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POPSCENE Dezember 12/21

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im im Video Video E-Paper E-Paper VOLKER SCHÜTZ GEISTER, PILZE UND VERLÄNGERTE KÖRPERTEILE 12 TITEL

Die aktuelle Ausstellung in der Union Stiftung zeigt drei Produktlinien des Saarbrücker Medienkünstlers Volker Schütz. Im Interview mit Katharina Rolshausen, Mitarbeiterin der POP- SCENE, spricht er über seine Kunst, die Nutzung alter Techniken und seine Pläne für 2022. In der Ausstellung in der Union Stiftung sind aktuell gut 60 Werke von Dir zu sehen. Was erwartet die Besucher? Das ist eine Art kleine Retrospektive. Sie zeigt meine liebsten Serien, an denen ich schon seit vielen Jahren arbeite. Die Reihe „Fiktionale Mykologie“ zeigt Fotografien von Pilzen, die Du mit verschiedenen Materialien in Kunstobjekte verwandelt hast. Was fasziniert Dich an diesen Lebewesen? Ihr hübsches Aussehen und ihr Geschmack. Und die Tatsache, dass sie in ihrer Niedlichkeit eine gute Projektionsfläche für Sehnsüchte und märchenhafte Wünsche sind. Fragile Mischwesen aus Licht und Schatten sind in der Reihe „Ghosts“ zu sehen. Welche Technik hast Du für diese Bilder genutzt? Dahinter steht eine komplexe Mischtechnik aus Malerei, Fotografie, maschinellen Komponenten und Dreck. Das Ganze wird mehrfach belichtet, ein paar Mal von negativ zu positiv umkopiert, und in jedem Schritt wird das Bild neu beleuchtet und justiert, verbessert oder – mit dem Dreck – verschlechtert. Es ist ein langes Hin und Her von Teilen, die hinzugefügt, zerstört oder weggenommen werden. Bis das Bild schließlich fertig ist. In der partizipativen Fotoperformance „Körperteilverlängerung“ können die Betrachter ihre Hälse, Arme und Beine verlängern oder verknoten lassen. Das sieht lustig aus, aber Deine Intention geht bestimmt weiter. Nö... gar nicht mal. (lacht) Der Spaß, den man mit den Bildern und ihrer Hervorbringung hat, ist so groß, da brauche ich keine Hintergedanken. Wer's noch nicht erlebt hat: Einfach mal vorbeikommen und mitmachen! Der Vorgang dauert ca. 30 Sekunden und tut nicht weh! 13 Du beschäftigst sich seit fast 30 Jahren mit Medien und Kunst. Welche technologischen Errungenschaften haben Deine Arbeit besonders beeinflusst? Das ist eine schöne Frage! Tatsächlich ist es so, dass die Techniken, mit denen ich arbeite, allesamt wesentlich älter sind. Sie waren also schon „ausgestorben“ bevor ich überhaupt mit ihrer Nutzung angefangen habe. Das Schöne an diesen alten Techniken und Verfahren ist, dass sie natürlich alle ihre Macken und ihre Nachteile haben, dass sie aber auch – wenn man etwas danach forscht und sucht – Eigenschaften haben, die in speziellen Nischen Vorteile haben, die die moderne Technik nicht kennt. Die Körperteilverlängerungsmaschine macht zum Beispiel ziemlich „schlechte“ Bilder, die an alte Faxausdrucke erinnern. Aber sie hat die einzigartige Möglichkeit, komplexe Bewegungen sehr raffiniert abbilden zu können. Das ist ein großer Schatz! Und sowas liegt in vielen alten Techniken versteckt! Man muss es nur finden und kultivieren… Wie viele andere Künstler bist auch Du von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen. Wie sehen Sie dem Jahr 2022 entgegen? 2022 wird es gleich drei neue Filme geben: Eine turbulente Geschichte in einem Oszilloskop, einen Experimentalfilm über die Stadt Saarbrücken und eine Begegnung mit einem geheimnisvollen Wesen in der Tiefe des Waldes. Darauf freue ich mich! Interview: Katharina Rolshausen Bild: Volker Schütz TITEL volkerschuetz.de

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