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POPSCENE August 08/2020

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ST. SOUTH Soulful

ST. SOUTH Soulful Electro MUSIK-TIPP Auf ihrem Debüt-Album lässt Olivia Gavranich alias St. South ihrer von Trauer und Herzschmerz (Krebserkrankung ihres Vaters, eigene Angststörungen) geprägten Geschichte freien Lauf. Mit Stücken, die schlussendlich aber doch Hoffnung machen. Musikalisch benutzt die in vielerlei Hinsicht unabhängig arbeitende Sängerin, Songwriterin und Produzentin dabei einen Stilmix aus Alternative, Elektronik und Indie. Die junge Australierin überzeugt im Ergebnis mit Titeln wie „Does Your Brain Ever Get This Loud?“, „Growing Up“ oder „Not Angry Yet“ auf Albumlänge, nachdem sie zuvor bereits mit zwei EP´s auf sich aufmerksam machte. Sie selber fasst ihr Album wie folgt zusammen: „Meine Lieblingssongs sind die, die mir ein Gefühl von Stärke und Unabhängigkeit vermitteln, Lieder, bei denen man in die Luft schlägt und gleichzeitig weint und tanzt.“ Wie viele andere KünstlerInnen auch, drängt St. South jetzt auf einen Markt, dem aktuell die Basis der Live-Präsentation entzogen wurde. Mal sehen, ob es mit „Get Well Soon“ so für den Durchbruch hierzulande reicht. St. South „Get Well Soon“ (Nettwerk Music Group) Text: Frank Keil | Bild: PR 34 LONG DISTANCE CALLING Zwischen Mensch und Maschine MUSIK-TIPP Das Münsteraner Quartett Long Distance Calling um die beiden Gitarristen David Jordan und Florian Füntmann ist eine deutsche Post Rock- und Post Metal-Band. 2006 gegründet, arbeitete man zunächst mit Gesang, setzt seit 2015 aber ausschließlich auf instrumentale Rockmusik mit verhältnismäßig langen Stücken. Ihre sechs bisher veröffentlichten Studioalben haben der Band eine weltweite Fangemeinde eingebracht, zuletzt brillierte sie mit dem Ton- und Video-Dokument „Stummfilm“. Das Cover zum neuen Album „How Do We Want To Live?“ kommt wie ein Mix aus 50er Jahre Science Fiction und Freikirchen-Werbung daher, aber inhaltlich bewegen sich Long Distance Calling mit den 10 Titeln zwischen „Curiosity (Part 1)“ und „Ashes“ musikalisch erneut auf der Höhe der Zeit, inklusive der ausgewählten Sprachsamples aus renommierten Sachtexten. Schmeichelhaft und treffend beschrieb das der Vater eines Bandmitglieds so: „Das klingt wie Pink Floyd von heute.“ Long Distance Calling „How Do We Want To Live?“ (Inside Out/Sony Music) Text: Frank Keil | Bild: PR TIPPS

THE OUTSIDER Stephen King-Verfilmung SERIEN-TIPP Bei dem Bezahlsender Sky lief zuletzt die Miniserie „The Outsider“, die auf dem gleichnamigen Roman von Stephen King basiert, den wir an dieser Stelle auch schon vorgestellt hatten. Richard Price hat den Stoff in eine abgeschlossene, zehn-teilige Serie transformiert und dabei ganze Arbeit geleistet. Die Spannung, das Mystische, das Unfassbare - all das, was bereits das Buch ausgezeichnet hatte, hat er auf den Bildschirm bringen können. Die Story handelt von dem bestialischen Mord an Frank Peterson, einem elfjährigen Jungen aus Cherokee City, Georgia. Einige Indizien deuten darauf hin, dass der beliebte Baseball-Coach Terry Maitland (Jason Bateman aus „Ozark“) der Täter ist. Andererseits scheint er zur Tatzeit mehrere Kilometer weiter entfernt gewesen zu sein. Detective Ralph Anderson (Ben Mendelsohn) und die unorthodoxe Investigatorin Holly Gibney (Cynthia Erivo) stellen die Ermittlungen vor immense Herausforderungen und letztlich all das, an was sie glauben, in Frage. Eine beängstigend gute Serie. „The Outsider“ (Warner Bros. Home Entertainment) Text: Kai Florian Becker | Bild: HBO 35 WATCHMEN Starke Comicverfilmung MUSIK-TIPP Die „FAZ“ schrieb auf ihrer Website über die HBO-Serie „Watchmen“: „Eine bessere Sci- Fi-Serie gab es lange nicht.“ Neben der in diesem Monat auch besprochenen Stephen King-Adaption „The Outsider“ (übrigens auch bei HBO) ist dies wohl eine der besten neuen Serien. Produzent Damon Lindelof, ein Mann für Verstörendes („The Leftovers“, „Lost“), greift die Geschichte Jahre nach dem Ende der DC-Comic-Reihe im Jahr 1986 auf. Die Geschichte spielt in einem alternativen Amerika der Gegenwart. Eine zentrale Rolle spielt die Polizistin Angela Abar (Regina King), die noch eine andere Identität besitzt. Sie muss den Mord an einem ihrer Kollegen aufklären und stößt dabei auf eine Gruppe rechter Verschwörer. So fiktiv, surreal und irre die Geschichte ist, die Realität hat sie derzeit fast eingeholt. Aber auch ohne dieses beklemmende Bei-Gefühl ist „Watchmen“ eine starke Comicverfilmung mit starker Besetzung. „Watchmen“ (Warner Bros. Home Entertainment) Text: Kai Florian Becker | Bild: HBO TIPPS

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