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POPSCENE August 08/19

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FRIGHTENED RABBIT HIGH

FRIGHTENED RABBIT HIGH FIGHTER MARK RONSON THE RACONTEURS Musikalischer Abschied Vielseitiges Album Zu gefälliges Popalbum Überfälliges Comeback MUSIK-TIPP Im Mai letzten Jahres wurde in Edinburgh die Leiche von Scott Hutchison entdeckt. Der Frightened Rabbit-Frontmann, der mutmaßlich Suizid beging, wurde nur 36 Jahre alt. Mit seinem Tod ging die Frightened Rabbit-Geschichte noch nicht ganz zu Ende. Denn für die Compilation „Tiny Changes - A Celebration Of Frightened Rabbit‘s The Midnight Organ Fight“ haben diverse Künstler Songs von deren zweitem Studioalbum gecovert. Biffy Clyro legen lautstark mit „The Modern Leeper“ los und verleihen dem Original noch mehr Energie und Wumms. Josh Ritter trumpft mit Banjo, Violine und Chorgesängen in dem beschwingten Country-Song „Old Old Fashioned“ auf. Benjamin Gibbard (Death Cab For Cutie) hat sich für „Keep Yourself Warm“ entschieden und die Indieband Daughter für „Poke“. Die eng mit Frightened Rabbit verbundenen The Twilight Sad haben „Floating In The Forth“ auf ihre typische Art neu eingespielt. Und mit jedem weiteren Song dieser wundervollen Compilation wird klar: Hutchison fehlt sehr und Frightened Rabbit werden einem auch sehr fehlen. „Tiny Changes - A Celebration Of Frightened Rabbit‘s The Midnight Organ Fight“ (Warner) Text: Peter Parker Bild: Atlantic MUSIK-TIPP Nach der Debüt-EP „The Goat Ritual“ aus dem Jahr 2014, ihrem Debütalbum „Scars & Crosses (2016) und einer Vielzahl an Shows, legt das Quintett High Fighter mit „Champain“ nach. Auf ihrem zweiten Album zeigen die Norddeutschen ihr ganzes Können. Sängerin Mona Miluski wechselt problemlos zwischen heiserem Röcheln und melodischem Gesang hin und her, während die Herren ohne weiteres von groovigem Metal ein paar Gänge in den Sludge/Doom Metal-Modus runter schalten können. Im Begleitschreiben heißt es, die beste Art, High Fighter anno 2019 zu umschreiben sei kurz und bündig mit „Pissed off!“. Genau so kommen sie rüber, wenn sie in „Shine Equal Dark“ das Gaspedal durchtreten. Auch wenn die Band gemeinhin mit Sludge Metal in Verbindung gebracht wird, geht ihre Musik (zumindest auf „Champain“) noch viel weiter. Miluskis Gesang hat oft etwas vom Black Metal. Sie klingen eben nicht wie andere Bands dieses Genres und garantieren damit 44 abwechslungsreiche Minuten für Fans der härteren Gangart. High Fighter „Champain“ (Cargo Records) highfighter.bandcamp.com Text: Peter Parker | Bild: Argonauta Records MUSIK-TIPP Mark Ronson galt schon oft als Wunderwaffe, wenn es ums Produzieren von charttauglichen Songs ging. Was wäre wohl ohne ihn aus Amy Winehouses Karriere geworden? Die Liste der Künstlerinnen, Künstler und Bands, mit denen er schon zusammengearbeitet hat, ist endlos. Er ist vielbeschäftigt und fand dennoch Zeit, sein fünftes Album „Late Night Feelings“ anzugehen. Er selbst sagte bereits, dass sei die beste Sache, die er je gemacht habe. An dieser Aussage kommen einem Zweifel. Die von ihm, Jamie xx und den Picard Brothers produzierte Single „Nothing Breaks Like A Heart“ (mit Miley Cyrus) war schon kein Knaller. Dagegen ist „Truth“ (mit Alicia Keys und Alana Chenevert alias The Last Artful, Dodgr) ein Schritt in die richtige Richtung. Davon gibt es auf „Late Night Feelings“, an dem zudem auch Lykke Li und Yebba mitgewirkt haben, allerdings zu wenige. Mark Ronson „Late Night Feelings“ (Sony Music) Text: Peter Parker Bild: Columbia MUSI-TIPP Nach zwei schnell aufeinanderfolgenden Alben - „Broken Boy Soldiers“ (2006) und „Consolers Of The Lonely“ (2008) - war es jahrelang still um diese Band. Endlich aber sind Jack White (u.a. The White Stripes und The Dead Weather), der Singer-Songwriter Brendan Benson, Jack Lawrence (The Dead Weather) und Patrick Keeler (The Afghan Whigs) zurück. Tausendsassa White schrieb bis auf ein Stück alle Songs zusammen mit Benson; das beschwingte „Hey Gip (Dig The Slowness)“ ist ein Cover und stammt im Original von dem schottischen Solokünstler Donovan. Von der langen Pause der Raconteurs ist nichts zu spüren. Die Vier rocken frisch vereint und munter drauf los und haben mit „Shine The Light On Me“ auch ihren Queen-versus-Led-Zeppelin-Moment. Davon ab decken die Songs alles von Balladeskem („Only Child“) bis hin zu lautem, groovigen Rock’n’Roll à la „Live A Lie“ ab. The Raconteurs „Help Us Stranger“ ([PIAS]/Rough Trade) theraconteurs.com Text: Peter Parker Bild: Third Man Records

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