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POPSCENE Februar 02/17

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MF TITEL 4

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Eigenständig im Mainstream: Zu Besuch bei den Broilers Als erstes Lebenszeichen aus „(sic!)“, dem am 3. Februar 2017 erscheinenden neuen Album der Broilers, wurde bereits im Dezember 2016 das Lied »Bitteres Manifest« als Video sowie auf allen Streaming- und Downloadportalen veröffentlicht. Das Album »(sic!)« ist ein Statement für all jene, die beim Musikhören auch ohne vorgefertigte Kategorien und Stereotypen klarkommen. Es ist gleichzeitig Reminiszenz an die Vorbilder, Verbeugung vor den Innovatoren, Status Quo und Ausblick. Oder wie Sammy Amara, Sänger, Texter und Komponist der Düsseldorfer Band sagt: „Unser neues Album ist eine Broilers-Best-Of geworden - mit Liedern, die noch keiner kennt. Ein Lieblingsalbum in Gründung!“ Was es sonst Neues zum ´Gelebten Traum Broilers´ gibt, verriet Sammy am Telefon. Spätestens seit den Erfolgsalben „Santa Muerte“ (2001) und „Noir“ (2014) sind die Broilers als ehemaliger Szeneact im Mainstream angekommen. Wir lassen es einfach laufen und mussten uns für den Erfolg nicht verstellen. Natürlich hatten wir Glück bei dem, was wir von Herzen machen. Stillstand ist immer ein Rückschritt, deshalb gehen wir immer neue Wege, aber wir wissen wo wir herkommen und vergessen das nicht. Wie motiviert man sich nach all den Erfolgen und Auszeichnungen der Vergangenheit für die Aufnahmen zu einem neuen Album? Eigentlich haben wir nach „Noir“ zum ersten Mal eine wirkliche Pause gemacht. Wir haben über ein Jahr ohne Konzerte verbracht und ein paar Monate ohne einander. Dann kam die Sehnsucht nach den anderen und nach dem Proberaum aber schnell zurück, Wir haben angefangen an neuen Liedern zu arbeiten und die Motivation war zurück. Wir wissen, was wir können und was wir nicht können und so haben wir es ohne Stress einfach nach unserem Gefühl anlaufen lassen. Folgt „(sic!)“ einer Art rotem Faden und welche Anspieltipps hält das neue Werk für Dich persönlich bereit? Der erste Song „Nur ein Land“ ist das perfekte Intro, ein politischer, kritischer Song, der die Richtung vorgibt, die dann immer wieder so wie bei „Zu den Wurzeln“ über meine persönliche Vergangenheit, oder bei „Als das alles begann“, wo es um den aktuellen Status Quo in Deutschland geht, aufgegriffen werden. Das Thema Fremdenfeindlichkeit hat einen hohen Stellenwert für uns, wir beziehen klar Stellung. Mit Skull & Palms Recordings habt Ihr Euer eigenes Label gegründet, nur noch der Vertrieb läuft über Warner Music. Welche Gründe haben Euch dazu bewogen? Zunächst geht es dabei nur darum, die Abläufe bei den Broilers zu optimieren. Die bisherigen Verträge sind ausgelaufen und das Selbermachen hat den Vorteil, dass Du Dein Geld für die Dinge ausgibst, die Du für richtig hälst. Keine Fragen, kein Streit. Wie es dann im Ergebnis läuft, werden wir in den nächsten Jahren sehen. Es fühlt sich aber bis dato absolut richtig an. Und da wir mit den Broilers ausgefüllt sind, haben wir derzeit nicht vor, auf dem Label andere Bands unter Vertrag zu nehmen. Was das Artwork der neuen CD angeht, es stammt komplett von mir. Ich bin ja auch ausgebildeter Grafikdesigner, der stets die optimale Verbindung aus Text, Musik und Optik sucht. Wird der Blick der Broilers in Zukunft auch über Deutschland, Österreich und die Schweiz hinweggehen, zumal die Wurzeln aus Punk, Oi, Rockabilly und Ska aus dem anglo-amerikanischen Raum stammen? Ich glaube, dass man dies nur hobbymäßig machen kann. Die Experimente, die wir bisher hatten, haben Spaß gemacht, aber das Kerngeschäft bleibt für die Broilers der deutschsprachige Raum. So eine Art Durchstarten Marke ´big in L.A.´ sehe ich da für uns nicht. Text: Frank Keil Bild: PR Arena, Trier, Samstag, 4. März, ab 20 Uhr broilers.de

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