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Max Ophüls Preis 2021

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Bei der Online-Edition des 42. Filmfestivals Max Ophüls Preis vergeben insgesamt sieben Jurys zwölf Preise. Während der Festivalwoche sichten alle 23 Jurymitglieder online die jeweiligen Filmbeiträge in den vier Wettbewerbskategorien

GRUSSWORT Der

GRUSSWORT Der Jahresbeginn 2021 wird immer noch geprägt durch die Corona-Pandemie und damit durch Verzicht, Reduzierung und Einschränkung. Deshalb ist es unmöglich gewesen, eine Großveranstaltung wie das Filmfestival Max Ophüls Preis, die jährlich tausende von Menschen anzieht, in ihrer bewährten und herausragenden Form stattfinden zu lassen. Neue Wege gehen, Emotionen wecken, in Fantasiewelten abtauchen und dabei den filmischen Nachwuchs fördern. Künstlerische Qualitäten, die beim Filmfestival Max Ophüls Preis im Fokus stehen und die gerade in diesem Jahr einen besonderen Wert haben. In den letzten 42 Jahren hat sich im Film vieles verändert, vor allem was die technische Umsetzung betrifft. Als im Jahr 1980 das Festival aus der Taufe gehoben wurde, hätte sicher niemand geahnt, dass es gerade dieser technische Fortschritt sein würde, der einmal dafür sorgt, dass diese Veranstaltung in virtueller Form stattfinden kann. Es ist bemerkenswert und verdient großen Respekt, was die Verantwortlichen des Filmfestivals vom 17. bis zum 24. Januar auf die Beine stellen. Eine deutschlandweite Online-Ausgabe des Max Ophüls Preises mit einer eigenen Streaming- Plattform und dem Web-Kanal „MOP-Festivalfunk“, über den täglich über das Filmprogramm informiert wird, Filmgespräche ausgestrahlt werden und eigener Content vermittelt wird – diese Kreativität braucht es, damit auch in Krisenzeiten Kultur erlebbar gemacht werden kann. Für das Saarland ist das FFMOP eines der kulturellen Highlights des Jahres und setzt auch nach Jahrzehnten noch Maßstäbe, was sich an den stets steigenden Zuschauerzahlen ablesen lässt. Ich wünsche den Veranstalter·innen in diesem Jahr, dass ihr Mut, neue Wege zu gehen, und die großartige Online-Umsetzung des Festivals sich in den virtuellen Zuschauerzahlen widerspiegeln und die Vorjahreszahlen mit dem Besucherrekord von über 45.000 Menschen übertrumpfen können. Auch 2021 werden von Auswahlgremien ausgewählte Filme in den Wettbewerbskategorien Spielfilm, Dokumentarfilm, Kurzfilm und Mittellanger Film gezeigt, die Einblicke in die Vielfalt des filmischen Schaffens bieten. Vor allem ist das Filmfestival aber ein junges Diskussions- und Bildungsforum für die Filmindustrie. Hier bietet sich die Möglichkeit, auch einmal unbekannteren Filmen junger Nachwuchsregisseur·innen eine Chance zu geben und auf cineastische Entdeckungsreise zu gehen. Das Filmfestival Max Ophüls Preis lebt normalerweise von einem Rundum-Erlebnis, das auch den Gang ins Kino und den persönlichen Austausch beinhaltet. In der aktuellen Coronazeit ist das leider nicht möglich – auch ich bedauere das sehr. Doch die Organisator·innen des MOP haben es geschafft, dieses filmische Erlebnis so umzusetzen, dass sich alle Filmbegeisterten ein Stück Kinoflair nach Hause holen können. Zu jedem der rund 100 Filme wird auf der Plattform zusätzlich ein voraufgezeichnetes Regiegespräch bereitgestellt. Es wird auch zahlreiche Möglichkeiten der Partizipation für die Besucher·innen geben, beispielsweise Gespräche mit den Filmschaffenden und Abstimmungen für die Publikumspreise. Mein Dank geht daher an alle Verantwortlichen, die eine solche Topveranstaltung seit mehr als vier Jahrzehnten stemmen und es in diesen schwierigen Zeiten geschafft haben, diese Tradition nicht abreißen zu lassen und sich ein stückweit neu zu erfinden. Ich bin mir sicher, dass auch in diesem Jahr wieder viele treue, filmbegeisterte und diskussionsfreudige Menschen die neuen Wege des Filmfestivals Max Ophüls Preis virtuell mitgehen werden und viel Freude am Festival der „Blauen Herzen“ haben werden. Ich wünsche allen Filmschaffenden, allen Schauspieler·innen und dem Publikum eine anregende, abwechslungsreiche und fantastische, virtuelle Filmwoche. Den Wettbewerbsteilnehmer·innen drücke ich die Daumen zu einem großartigen Erfolg und einer hoffentlich steilen Karriere in der Filmwelt. Den Organisator·innen wünsche ich, dass sich ihr Bemühen um eine kreative, digitale Alternative des Filmfestivals Max Ophüls Preis auch in den Zuschauerzahlen niederschlägt. Tobias Hans Ministerpräsident des Saarlandes 6

