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INDUSTRIEKULTUR HOHE

INDUSTRIEKULTUR HOHE KUNST, TIEF VERWURZELT SERIE „KUNST IM KONTEXT VON INDUSTRIEKULTUR“ – TEIL 4 20 INDUSTRIEKULTUR

Von Sachsens Glanz erzählt sowohl das diesjährige „Musikfest Erzgebirge“ wie auch die UNESCO-Welterbestätte „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“. 10 Tage, 10 Orte, 15 Veranstaltungen: Vom 09. bis 18. September findet das diesjährige Musikfest Erzgebirge statt. Unter dem Motto „Sachsens Glanz“ lassen renommierte Ensembles und vielversprechende Nachwuchskünstlerinnen und -künstler die Musik vergangener Jahrhunderte erklingen. „In Sachsen, im Herzen Europas, kann man auf ideale Weise entdecken, wie stark in den vergangenen Jahrhunderten Industriekultur, Wirtschaft, Ideenreichtum, Internationalisierung und eine aufblühende Musikkultur Hand in Hand gingen“, erklärt Ben Uhle, Geschäftsführer des Festivals, das seit 2010 alle zwei Jahre stattfindet. Den festlichen Auftakt des Musikfestes bestreitet in diesem Jahr das Londoner Gabrieli Consort mit einer prunkvollen Krönungsmesse von Giovanni Gabrieli in der St. Marienkirche in Marienberg, einem Ort, an dem sich Sachsens Glanz deutlich zeigt: Die 1521 gegründete Bergstadt verdankt ihre Entstehung reichen Silberfunden und wurde als Stadt am Reißbrett geplant. Der quadratische Grundriss, die Regelmäßigkeit und die Verteilung der Gebäude folgen den Grundsätzen der Idealstadt der Renaissance, die hier erstmals nördlich der Alpen zur Anwendung kamen. Mit den Erfolgen im Bergbau wuchs auch die Stadt. In den folgenden Jahren entstanden unter anderem die St. Marienkirche, das Renaissance-Rathaus, das Bergamt, die Stadtmauer samt Toren und Türmen sowie das Bergmagazin – einst als Getreidespeicher errichtet sowie einzig verbliebene seiner Art im Erzgebirge. Seit 2019 zählt Marienberg als Teil der „Montanregion Erzgebirge/ Krušnohoří“ zum Weltkulturebe. „Sie gilt als herausragendes Zentrum wissenschaftlichtechnologischer Bergbauinnovation und als einzigartige montane Kulturlandschaft“, lautet dazu die Begründung der UNESCO. Die grenzüberschreitende Welterbestätte der Industriekultur besteht aus 22 Teilgebieten, 17 21 davon liegen in Sachsen, 5 in Tschechien. Sie umfasst unter anderem Wasserwirtschaftssysteme, Straßen, Schienen, Kanäle sowie Erzverarbeitungs- und Verhüttungsstandorte – eine Vielzahl an Zeugnissen des Abbaus und der Verarbeitung von metallischen und nichtmetallischen Rohstoffen vom späten Mittelalter bis in die Neuzeit, die die Entwicklung der Region maßgeblich beeinflusst hat. Und so wie das UNESCO-Welterbe den Brückenschlag zwischen Tradition und Innovation verwirklicht, so gelingt dies dem Musikfest Erzgebirge, indem es Traditionen und Impulsgeber der internationalen Klassikszene verbindet. „Hohe Kunst, tief verwurzelt“, bringt es Musikfest-Geschäftsführer Ben Uhle auf den Punkt. Zu den diesjährigen Höhepunkten zählt die „Großen Musikfest Ballnacht“ mit Galakonzert des Grand Orquesta de Tango Carambolage und Galadinner mit Show-Tanz. Das renommierte Leipziger Ensemble amarcord, die bereits vielfach ausgezeichnete Pianistin Charlotte Steppes und der berühmte Thomanerchor sind ebenso zu Gast im Erzgebirge. Professor Hans-Christoph Rademann, Intendant und künstlerischer Leiter des Musikfestes, wird in der St. Annenkirche in Annaberg-Buchholz vor das gefeierte Prager Starensemble „Collegium 1704“ treten und das Requiem d-Moll des Böhmen Jan Dismas Zelenka dirigieren. Zudem ist er beim Abschlusskonzert in der St. Georgenkirche in Schwarzenberg mit dem Dresdner Kammerchor mit einem der glanzvollsten Werke von Heinrich Schütz, den „Psalmen Davids“, zu erleben. Text: Katharina Rolshausen Bild: TVE - Uwe Meinhold DIE SIEBENTEILIGE SERIE „KUNST IM KONTEXT VON INDUSTRIEKULTUR“ WIRD GEFÖRDERT IM RAHMEN DES STIPEN- DIENPROGRAMMS DER VG WORT IN NEUSTART KULTUR DER BEAUFTRAGTEN DER BUNDESREGIERUNG FÜR KULTUR UND MEDIEN. INDUSTRIEKULTUR

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