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POPSCENE Dezember 12/20

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Video im E-Paper mit weiterführenden Gesprächen, mit Live-Sessions, mit unseren SR-Talks usw. bestückt wird. Unser Anspruch ist es, eine Antwort darauf zu finden, wie man den Eventcharakter des Festivals zu transportieren und der Streaming-Plattform Lebendigkeit verleihen kann. 10 Wie sieht es mit dem sonstigen Rahmenprogramm des Festivals aus? Wir werden aus der Blauen Stunde eher eine Blaue Woche machen. Der Vorverkauf beginnt am 10. Januar 2021 und ab dann werden wir immer täglich eine Stunde lang etwas zum Inhalt der Festivalwoche sagen. Wir wollen die Filmschaffenden und die nominierten Schauspieler*innen vorstellen und schon mal etwas Vorfreude auf das kommende Festival wecken. Darüber hinaus werden die Eröffnung und die Preisverleihung auf unserer Streaming-Plattform als kostenloser Stream angeboten werden. Nur für den Eröffnungsfilm selbst wird sozusagen nachgelagert ein Ticket benötigt. So möchten wir allen einen Einstieg ermöglichen, eine Woche in das Festival abtauchen zu können. Deshalb haben wir das Festival auch um einen Tag verlängert. Am Sonntagabend, den 17. Januar, findet die Eröffnung statt und ab Montagmorgen, den 18. Januar.21, stellen wir um 10 Uhr das gesamte Programm für die Woche online. So hat man Gelegenheit, sich die Woche mit seinem Wunschprogramm einzuteilen. Über das Programm hinaus, wird es auf unserem Web-Kanal zu jedem Film ein Filmgespräch, die SR-Talks und weitere Themengespräche geben. Wir werden auch Möglichkeit bereitstellen, Gespräche zwischen den Filmschaffenden und den Zuschauenden online abzuhalten. Die 42. Ausgabe des Filmfestivals Max Ophüls Preis findet vom 17. bis 24. Januar 2021 statt. Jede Festivalplanung bedarf einer Menge Spontanität, denn auf alle Gegebenheiten vorbereiten kann man sich ja leider nie. Jedoch sehen wir gerade, wie sich die Situation täglich ändern kann. Wie plant ihr in der Krise? Und worauf bereitet ihr euch vor? Wir haben uns Ende November final für das Szenario entschieden, das ein reines Onlinefestival vorsieht. Wir haben davor insgesamt sechs Konzepte erarbeitet und diese auch immer wieder angepasst und neu kalkuliert. Das Spektrum reichte von einer eher normalen Ausgabe TITEL

über mittlerer und kleinerer Veranstaltungsgröße bis hin zur Online-Version und zur Absage. Die meisten Filmeinreichungen wurden wahrscheinlich Pre-Pandemie abgedreht. Hat jedoch trotzdem der ein oder andere Film mit Covid-19-Schwerpunkt seinen Weg zu euch gefunden? Wir sind noch mitten in der Auswahl, aber bei Spiel-und Dokumentarfilm definitiv nicht, da diese meist eine Vorlaufzeit von 2-3 Jahren haben. Bei Kurz- und Mittellang auch noch nicht so wirklich. Ich denke das kommt alles 2021. Aus unserer Reihe MOP-Visionen, in der wir uns narrativen Formaten außerhalb des Kinos annähern, möchten wir nun Inhalte wie z.B. Webserien in unseren linearen Online-Kanal integrieren. Da gibt es ja bereits ein paar, die die jungen Filmemacher*innen während der Krise entwickelt und eben diesen Schwerpunkt verarbeitet haben. Und was wir auch noch betonen wollen ist, dass nicht nur der aktuelle Jahrgang von der Krise betroffen ist, sondern auch der zurückliegende. 2020 waren wir neben der Berlinale das einzige Filmfestival, das überhaupt noch regulär laufen konnte. Deshalb wollten wir auch nochmal gerne die Wege zeigen, die die Filme der 41. Ausgabe gegangen sind. Was wollen die Filmemacher*innen selbst in dieser Krise? Wie sieht denn jetzt das neue Normal aus? Und ich finde, das darf man auch nur mit den Filmschaffenden gemeinsam entscheiden und nicht über diese hinweg. Gibt es trotz all der Vorbereitung auch jetzt schon Dinge, auf die du dich bei der kommenden Festivalausgabe freust? Ich glaube, worüber ich mich jetzt schon am meisten freue, ist, dass wir etwas zum Leben erwecken. Zu zeigen, dass diese Filmszenequicklebendig ist, dass der Nachwuchseine Stimme hat, die gehört werden möchte und darauf brennt, seine Werke zu zeigen. Ich freue mich darauf, dass wir ihnen deutschlandweit eine Präsentationsplattform anbieten können, auf der wir die Filmkunst hochhalten. Und ich glaube auch einfach auf dieses Adap- 11 tieren in den Onlinebereich. Zu schauen, funktioniert das eigentlich, was wir uns da überlegt haben, können wir damit unseren Auftrag auch erfüllen, die Filmschaffenden mit dem Publikum zu verbinden und ihnen einen weiteren Schritt in ihrer Karriere zu ebnen? Darüber freuen wir uns. Interview: Antonia Weber | Bild: Oliver Dietze TITEL Online AUF ffmop.de 17. bis 24. Januar 2021

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