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POPSCENE April 04/21

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12 TITEL

Deine einzigartige Stimme ist das eine, die außergewöhnliche, authentische Instrumentierung das andere. Beides harmoniert perfekt. Was gibt es in dieser Hinsicht Wissenswertes zu erfahren? Danke für das nette Kompliment. Meine Musik braucht die alten Instrumente wie Ney, Drehleier, Zister, Dudelsack und Harfe unbedingt. Ich liebe ihre Natürlichkeit. Und ich habe das große Glück, dass ich mit den bekannten internationalen Musikern wie Rick Jordan, Efren Lopez, Maya Fridman Valentina Bellanova und Juan van Emmerloot befreundet bin. Diese offene Herzensverbindung wirkt sich positiv auf das kreative Klanguniversum des Albums aus. Kommen wir noch auf Themen und Inhalte des Albums zu sprechen. Du spannst einen Bogen zwischen Altertum, Mittelalter und Neuzeit, zudem spielt die Natur eine tragende Rolle. Man kann in allen Bereichen von früheren Meistern viel lernen, aus Traditionen, Volksliedern, der Geschichte. Persönliche Erfahrungen, vor allem meiner Reisen, haben das Album auch sehr beeinflusst. Auf dem Album-Cover und den Presse-Fotos lässt du dich fast schon Model-mäßig in Szene setzen. Ist Dir diese Art von PR wichtig? Das Album erscheint auf meinem eigenen Label Swantje Records. Den Vertrieb übernimmt Tonpool. Druck und Erwartungshaltung sind sicher anders als bei einer Major-Label-Veröffentlichung. Trotzdem habe ich alles sehr genau geplant und dazu gehört eben auch eine erfolgreiche PR-Kampagne. Kurz nach der Fertigstellung des Albums ist es sicher nicht ganz leicht, aus den 12 Stücken den ein oder anderen Favoriten zu benennen. Kannst Du trotzdem versuchen zwei oder drei deiner Lieblingstitel in eigenen Worten vorstellen? 13 „Noah“ erzählt eine persönliche Geschichte. In Stuttgart haben wir mit Corvus Corax einen traditionellen Pferdemarkt besucht. Mitten in der Vorstellung lief ein dreijähriger Flüchtlingsjunge in einen Sechsspänner. Ich bin über den Zaun gesprungen und habe mich um ihn gekümmert, bis der Notarzt kam. Efren spielt dazu eine orientalische Rabab, ein mit dem Bogen gestrichenes Lauteninstrument. Dann „Blätter rauschen“. Hier habe ich ein altes keltisches Thema umgesetzt. Es geht um den Barden Taliesien und sein berühmtes Gedicht ´Die Schlacht der Bäume´. Die magische Atmosphäre Südenglands inspiriert mich immer wieder neu. Und „Caritas abundat“. Dafür haben wir die Heilige/Kirchenlehrerin Hildegard von Bingen, die auch Komponistin war, entstaubt. Für die Interpretation bin ich nach Eibingen in der Nähe von Rüdesheim gefahren und habe dort in der Abtei St. Hildegard Nonnen getroffen, die in ihrer Tradition leben. Text: Frank Keil | Bild: PR TITEL KATJAMOSLEHNER.DE

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