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POPSCENE April 04/2020

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GOTTHARD THE BOOMTOWN

GOTTHARD THE BOOMTOWN RATS Schweizer Hardrock-Urgestein New Wave 2020 MUSIK-TIPP Die 1990 gegründete Schweizer Hardrock-Formation aus Lugano konnte auch nach dem Unfalltod von Sänger Steve Lee im Jahr 2010 mit Nic Maeder am Gesang ihre Erfolgsgeschichte unverändert fortschreiben. Ihr aktuelles 13. Studio-Album ist schlicht „#13“ betitelt und präsentiert lupenreinen Swiss Rock. 13 Titel haben es auf die in Lugano eingespielte, in Los Angeles und New York abgemischte Veröffentlichung geschafft, darunter die hitverdächtige Singleauskopplung „Missteria“ sowie die Bonustracks „No time to cry“ und „I can say I´m sorry“. Ansonsten wird gewohnt zwischen Rock und Hardrock auf musikalisch hohem Niveau agiert, auch wenn Schlagzeuger Hena Habegger krankheitsbedingt im Studio von Alex Motta (vom Nebenprojekt CoreLeoni) vertreten wurde. Die national erfolgreichste Schweizer Rockband hat sich ihre Spiel- und Experimentierfreude erhalten und präsentiert „#13“ voller Gefühl und Energie. Gotthard „#13“ (Nuclear Blast/Warner) www.gotthard.com Text: Frank Keil | Bild: PR 42 MUSIK-TIPP The Boomtown Rats sind eine 1975 gegründete irische New-Wave-Band mit dem Leadsänger Bob Geldof, der später vor allem durch seine Aktivitäten um das Band-Aid-Projekt sowie durch die Live-Aid-Konzerte 1985 und 2005 bekannt wurde. Nach dem Split 1986 kam die Band 2013 für eine Reunion zusammen, drei Originalmitglieder & Bob Geldorf machen heute aus den Boomtown Rats ein Quartett. Für „Citizens Of Boomtown“ haben sich die Iren zurück zu ihren Wurzeln bewegt. Die zehn Titel zwischen „Trash Glam Baby“ und „The Boomtown Rats“ bewegen sich stilistisch im Spannungsfeld zwischen New Wave, Punk, Rock und Pop, hitverdächtiges wie damals „Rat Trap“ oder I Don´t Like Mondays“ auf Anhieb nicht entdecken, ich habe aber auch früher schon lieber Stiff Little Fingers als The Boomtown Rats gehört. Was den musikalischen Aktivismus von TBR aber nicht schmälern soll. The Boomtown Rats „Citizens Of Boomtown“ (Boomtownrats/BMG) www.boomtownrats.co.uk Text: Frank Keil | Bild: PR TIPPS

ARCTIC CIRCLE LINE OF DUTY Tödlicher Virus in Lappland SERIEN-TIPP Dass die Serie „Arctic Circle - Der unsichtbare Tod“ bei Erscheinen einen solch aktuellen Bezug haben könnte, darauf hat Regisseur Hannu Salonen (bekannt von einigen SR-„Tatort“- Folgen) sicher nicht spekuliert. Doch nun hat die Realität die Fiktion fast eingeholt - aber nur fast. Denn das Virus, das in der winterlichen Einöde Lapplands ausbricht, ist nicht natürlichen Ursprungs. Doch bis dies der Polizistin Nina Kautsalo (lina Kuustonen) und dem deutschen Virologen Thomas Lorenz (Maximilian Brückner) klar wird, vergeht einige Zeit. Zeit ist das richtige Stichwort. Es vergeht generell zu viel davon in dieser Serie, die sich über zehn Folgen à 45 Minuten erstreckt. Wegen all der Nebenhandlungen - Kautsalo ist alleinerziehend, ihr Ex verantwortungslos und ihre Schwester drogenabhängig; Lorenz‘ Ehe ist am Ende - gerät die eigentliche Handlung oft ins Abseits. Ja, Lappland hat wunderschöne Landschaften und die Schneemobilindustrie wird sich über diese Serie sicherlich freuen, aber eine auf fünf bis acht Folgen gestraffte Serie wäre klüger gewesen. „Arctic Circle - Der Unsichtbare Tod“ (edel:motion) Text: Frank Keil | Bild: Yellow Film & TV Production Geniale 5. Staffel MUSIK-TIPP Die Ermittler der polizeiinternen Antikorruptionseinheit AC-12, Superintendent Ted Hastings (Adrian Dunbar), Detective Inspector Kate Fleming (Vicky McClure) und Detective Sergeant Steve Arnott (Martin Compston), sind endlich zurück. Wer sie noch nicht kennt, sollte definitiv nicht mit der 5. Staffel loslegen, da hier auf die Ereignisse der vorherigen Staffeln Bezug genommen wird. Zur Story: Nachdem drei Polizisten bei einem Anschlag auf einen beschlagnahmten Drogentransporter getötet worden sind, wird die AC-12 aktiv. Die eingangs erwähnten Ermittler wollen wissen, ob der Anschlag und letztlich der Diebstahl der Drogen auf einen Insider bei der Polizei zurückzuführen ist. Allerdings stehen sie bald vor einem Rätsel, da ihnen wichtige Akten nicht zugänglich sind. Wieso, weshalb, warum - das soll hier nicht verraten werden. Nur so viel: „Line Of Duty“ ist einer der besten britischen Crime-Serien. Warum diese im Jahr 2020 mit Original-Ton, aber ohne deutsche Untertitel veröffentlicht wird, bleibt ein großes Rätsel. „Line Of Duty: Staffel 5“ (Just Bridge) Text: Kai Florian Becker | Bild: Just Bridge 43 TIPPS

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