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POPSCENE Februar 02/17

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38 SERIEN-SPECIAL

38 SERIEN-SPECIAL SERIENSPECIAL NICHT (UN)SPANNEND Tatorte will sie partout nicht besichtigen. Kommissarin Julie Beauchemin (Fanny Mallette) verweilt lieber im Büro und lässt sich die Details vom Geschehen des Verbrechens von ihrem Kollegen Bob Crépault (Sylvain Marcel) erläutern. Das reicht ihr, um für die Verhöre mit den Verdächtigen gewappnet zu sein. Das ist - grob skizziert - das Ausgangsszenario der ersten Staffel der kanadischen Krimiserie „The Killer Inside“ (Sovicom/edel:motion, als DVD erschienen). Sie ist frei von Action - die Ermittlungen und Verhöre stehen im Vordergrund. Dazu gesellen sich auch die privaten Probleme. Für die sorgt etwa der neue Kollege Maxime Moreli (Éric Bruneau), dem die Ermittlerin alsbald verfällt und mit dem sie im Bett landet, obwohl sie doch eine Beziehung mit dem Sportjournalisten Vincent Duval (David Savard) pflegt, mit dem sie eine gemeinsame Tochter hat. Viel Neues in Sachen Ermittlerleben bringt diese Serie nicht zutage. Auch fehlt es ihr an fesselnder Spannung. Die Dialoge im Verhörraum reißen den Zuschauer selten mit, was auch an der sterilen Synchronisation liegen mag. Unspannend ist Staffel eins der US-Serie „Outcast“ (20th Century Fox Home Entertainment) überhaupt gar nicht. Sie basiert auf dem gleichnamigen Comic des wohlbekannten Autoren Robert Kirkman („The Walking Dead“, „Fear The Walking Dead“). Insofern sollte es den Zuschauer nicht überraschen, wenn es extrem blutig und schockierend zugeht, geht es doch in dieser Mystery/ Horrorserie um Dämonenaustreibungen à la „Der Exorzist“. Zur Handlung: Reverend John Anderson (Philip Glenister), ein gläubiger Gottesvertreter, und Kyle Barnes (Patrick Fugit), der als Kind unter seiner besessenen Mutter Sarah Barnes (Julia Crockett) schwer zu leiden hatte, ziehen in der US-Kleinstadt Rome gemeinsam in den Kampf gegen das Böse. Was der Zuschauer dabei zu sehen bekommt, ist – im positiven Sinne! -schwereverdauliche Kost: Denn wenn sich ein besessener Junge (Gabriel Bateman als Joshua Austin) der Austreibung zur Wehr setzt und mit unnatürlicher Kraft Anderson und Barnes „zurückdrängt“, bleibt einem etwas die Spucke weg. Das ist hart mit anzusehen und zugleich beeindruckend im Hinblick auf die schauspielerische Leistung des jungen Darstellers. Kirkman ist mit „Outcast“ erneut ein spannender Stoff gelungen, der im Gegensatz zu „Fear The Walking Dead“ auch sehr gut als TV-Serie funktioniert. Text: Peter Parker | Bilder: edel:motion, 20th Century Fox Home Entertainment

39 FILM-SPECIAL FILMSPECIAL ACTION, ACTION, ACTION Jason Stratham ist ein Garant für Action, Körpereinsatz und Kampfkunst. In „Mechanic: Ressurection“ (Universum Film) spielt er an der Seite von Tommy Lee Jones und Jessica Alba, zwei nicht ganz unbekannten Hollywood-Stars. Dennis Gansels Fortsetzung des 2011er Streifens „The Mechanic“ (Regie: Simon West), der wiederum ein Remake des gleichnamigen Films aus dem Jahr 1972 mit Hauptdarsteller Charles Bronson ist, hat allerdings zwei Haken: die Handlung ist etwas dünn und in einigen Szenen wurde kein großer Wert darauf gelegt, den Einsatz der Tricktechnik (Blue-/Greenscreen) zu verbergen. Das erinnert leider an ältere Filme, wenn die Darsteller im Studio im Auto saßen und hinter ihnen auf der Leinwand ein Straßenzug vorbeirauschte. Das ist eines Stratham nicht ganz würdig. Vielleicht muss ein Filmstudio statt 40 Mio. doch 90 Mio. US-Dollar an Budget in die Hand nehmen, damit das Ergebnis stimmt. So ist es zumindest bei „Die Unfassbaren 2 - Now You See Me“ (Concorde) der Fall. Regie führte Jon M. Chu, der damit Louis Leterrier ablöste. Die Darsteller Jesse Eisenberg, Mark Ruffalo, Woody Harrelson, Dave Franco, Michael Caine und Morgan Freeman sind wieder mit von der Partie. Hinzu gesellen sich Lizzy Caplan und Daniel Radcliffe. Wieder geht es um die hochbegabten Zauberkünstler Four Horsemen, die in ihrer Show Sein und Schein geschickt vermengen. Aber sie treffen auf einen ebenso begabten Wiedersacher, der sie (zumindest vorübergehend) austricksen kann. „Die Unfassbaren 2“ ist ein kurzweiliger Film mit doppeltem Boden, versteckten Türen und plötzlichen Plot-Wendungen. An letzterem mangelt es wiederum „Suicide Squad“ (Warner Bros. Home Entertainment) etwas. Aber das soll nicht heißen, dass die DC-Verfilmung mit den bösen Superhelden um Floyd Lawton alias Deadshot (Will Smith) und Harleen Quinzel alias Harley Quinn (Margot Robbie) ein Flop wäre. Die Taske Force X bzw. der Suicide Squad wird im Auftrag der Regierungsangestellten Amanda Waller (Viola Davis) von Elitesoldat Rick Flag (Joel Kinnaman) zusammengestellt. Sie sollen gemeinsam Flags Freundin, Dr. June Moone (Cara Delevingne), besiegen, die von der Hexen-Göttin Enchantress besessen ist und mit ihrem Bruder Incubus (Alain Chanoine) Menschen in mordende Monster verwandelt und an eine Waffe zur Zerstörung der Menschheit bastelt. Dessen nicht genug will Bösewicht Joker (Jared Leto) seine Geliebte Harley Quinn wieder zurück. Der Film mag zwar viele negative Kritiken bekommen haben, es macht dennoch Spaß, der Suicide Squad bei der Arbeit zuzusehen. Text: Peter Parker Bilder: Universum Film, Concorde, Warner Bros. Home Entertainment

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