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POPSCENE Dezember 12/21

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im im Video Video E-Paper E-Paper KONSTANTIN WECKER AUFREGENDE REISE NACH UTOPIA 8 TITEL

Mitte Juni hat der bekannte Münchner Liedermacher Konstantin Wecker seine aktuelle CD „Utopia“ (Sturm & Klang/Alive) veröffentlicht. Sein erstes Studioalbum nach sechs Jahren präsentiert 16 Lieder und Gedichte. Unterstützt wird er dabei unter anderem von Fany Kammerlander am Cello und Jo Barnikel am Piano. Und dieses Trio wird man im Dezember auch im Saarland erleben können, wie Herr Wecker beim Interview mitteilte. Sie wurden 1947 geboren und lernten bereits als Kind Klavier, Geige und Gitarre zu spielen und zu singen. Legten ihre Eltern damit den Grundstein für die spätere Karriere? Ganz sicher in vielerlei Hinsicht. Mein Vater war Opernsänger und bei uns zuhause wurde viel musiziert, was meinem Knaben-Sopran in einem Kinder-Chor zugutekam. Aber auch meine Mutter wollte kein Wunderkind aus mir machen, wofür ich beiden bis heute dankbar bin. Wie würden Sie die ersten 10 Jahre ihrer vielseitigen Karriere heute rückblickend einordnen? Ich habe seit meinem 12ten Lebensjahr Gedichte geschrieben und der Text hatte auch später immer Vorrang vor der Musik. Ich habe mich ab Mitte der 1960er Jahre in vielen Sparten ausprobiert, zwischen Kleinkunst-Szene und Musical. Als Pianist, Sänger und Komponist. Getreu meinem Motto: „Ich singe, weil ich ein Lied habe, nicht weil es euch gefällt“. Diese Zeit hat mich und meine spätere Karriere geprägt. Ebenso Kollegen und Freunde wie Hanns Dieter Hüsch und Dieter Hildebrandt, die mich damals ermutigten und unterstützten. Sie gelten heute als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Liedermacher, dem 1977 der endgültige Durchbruch mit dem vierten Studioalbum „Genug ist nicht genug“ gelang. Die LP mit dem Klassiker „Willy“ (Ballade an einen von Rechtsradikalen erschlagenen Freund) erhielt im selben Jahr den Deutschen Kleinkunstpreis. Auf welche weiteren Meilensteine blicken sie bis heute zurück? Ab „Genug ist nicht genug“ nahm die Zuschauerresonanz massiv zu und ich konnte fortan von 9 meiner Kunst leben. Aber dennoch liebe ich es mehr, vor ein paar hundert Leuten zu spielen, als vor Tausenden. Besonders die 1980er/1990er Jahre hatten auch ihre Schattenseiten, ihr Drogenkonsum und die daraus resultierende Bewährungsstrafe wurde von Fans und Medien hinlänglich diskutiert. Sie selber haben diese Zeit vielfältig aufgearbeitet. Was und wer hat ihnen geholfen fortan drogenfrei zu leben und weiterhin kreativ zu sein? Ich habe nie auf Drogen geschrieben. Und die Poesie hat mich vor dem schlimmsten bewahrt. Denn die Gedichte und Lieder haben eine ehrliche Tiefe, die mich immer wieder selbst überrascht. Musiker, Komponist, Liedermacher, Schauspieler, Autor. Brauchen Sie diese Abwechslung und gibt es innerhalb der unterschiedlichen Genres eine Art Wertigkeit? In erster Linie sehe ich mich als Poet mit Lesen und Schreiben als Handwerkszeug. Und natürlich als Musiker, der zuhause von der klassischen Musik geprägt wurde. 2013 haben sie mit „Sturm & Klang“ ihr eigenes Label gegründet, auf dem neben ihren Veröffentlichungen auch die CD´s anderer Künstler & Künstlerinnen erscheinen. Sind sie maßgeblich für deren Auswahl verantwortlich? Die Auswahl erfolgt im Team, funktioniert aber final nicht, wenn mir Künstler/Künstlerin & Material nicht gefallen. Getreu der Prämisse: „Ihr müsst singen, weil ihr ein Lied und eine Botschaft habt“, wähle ich aus. Nehmen wir da zum Beispiel die Songwriterin/Sängerin Sarah Straub, die 2019 ihr erstes deutschsprachiges Album „Alles Das Und Mehr“ mit Neu-Interpretationen meiner Lieder veröffentlicht hat. Mit ihr und anderen Künstler- Innen meines Labels teile ich auch immer wieder sehr gerne die Bühne. Wie ordnen sie ihr aktuelles Album „Utopia“ in ihrer umfangreichen Diskografie ein, was ist ihr Utopia? Für mich ist es eine sehr wichtige Veröffentlichung, denn der Gedanke einer herrschaftsfreien Welt beschäftigt mich schon seit vielen Jahren. Und es ist das erste Studioalbum auf dem ich TITEL

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