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Lesequickie - Leseprobe regionaler Autorinnen und Autoren

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Die neue Ausgabe (Herbst 2021) des Lesequickies richtet sich diesmal an Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter. Lesen macht Spaß und fördert die Entwicklung von Kindern.

waren, aber auch da

waren, aber auch da fanden wir sie nicht. Als wir wieder zum Parkplatz kamen und Lily noch immer verschwunden war, verwandelte sich meine Wut auf sie in einen festen Klumpen im Bauch. Mir war ganz übel. »Ich muss heim. Vielleicht ist sie doch schon vorgerannt.« Meine Freunde fuhren neben mir her. Ich versuchte, mich abzuregen. Sicher hockte sie längst vor dem Haus auf den Stufen oder vielleicht im Hof, weil sie ja noch keinen Schlüssel besaß. Klar, sie würde ganz bestimmt auf uns warten und sich freuen, weil sie uns einen Streich gespielt hatte. Wahrscheinlich hatte sie sich gar nichts dabei gedacht. Als wir vor unserem Haus ankamen, sprangen Maggie und Tom von ihren Rädern. Vor der Tür saß Lily schon mal nicht. Aber das musste ja nichts heißen. Bestimmt war sie durch die Garage nach hinten gelaufen. Ich stellte mein Waveboard in der Garage ab und wollte die Tür aufdrücken, die zum Hof führt. Zugesperrt. »Mist!« Ich starrte meine Freunde an. Hier konnte Lily nicht sein. »Klingel doch mal, vielleicht ist sie ja drinnen«, meinte Maggie. »Nein, meine Mutter ist in der Kita, und Paps gibt doch jetzt Leichtathletik im Turnverein.« »Trotzdem. Vielleicht sind sie früher nach Hause gekommen«, meinte Tom. Ich drückte auf den Knopf, aber niemand öffnete. Also zog ich meinen Schlüssel aus der Tasche und schloss auf. »Lily!« Ich ließ den Einkaufsbeutel im Flur fallen und lief nach oben zu ihrem Zimmer. Natürlich bekam ich keine Antwort und fand sie auch nicht. Als ich wieder nach unten sprintete, sahen Tom und Maggie mir betre-

ten entgegen. Sie hatten im Wohnzimmer, in der Küche, im Bad und sogar in der Speisekammer nachgesehen. »Wir müssen zurück zum Supermarkt.« Ich lief los. Diesmal holte ich mein BMX-Rad aus der Garage, damit wir schneller waren. Außerdem nahmen wir die Umgehungsstraße, die auf kürzerem Weg in die Nähe des Supermarkts führte. Wir mussten am Kreisel beim Gewerbegebiet nur nach rechts fahren. Unterwegs wurden wir von einem großen LKW aufgehalten, der vor einer Baustelle quer über die Straße wendete. Das Warten machte mich noch nervöser. Es fühlte sich an, als würde mein Gesicht zu einer Maske gefrieren. Ich sah immer nur meine kleine Schwester vor mir. In diesem Moment konnte ich gar nicht mehr verstehen, dass ich sie jemals hatte gegen einen Hund eintauschen wollen. Mit ihren grünen, kugelrunden Augen war sie die niedlichste Schwester der Welt, ehrlich! Hat‘s dir gefallen? Buchtitel: Vier für die Umwelt: Giftskandal am Schellenbach Verlag: Selbstverlag/Books on Demand ISBN: 978-3-75-192254-8 Wo gibt´s das Buch: Online, in einigen gut sortierten Buchhandlungen. In jeder Buchhandlung bestellbar

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