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POPSCENE August 08/19

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4 TITEL MARATHON- MANN

4 TITEL MARATHON- MANN POST HARDCORE AUS DER BAYRISCHEN LANDESHAUPTSTADT München 2011. Hier gründet Michael 'Michi' Lettner (Bass & Gesang) die Post-Hardcore-Band Marathonmann. 2019 ist von der ehemaligen Besetzung nur noch Michael dabei, beide Gitarristen und der Schlagzeuger kamen im Zuge von Besetzungswechseln zur Emo-/Punkrock-Band. Dennoch legt das Quartett mit „Die Angst sitzt neben dir“ bereits das vierte Marathonmann-Album vor. Und mit der Veröffentlichung gehen weitgehende Veränderungen einher, wie Michael bei unserem Gespräch ausführt. Post Hardcore, Emo, Punkrock. Keine leichte Kost, wo liegen denn die wesentlichen Einflüsse von Marathonmann? So in der Schnittmenge zwischen Muff Potter, Pascow und Turbostaat. Ich habe vorwiegend deutschsprachige Musik gehört und das Schreiben der Texte fiel mir auf Deutsch auch nicht schwer. Durch die EP „Die Stadt gehört den Besten“ wurde die Szene 2012 auf euch aufmerksam, es folgten weitere Veröffentlichungen und Tourneen. Inwiefern ist „Die Angst sitzt neben dir“ der Schritt nach vorne? „Die Stadt gehört den besten“ war Titelsong einer OX CD-Beilage, das brachte Aufmerksamkeit. Auch Tourneen, u.a. im Vorprogramm von Casper, Itchy Poopzkid und Jennifer Rostock schafften Aufmerksamkeit. Sicher auch, weil ich als singender Bassist eher eine Ausnahme bin, wie z.B. bei einer meiner Lieblingsbands: Millencolin. Die Besetzungswechsel haben die Band insgesamt nach vorne gebracht, jetzt haben alle ein Ziel, als Freunde. So ist das stärkste Album der bisherigen Bandgeschichte entstanden. Noch haben wir alle Vollzeitjobs, was sich durch die Zusammenarbeit mit der neuen Plattenfirma Redfield Records, dem neuen Management und der neuen Booking-Agentur Kingstar aber ändern soll. Mehr Musik zu machen, wäre schon cool. Im Mittelpunkt der neuen Platte zwischen „Totgeglaubt“ und „Am Ende nichts“ steht das Thema Angst. Sicher nicht das eingängigste Themenfeld für eine Chartplatzierung. Musiikalisch sind wir vielfältiger als früher aufgestellt und in Sachen Roter Faden ist das Thema Angst tatsächlich in den Mittelpunkt gerückt. Zu lernen, mit seinen Ängsten umzugehen, beschäftigt ja jeden zwischen Kindheit und Alter. So ist dann am Ende mit den 12 Titeln ein packendes, mitreißendes und zutiefst persönliches Album entstanden. Erst haben wir immer die Musik fertig, dann höre ich mir alles an und die Instrumentals sagen mir quasi, welchen Text sie brauchen. Eine Vorproduktion haben wir mit ca. 25 Titeln am Computer gemacht und dann die 12 Titel anschließend mit unserem Produzenten Alex Adelhardt nach Vorauswahl und Vorproduktion eingespielt. Ihr habt Euch persönlich weiterentwickelt und auch als Band. Was versprecht ihr euch von „Die Angst sitzt neben dir“? Der ersten Single „Schachmatt“ folgen zwei weitere Auskopplungen. Das Interesse der Fans ist da. Jetzt wünschen wir uns nichts sehnlicher, als mit dem neuen Werk auf die Straße zu kommen, da gehen sicher wieder jede Menge Überstunden und Urlaubstage für drauf. Aber es lohnt sich hoffentlich, wenn wir nach den Festivalauftritten im Sommer ab Oktober wieder auf eine längere Headliner-Tournee gehen. Dabei werden wir von Die Heart und The Pariah unterstützt. Ich denke, dass wir damit eine spannende Kombination zusammen haben. Insgesamt sind wir mächtig stolz auf unser neues Album. Wir stehen hinter jedem Ton, hinter jeder Textzeile. Und mit dem neuen Team im Rücken starten wir jetzt voll durch. Text: Frank Keil. Bild: PR Saarbrücken, Garage Donnerstag, 7. November 20 Uhr fb.com/marathonmannband

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