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POPSCENE Februar 02/19

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52 KARMA // ANZEIGE GAME CHANGER Das, was wir erleben, prägt unsere Erfahrungen. Wiederkehrende Erfahrungen prägen wiederum unsere Gewohnheiten. Gewohnheiten werden dann wieder weitergeführt und bilden die Grundlage weiterer Erfahrungen – und so schließt sich der Kreis und somit bekommen wir einen Eindruck davon, was wir glauben, wie und was die Dinge sind. Das gilt ganz besonders beim Sex. Denn nirgendwo kommen so viele Gewohnheiten zusammen wie in Sachen Sexualität. Hier sind körperliche, emotionale und andere psychische Elemente miteinander verknüpft, eng verwoben und manchmal total verknotet. Das, was Du glaubst, was hohe Erregung ist, wie Du glaubst, dass Geschlechtsverkehr funktioniert, was Sex ist, wie sich ein Orgasmus anfühlen kann, all dies und

53 KARMA // ANZEIGE #gesundesexualität viel mehr basiert auf Deinen vorherigen Erfahrungen und damit Deinen Gewohnheiten. Wenn Du Deine Erfahrungen erweiterst, kann dies eine Menge verändern. Ein echter Gamechanger beim Sex ist es, nicht wie gewohnt früh einzudringen, sondern lange zu warten, sehr lange zu warten, bis die Vagina von sich aus öffnet und den Penis aufnehmen will. Ehrlich gesagt ist es immer zu früh für Penetration zwischen Mann und Frau, wenn sie noch nicht darum bittet, dass er endlich in sie eindringt. Neben einem ausgedehntem Vorspiel reicht es da schon häufig völlig, einfach nackt aufeinander zu liegen und den Penis sanft an der Vulva der Frau zu reiben. Und zwar ohne jeden Druck, bis sich die Vagina vollständig öffnet und er von allein ohne jedes Zutun reinrutscht. Leider ist die Gewohnheit häufig eine andere, was dazu führt, dass viele Frauen glauben, dass sie besonders lange brauchen, bis sie beim Sex zum Orgasmus kommen oder sogar das Eindringen schmerzhaft sein muss. Beides stimmt nicht. Wenn die Vagina wirklich bereit ist, den Penis aufzunehmen, tut es nicht weh und ist vor dem Eindringen schon eine hohe Erregung gegeben ist der Weg zum Orgasmus nicht mehr weit. (Daher ist übrigens lange mit den Eindringen zu warten auch ein guter Tipp für Männer, die sehr schnell kommen!) Auch nachdem Du den Höhepunkt erreicht hast oder ihr „fertig“ seid, kann es eine völlig neue Erfahrung sein, den Penis nicht einfach rauszuziehen. Auch das Verlassen der Vagina will mit viel Zeit geschehen. Währenddessen passiert emotional und auch erregungstechnisch sehr viel. Versucht einmal, das Erschlaffen des Penis innerhalb passieren zu lassen (solange ihr gerade keine Kondome benutzt!) und beobachtet, wie die Scheidenmuskulatur von ganz allein langsam wie mit einem innigen Kuss, das Glied wieder herausschiebt. Die Vagina einer Frau weiß schon ganz genau, wann sie etwas aufnehmen will und auch wieder loslassen möchte. Die Rücksicht auf den Erregungsgrad der Frau ist ein wesentlicher, alles verändernder Aspekt in der partnerschaftlichen Sexualität. Probiert es aus! Text: Rouven Gehr | Bild: Pexels Über den Autor Dr. Rouven Gehr ist Paartherapeut sowie Sexological Bodyworker und arbeitet u.a. als Sexualtrainer am Institut für Beziehungsentfaltung in Saarbrücken für das Finden und Begleiten von Wegen zu erfüllten Beziehungen in Partnerschaft, Sexualität und Persönlichkeit. beziehungsschule.net | facebook.com/beziehungsmanagement

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