, AUTOBAHNTOILETTEN UND POPMUSIK 8 TITEL

Der 1971 geborene Rainald Grebe ist ein Multitalent und seit dem Jahr 2000 als Künstler tätig. Unter dem Titel „Popmusik“ veröffentlicht er Anfang Februar sein neues Album, aufgenommen mit Freund und Kollege Martin Bechler von der Kölner Band Fortuna Ehrenfeld. Die insgesamt 12 Stücke zwischen „Wissenschaft ist eine Meinung“ und „Der Tod“ entstanden in einem Studio in der Uckermark und erscheinen auf dem neuen Label von Bechler (tonproduktion records/RTD). Zusammen mit Grebe wagen wir den interessanten Blick hinter die Kulissen. Sie haben 1997 ihr Studium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin mit einem Diplom im Fach Puppenspiel abgeschlossen. Heute sind sie als Liedermacher, Schauspieler, Regisseur, Kabarettist und Autor bekannt. Brauchen sie diese Vielfalt um sich künstlerisch voll zu verwirklichen? Ich möchte mich immer weiterentwickeln, auch was Formen und Mittel meiner Kunst angeht. Ich bin ein vom Punk beeinflusster Universaldilettant und nutze gerne die DIY-Attitüde. Jetzt ist es Popmusik, mal sehen was danach kommt. Welche Karrierestationen als Künstler sind ihnen rückblickend seit 2000 besonders wichtig, welche Höhepunkte gab es dabei für sie? Der gigantische Auftritt in der Berliner Waldbühne mit Orchester vor 15.000 Gästen 2010. Und die Theaterstücke, die im Laufe meiner Karriere entstanden sind. 2017 haben sie gegen gebührenpflichtige Autobahntoiletten in Rheinland-Pfalz geklagt und verloren. Wie kam es zu dieser Klage gegen Sanifair und deren Geschäftsmodell? 9 Aus wiederkehrenden Protesten meiner Band gegen das Thema entstand zunächst nur ein Lied, in dem ich von einer Klage sprach. Dann musste ich meine Ankündigung in die Tat umsetzen und Sanifair nahm die Angelegenheit zusammen mit ihren Anwälten sehr ernst. Es wurden zwar einige Missstände aufgedeckt, die ich vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt nochmals aufgreifen werden, aber die Richter gaben am Ende Sanifair recht. Und ich musste ziemlich viel Geld bezahlen. Im gleichen Jahr erlitten Sie einen Schlaganfall, haben sich davon aber ziemlich gut erholt. Sind Ihnen seit dieser Zeit körperliche Ruhepausen wichtiger denn je? Damals musste ich einige Monate pausieren, Angebote ablehnen und zu meinem Erstaunen ging das. Mit diesen Erfahrungen war ich für den Lockdown 2020 und 2021 gut gerüstet. Heute kann ich mit Krisensituationen auf jeden Fall besser umgehen. Kommen wir auf Ihr aktuelles Album „Popmusik“ zu sprechen. Das Logo erinnert an den Jugendstil-Schriftzug von Coca-Cola, den die englische Indie-/Mod-Band The Times 1986 auf ihrem Album „Enjoy The Times“ in ähnlicher Form verwendete. Das Cover haben wir bewusst gewählt und in diesem Zusammenhang bin ich auch auf The Times gestoßen. Das erste Presswerk hatte Probleme damit, aber jetzt ist die Produktion woanders fertiggestellt worden und schauen wir mal, was zukünftig passiert. Wo reiht sich das Album innerhalb ihrer umfangreichen Diskografie solo und mit Band (Kapelle der Versöhnung/Orchester der Versöhnung) seit ihrem Debüt aus dem Jahr 2001 ein? Tatsächlich als singuläre Veröffentlichung im Genre Popmusik. Dank Produzent Martin Bechler, der bereits einige meiner vorigen Alben betreut hat, sehr elektronisch ausgerichtet mit Einflüssen der Neuen Deutschen Welle. Aus den Klavierliedern, die ich bereits mehrheitlich vorher geschrieben hatte, wurde durch seine intensive Soundarbeit im Lockdown 2020 dann am Ende Elektro-Pop. Modern, frisch und stellenweise sogar tanzbar. TITEL

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