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POPSCENE August 08/2020

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ALAIN JOHANNES

ALAIN JOHANNES Unterschätzter Musiker MUSIK-TIPP Wer ist Alain Johannes? Nun, der chilenisch-amerikanische Multiinstrumentalist und Sänger hatte man mit seiner Ehefrau Natasha Shneider die ganz wundervolle Alternative Rock- Band Eleven. Leider verstarb sie im Juli 2008 an einer Krebserkrankung, womit das Kapitel Eleven zugeschlagen wurde. Bis dahin und danach war Johannes als Gastmusiker, Produzent und Toningenieur bei unzähligen Aufnahmen unzähliger Künstler involviert. Zu den bekannteren zählen Queens Of The Stone Age, U.N.K.L.E., Mark Lanegan, Jimmy Eat World und PJ Harvey. Johannes ist gut, und er ist vielseitig. Jetzt hatte er wieder Muse, ein eigenes Album einzuspielen. Auf „Hum“ zeigt er sich von seiner gewohnt ruhigen, melancholischen Seite. Es ist ein Singer-Songwriter-Album eines erfahrenen Alternative Rock-Musikers geworden, der oft übersehen und unterschätzt wird. Dabei schreibt er mindestens genauso gute Songs wie sein Kollege Lanegan. Alan Johannes „Hum“ (Rough Trade) Text: Kai Florian Becker | Bild: Ipecac 30 FAKE NAMES All-Star-Punks MUSIK-TIPP Manchmal kommt es anders, als man denkt. Etwa als sich Gitarrist Brian Baker (Minor Threat, Dag Nasty, Bad Religion) und Michael Hampton (S.O.A., Embrace) Anfang 2016 trafen, um gemeinsam zu jammen. Plötzlich stand den beiden Langzeitfreunden der Sinn nach mehr. Sie fanden in Johnny Temple, bekannt von den famosen Girls Against Boys und Soulside, einen Bassisten. Die Band brauchte aber mindestens noch einen Sänger. So stieß einige Zeit später Dennis Lyxzen (Refused, INVSN) dazu. Zusammen schrieben sie kurzweilige, eingängige Powerpop-Punk- Songs, die schlicht Spaß machen. Und Schlagzeug ist auch zu hören; das spielte nämlich Matt Schulz (Holy Fuck, Lake Ruth, Ex-Enon) ein. Wie sagte Lyxzén über Fake Names: „Oft gibt es bei Bands eine Agenda, und die Leute haben oft sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was man tun muss, um erfolgreich zu sein. Aber bei dieser Band gibt es überhaupt keine Agenda: Es ist ein Projekt, das vollständig von der Lust an der Musik angetrieben wird, und von der einfachen Tatsache, dass wir es einfach wirklich lieben, zusammen zu spielen.“ Es kann manchmal so einfach sein. Fake Names „Fake Names“ (Indigo) Text: Kai Florian Becker | Bild: Epitaph TIPPS

PEARL JAM Kein großer Wurf MUSIK-TIPP Mit ihrem aktuellen Album „Gigaton“ stürmten Pearl Jam direkt auf Platz 3 der Deutschen Albumcharts; begleitet wurde dieser Erfolg von durchaus positiven Kritiken der Kolleginnen und Kollegen. Hier wurde allerdings bis jetzt kein Wort über das neue Pearl Jam-Werk verloren, weil es lange dauerte, sich eine wirkliche Meinung zu bilden. Das elfte Studioalbum von Eddie Vedder & Co. ist kein Flop, aber nach sieben Jahren ohne Album hatte man sich ehrlich gesagt schon etwas mehr erhofft: ein paar Knallersongs etwa, einen wirklich überragenden Hit sogar. Aber auf „Gigaton“ wird „nur“ auf recht hohem Niveau das Erbe verwaltet. Das Beste daran ist, dass das Album nicht so klingt, wie man nach der Veröffentlichung der ersten Vorabsingle „Dance Of The Clairvoyants“ schon befürchtet hatte: nach elektronisch auffrisiertem, seelenlosem Plastik- Stadion-Pop/Rock. Den konnten sich nur die allergrößten Vedder-Fans schönreden. Alle anderen schüttelten den Kopf. Kurz gesagt: Im Rückblick wird „Gigaton“ trotz ein paar guter Songs („Who Ever Said“, „Never Destination“) keine wirkliche Rolle spielen. Pearl Jam „Gigaton“ (Universal) Text: Kai Florian Becker | Bild: Monkeywrench 31 PIGS PIGS PIGS PIGS PIGS PIGS PIGS 3. Album der Briten MUSIK-TIPP Die britische Band Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs, auch Pigsx7 geschrieben, setzt sich nicht aus sieben Schweinen, sondern aus fünf zusammen. Die Band wurde 2012 in Newcastle Upon Tyne gegründet. Die Mitglieder spielten zuvor in verschiedenen anderen Bands. Ihren gemeinsamen musikalischen Nenner bildeten Black Sabbath und Monster Magnet, aber auch jüngere, experimentelle Bands wie Part Chimp und Hey Colossus. 2017 erschien ihr Debütalbum „Feed The Rats“ und ein Jahr später bereits der Nachfolger „King Of Cowards“, mit dem die Band ihren Undergroundstatus abstreifen konnte. Im April kam ihr drittes Album „Viscerals“ auf den Markt, das vollgepackt ist mit fiebrigen Rocksongs, nach denen man im Nu süchtig wird. Es gilt jetzt nur eins: Reinhören und mitfiebern - großartige Band! Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs „Viscerals“ (Cargo Records) Text: Kai Florian Becker | Bild: Rocket Recordings TIPPS

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