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POPSCENE August 08/22

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Video im E-Paper ARCH

Video im E-Paper ARCH ENEMY FAN GEBLIEBEN Diesen Monat erscheint mit „Deceivers“ das elfte Studioalbum von Arch Enemy. Das melodische Death Metal-Quintett um das frühere Carcass-Mitglied Michael Amott kommt auch 12 bald auf Tournee. Am 24.10. gastiert es zusammen mit eben jenen Carcass, Behemoth und Unto Others in der Saarbrücker Saarlandhalle. Aus diesem Anlass sprachen wir mit Amott. TITEL

Michael, versteh mich nicht falsch: Du bist 52 Jahre alt. Fühlst Du Dich je zu alt für das Rock’n’Roll-Leben und für wochenlanges Touren? Was unternimmst Du, um gesund zu bleiben - auch mental? Mental? (lacht) Ich war noch nie in guter mentaler Verfassung. (lacht) Ich bin so aufgewachsen. Ich spiele seit meinem 14. Lebensjahr in Bands. Das ist der einzige Lebensstil, den ich kenne und das einzige, in dem ich wirklich gut bin. Ich genieße das nach wie vor und habe auch tatsächlich nie andere Hobbies gehabt. Meine Passion für extreme Musik entwickelte sich vom Hobby zum Beruf. Ich bin damit sehr erfolgreich, und es war bis hierhin ein fantastisches Leben. Ich kann mich absolut nicht beschweren. Ich bin auch sehr dankbar, dass ich noch keine körperlichen Gebrechen hatte. Heutzutage dehne ich mich vor Shows auf jeden Fall mehr als früher. Die Mitglieder von Arch Enemy kommen aus Schweden, den USA und Kanada. Wie knifflig war die Albumproduktion aufgrund der Corona-Reisebeschränkungen? Im ersten Pandemiejahr war eh eine Pause geplant, was wir so noch nie hatten. Also schrieb ich mit Daniel (Erlandsson, Schlagzeuger), meinem musikalischen Partner in der Band, Songs. 2021 wurde es schon komplizierter. Wir wollten Alissa (White-Gluz, Sängerin) einfliegen lassen, um in Dänemark den Gesang aufzunehmen. Das hat letztlich geklappt. Wir wollten das Album eben irgendwie realisieren. Es tat uns gut, uns darauf konzentrieren zu können. Jeff (Loomis, Gitarrist) schaffte es aber nicht nach Europa. Er nahm seine Solos in einem Studio in Seattle auf. 13 Erwarten Eure Fans große Veränderungen auf einem neuen Arch Enemy-Album oder eher, dass alles mehr oder weniger wie zuvor klingt, vielleicht mit ein paar neuen Details hier und da? Wenn ich realistisch bin: letzteres. (lacht) So bin ich ja auch. Du verliebst dich zu einem bestimmten Zeitpunkt in deinem Leben in eine Band, in einen bestimmten Song oder ein bestimmtes Album. Dann willst du doch, dass sie den Rest deines Lebens so klingt, oder? (lacht) So ticken doch die Fans; ich bin da keine Ausnahme. Andere Künstler wie David Bowie klingen von Album zu Album anders. Aber so ist das im Metal nicht. (lacht) Ich genieße und respektiere es auch, dass Arch Enemy einen ganz bestimmten Sound haben. Arch Enemy ist eine weltweit bekannte Band, und das erfordert viele Meetings und Interviews. Hast Du auch Spaß an der Business-Seite oder nur an den Konzerten und der Arbeit im Studio? Das Business ist sicherlich nicht der Grund, warum ich anfing, Musik zu machen. Ich habe keine Businessschule besucht. Ich besuchte eh nicht lange die Schule, sondern ging bald weltweit auf Tournee. Anfangs habe ich jeden Fehler gemacht, den man machen konnte. (lacht) Als ich dann 1995 Arch Enemy gründete, wusste ich, was ich wollte - in musikalischer und in geschäftlicher Hinsicht. Ich habe heute alles unter Kontrolle und auf alles ein Auge und entsprechende Leute, die sich um gewisse Dinge kümmern. Zu sehr will ich tatsächlich nicht eingebunden sein. Es ist eine notwendige Balance, denn ich will ja nicht als alter Mann aufwachen und ohne Geld dastehen. Text: Kai Florian Becker | Bild: Katja Kuhl Arch Enemy „Deceivers“ (Century Media/ Sony Music) erscheint am 12. Oktober 2022 DAS INTERVIEW GIBT IN EINER GEKÜRZTEN FASSUNG UNTER RADIO.POPSCENE.CLUB IN DER SENDUNG „TIPPS4HITS“ (MO 19 UHR; MI 13 UHR; SA 17 UHR) UND UNGEKÜRZT UNTER PODCAST.POPSCENE.CLUB IM POPSCENE-AUDIOMAGAZIN ZU HÖREN. TITEL Saarlandhalle, Saarbrücken 24.OKT // 17.00 archenemy.net

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