GRUSSWORT Und es stimmt natürlich, wir haben das Filmfestival über Monate komplett neu denken müssen. Viel wichtiger aber erscheint uns heute all das, was trotz allem gleich geblieben ist. Unsere Entscheidung, das Festival nicht ausfallen zu lassen, fußt genau auf diesen Fundamenten: eine intensive Woche zu schaffen, in der junge Filmschaffende eine würdige Bühne für ihre Filmarbeiten finden, in der über spannende Filme und Themen diskutiert wird und in der sich Menschen begegnen, um sich auszutauschen oder vielleicht sogar zu neuen Projekten zusammen zu finden. Das Festival, wie es nun zwischen dem 17. und 24. Januar 2021 stattfinden wird, stellt unsere Interpretation davon dar, wie diese Elemente aus der realen Welt in die digitale übertragen werden könnten. Es ist der Versuch, das zuhöchst individuelle Prinzip des Streamens in die Idee eines gemeinschaftlich erlebbaren Events einzupassen. Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn Sie Lust hätten, uns bei diesem Versuch aktiv zu begleiten! dessen unglaublich offener Umgang mit jungen Filmschaffenden eine Zuversicht ausstrahlt, die allen Teilnehmer·innen des Festivals guttut. Wir möchten ihm dafür ebenso herzlich danken wie allen Unterstützer·innen, Förderern, Sponsor·in - nen sowie unseren Festivalpat·innen, die geschlossen hinter uns stehen. Nur zusammen mit ihnen und unserem grandiosen und leidenschaftlichen Team war der Kraftaufwand für diese 42. Ausgabe möglich. magazin Liebe Gäste des Filmfestivals Max Ophüls Preis, ohne Zweifel wird diese 42. Ausgabe in der Geschichte des Filmfestivals immer als jene erinnert werden, in der sich gefühlt alles verändert hat. Wir vermissen unsere langjährigen engen Partner·innen in den Hotels und Gastronomiebereichen. Wir vermissen die Kinos. Vom Prozedere des Ticketkaufs über die Situation des Filmeschauens bis hin zu den Diskussionen und Begegnungen – selbst das Magazin, in dem Sie gerade diese Zeilen lesen: Alles ist an die Umstände eines Pandemie-Winters angepasst, alles scheint anders. Das Filmprogramm jedenfalls ist es absolut wert. Für diese digitale Version haben wir unser Filmangebot in allen Bereichen ein wenig gestrafft – mehr denn je also besteht die Möglichkeit, nichts zu verpassen. Verpackt in 47 Programmen können Sie die 50 Erstaufführungen in den vier Wettbewerben sowie die weiteren 48 Filme in den Reihen ab 18. Januar um 10 Uhr auf der Streaming-Plattform entdecken – entweder nach Ihrem ganz eigenen System oder Sie folgen den 8–10 Programmhighlights, die wir Ihnen pro Tag empfehlen werden. Voraufgezeichnete Gespräche zu jedem Film finden sich auf der Streaming-Plattform, mit den Filmschaffenden geführt von unserer großartigen Riege an Moderator·innen. Sollten Sie selber Fragen zu den Filmen haben, so gibt es die Möglichkeit, Mitglieder aller Teams online zu Gesprächen zu treffen. Noch mehr Talks bietet während der Woche zudem unser kostenloses Streaming- Programm „MOP-Festivalfunk“, das als ergänzendes Web-TV in Zusammenarbeit mit dem Saarländischen Rundfunk jede Menge Zusatzinhalte bringt, u.a. auch die beliebten SR-Talks. Wir freuen uns außerordentlich, dass wir gerade in dieser so prekären Zeit mit Wim Wenders einen Ehrenpreisträger auszeichnen können, Wir wünschen Ihnen viele inspirierende Momente mit dieser einmaligen Festivalausgabe und jede Menge spannende Anregungen. Svenja Böttger Festivalleiterin, Geschäftsführerin Thomas Brück Geschäftsführer Oliver Baumgarten Künstlerischer Leiter 7

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