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POPSCENE April 04/21

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ADRIAN YOUNGE BILLS &

ADRIAN YOUNGE BILLS & ACHES & BLUES Erhabenes Statement Das Indielabel 4AD wird 40 MUSIK-TIPP Der US-amerikanische Musiker, Komponist und Produzent Adrian Younge hat in der Vergangenheit durch Kooperationen mit Ghostface Killah, dem Wu-Tang Clan, Jay-Z und Kendrick Lamar brilliert. Jüngst erschienen im Rahmen des „Black History Month“ fast zeitgleich sein Podcast „Invisible Blackness“ und sein Album „The American Negro“ Premiere. Genauer gesagt ist „The American Negro“ ein Multimedia-Projekt, zu dem das Album, der Podcast und auch der Kurzfilm „T.A.N.“ gehören. Das überbordende Thema ist die Behandlung bzw. die Lebenssituation der Afroamerikaner in den USA, der strukturelle Rassismus, um spezifischer zu werden. Ein Thema, das in den USA aktueller denn je ist - Stichwort: Polizeigewalt. Das Album ist gespickt mit Spoken Word-Stücken, die dem Hörer die obige Thematik ohne musikalisches Beiwerk vor Augen führen. Sie gehören genauso zu diesem Werk wie die musikalischen Tracks, in denen Younge aus Soul, Funk, Jazz, Klassik und Filmmusik ein erhabenes politisches wie musikalisches Statement erschaffen hat. Adrian Younge „The American Negro“ (Indigo) fb.com/adrian.younge Text: Kai Florian Becker | Bild: Jazz Is Dead 42 MUSIK-TIPP Das britische Label 4AD, das von Ivo Watts-Russell und Peter Kent gegründet wurde und zusammen mit Matador Records, Rough Trade Records, XL Recordings und Young Turks zur Beggars Group gehört, feiert seinen 40. 4AD haben wir Künstler wie The Birthday Party, Pixies, Cocteau Twins, Future Islands, Breeders, Bon Iver, TV On The Radio, The National oder Big Chief, um nur ganz wenige aus dem Gesamtkatalog zu nennen, zu verdanken. Zum Jubiläum covern 4AD-Künstler andere 4AD-Künstler. Tune-Yards etwa krempeln „Cannonball“ von The Breeders experimentell um, während Bradford Cox deren „Mountain Battles“ noch wahnsinniger interpretiert. Konventioneller mit den Breeders geht Daughter-Sängerin Elena Tonra um („Misery Is A Butterfly“). Die Breeders wiederum covern „Dirt Eaters“ von His Name Is Alive. 18 Songs sind es geworden - darunter auch Bing And Ruth mit dem Pixies-Song „Gigantic“ und Becky And The Birds mit „The Wolves Act I And II“ von Bon Iver. Diese sind zuerst in Form einer vierteiligen digitalen EP-Reihe erschienen und kommen am 23.07. als auf den Markt. „Bills & Aches & Blues“ (Beggars Group/Indigo) 4ad.com Text: Kai Florian Becker | Bild: 4AD TIPPS

BRISA ROCHÉ & FRED FORTUNY Wandlungsfähige Sängerin MUSIK-TIPP Die US-amerikanische Singer-Songwriterin Brisa Roché lebt seit vielen Jahren in Frankreich und hat musikalisch schon mit Jazz, düsterem Pop, Neofolk, Electro und Postpunk aufhorchen lassen. Für „Freeze Where U R“ hat sie sich mit Fred Fortuny zusammengeschlossen. Der hatte den Wunsch, ein klassisches US-Folk/ Rock-Album im Stile von 70er Jahre-Heroen wie The Mamas & The Papas, The Byrds, Joni Mitchell oder Carole King aufzunehmen. In Roché fand er die wandlungsfähige Sängerin, die seine verschiedenen Songideen umzusetzen wusste. Auf „Freeze Where U R“ gibt es ruhige Lieder wie die an Regina Spektor erinnernden Pianoballaden „Tempted Tune“ und „Quite Clean“, Opulentes in Form von „Woman With A Star“, Experimentelles wie „I Yove Lou“ und schlichtweg Wunderschönes à la „You Were Mine“. Inhaltlich handelt das Album laut Roché von „Momenten und Themen aus unterschiedlichen Abschnitten in der Lebensgeschichte einer Frau - betrachtet durch die emotionale Linse meines aktuellen Lebens, meines Daseins im Hier und Jetzt“. Brisa Roché & Fred Fortuny „Freeze Where U R“ (Broken Silence) Text: Kai Florian Becker | Bild: Black Ash/December Square 43 SCHRENG SCHRENG & LA LA Drittes Album des Duos MUSIK-TIPP Der in Hamburg lebende Exil-Saarländer Jörkk Mechenbier, bekannt als Frontmann von Love A, hat mit Lasse Paulus das dritte Album als Schreng Schreng & La La aufgenommen. Das gilt als Akustik-Punk-Duo, hat aber nicht nur Stimme und Akustikgitarre (oder Ukulele) im Angebot. Samples sind ebenso zu hören wie in der krachenden Singleauskopplung „Alukappenspacken“ eine E-Gitarre und Schlagzeug oder anderswo eine Orgel („Du Kaputt, Ich Kaputt“). Nach zwölf Jahren laufen Mechenbier und Paulus zu ihrer Bestform auf. Sie thematisieren Aktuelles aus Politik, Gesellschaft und Privatem und kombinieren dies mit melancholisch-schöner Musik („1 Shanty Gegen Doof“, „Ernährungsberatung“ oder „Denken & Danken“) oder punkigem Krawall („Alukappenspacken“). Mechenbier schrieb dazu Texte, deren Sinn nicht immer unter Metaphern verschüttet liegt und deren Worte teils - vermeintlich autobiografisch - schonungslos ehrlich sind („Du Kaputt, Ich Kaputt“). Ein Text ist diesmal auf Englisch: die großartige Ballade „Summer“. Schreng Schreng & La La „Projekt 82“ (Indigo) fb.com/LaSchreng Text: Kai Florian Becker | Bild: Rookie Records TIPPS

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