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Max Ophüls Preis 2021

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Bei der Online-Edition des 42. Filmfestivals Max Ophüls Preis vergeben insgesamt sieben Jurys zwölf Preise. Während der Festivalwoche sichten alle 23 Jurymitglieder online die jeweiligen Filmbeiträge in den vier Wettbewerbskategorien

Wir haben immer einen

Wir haben immer einen Platz frei. Für Kunst und Kultur im Saarland. 12 Einen Premiumplatz im Herzen haben wir reserviert für das wunderbare Max-Ophüls-Festival. In welchem Kleid es 2021 auch erscheinen wird, wir bleiben an seiner Seite und unterstützen es. www.saarbahn.de

DEAR FUTURE CHILDREN (WB Dokumentarfilm) magazin ERZÄHLPERSPEKTIVEN JENSEITS DER MEHRHEITSGESELLSCHAFT Intensiv wurde in Panels und Filmgesprächen in den letzten Jahren auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis über Diversität im Film diskutiert – über Erzählperspektiven und Rollenbesetzungen jenseits der Mehrheitsgesellschaft und die Repräsentation marginalisierter Personengruppen. Wo bislang große Defizite herrschten, packt der diesjährige Filmjahrgang das Thema beherzt und auch ganz praktisch an – in unterschiedlichen Ausformungen. DIE VERGESSLICHKEIT DER EICHHÖRNCHEN von Nadine Heinze und Marc Dietschreit (WB Spielfilm) etwa thematisiert u.a. die individuelle 24-h-Altenpflege eines dementen reichen Witwers durch eine ukrainische Pflegerin. FUCHS IM BAU von Arman T. Riahi (WB Spielfilm) richtet seinen Blick auf ein Jugendgefängnis und den Versuch eines Lehrers, das Vertrauen der Insass·innen zu gewinnen, um sie effektiv unterrichten zu können. Der Dokumentarfilm MEIN VIETNAM von Tim Ellrich und Thie Hien Mai (WB Dokumentarfilm) und JACK- FRUIT (WB Mittellanger Film) von Thuy Trang Nguyen schließlich erlauben einen dokumentarischen und einen fiktionalisierten Einblick in die Identitätsfragen zweier aus Vietnam stammender Familien in Deutschland. Immer differenzierter und energischer fallen die Positionen junger Filmschaffender aus, wenn es darum geht, ein Bild der Benachteiligung bzw. der Fremdbestimmung von Frauen zu zeichnen. Die Figur NICO im gleichnamigen Spielfilm-Wett - bewerbsbeitrag von Eline Gehring stemmt sich mit voller Kraft gegen die psychischen Auswirkungen eines gewalttätigen rassistischen Überfalls, den sie erfahren muss. Die drei Teenager- Mädchen in SAMI, JOE UND ICH von Karin Heberlein (WB Spielfilm) scheinen – direkt nach Schulabschluss und vor dem Eintritt ins Arbeitsleben – fremdbestimmter denn je und sehen sich im Grunde permanent der Gefahr eines männlichen Übergriffs ausgesetzt. Da wirkt die Französin Zou in DIE SONNE BRENNT von Joséphine Demerliac (WB Spielfilm) mit ihrem bescheidenen Leben in Berlin geradezu privilegiert – aber auch sie sieht sich permanent reduziert auf ihre Herkunft oder Eigenschaft als Frau. FREMDBESTIMMUNG VON FRAUEN Einen eklatanten Fall von systematischen sexuellen und gewaltsamen Übergriffen während eines Castings behandelt der Dokumentarfilm THE CASE YOU von Alison Kuhn (WB Dokumentarfilm). Gemeinsam arbeiten die Regisseurin und die fünf Schauspielerinnen das Erlebte in einem Theatersaal auf. Nachdem aus dem Cas - tingmaterial ein eigener Film geschnitten werden sollte, setzten sich die Schauspielerinnen zur Wehr und befinden sich zur Zeit im Rechtsstreit mit der betreffenden Produktionsfirma. DIE SONNE BRENNT (WB Spielfilm) Das diesjährige Programm hat auch skurrile und durchaus komödiantische Facetten. Der Anti-Krimi DAS MASSAKER VON ANRÖCHTE von Hannah Dörr (WB Spielfilm) zum Beispiel erinnert in seiner anarchischen Komik und Verschrobenheit an Helge Schneiders und Christoph Schlingensiefs Ruhrgebietsfilme aus den 80er Jahren. Sebastian Brauneis gelingt mit 3FREUNDE2FEINDE (WB Spielfilm) eine scharfe Satire auf den Irrsinn unserer Welt im Ton besten Wiener Schmähs. Zudem gibt es im Wettbewerb Kurzfilm ein Wiedersehen mit dem schrägen Humor von Lisa Miller, die mit LANDRAUSCHEN 2018 u.a. den Max Ophüls Preis: Bester Spielfilm gewonnen hat. 13

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