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Lesequickie - Leseprobe regionaler Autorinnen und Autoren

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Die neue Ausgabe (Herbst 2021) des Lesequickies richtet sich diesmal an Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter. Lesen macht Spaß und fördert die Entwicklung von Kindern.

STECKBRIEF NAME

STECKBRIEF NAME Dorothée Schellenbach BEZUG ZUR REGION Ich bin im Kreis Saarlouis geboren und lebe, liebe und arbeite (bis auf die Zeit meines Studiums und 3 Jahre danach) hier. Ich mag unsere Region, weil sie wundervoll und facettenreich ist. Wenn ich mich bewusst umschaue, komme ich mir manchmal wie im Urlaub vor. Auch die Nähe zu Frankreich ist für mich sehr wertvoll. Foto: Autorin Schreiben bedeutet für mich... … in eine andere Welt einzutauchen und im Wachzustand zu träumen. Das ist ein Kurzurlaub für die Seele! Als echte Herausforderung beim Schreiben empfinde ich... … Lärm Bei einer Schreibblockade... … male ich, schreibe an einer anderen Geschichte oder höre der Natur zu. Zum Schreiben brauche ich unbedingt... … Ruhe, Zeit, inspirierende Gedanken und einen guten Sitzplatz Wenn ich nicht schreibe, dann... … spiele ich mit meinen Kindern, arbeite ich oder knoddele irgendwas Aktuell schreibe ich an... … den Geschichten von „die kleine gelbe Maus“ (zwei Geschichten sind vom Text schon fertig; die Bilder dazu entstehen gerade...) und an einer zauberhaften Geschichte über zarte Blüten. Websites: www.donnerwetter-buecher-kunst.jimdosite.com

VON ANGST, MUT UND FLEDERMÄUSEN Die Fledermaus Frieda saß, wie jeden Abend, wenn die anderen Fledermäuse zum Tanz der Fledermäuse losflogen, in ihrem Baum unter einem dicken Dach von Blättern. Ganz vorsichtig spitzte sie zwischen den Blättern hoch zum Himmel. Es war eine klare Nacht; nicht eine einzige Wolke zog am Himmel vorbei und die Sterne funkelten, als wollten sie ein Glitzermeer für den Flug von Frieda vorbereiten. Der Mond leuchtete und erhellte die Nacht so, als wolle er Frieda sagen, dass sie keine Angst zu haben brauche. Aber Frieda würde nicht fliegen, wie sie jeden Abend nicht flog. Sie genoss nur den zaghaften Blick durch die Blätter in diese traumhafte Nacht. Ein wenig traurig war sie schon und sie fühlte sich einsam. Denn wie sehr wünschte sie sich, diesen Anblick und diesen Moment mit jemandem teilen zu können. Und so flüsterte sie dem Mond ihre Wünsche zu und ein paar Tränchen kullerten ihr die Backen herunter. Der Mond gab natürlich keine Antwort, denn er war ja viel zu weit weg, um ihre geflüsterten Worte zu hören. Wäre der Mond näher bei Frieda gewesen, hätte er ihr bestimmt einen guten Ratschlag erteilt. Der Mond wusste sehr, sehr viel, weil er von dort oben am Himmel auch sehr viel sah und dadurch so klug und weise geworden war im Laufe der langen Zeit, die er schon am Himmel wohnte. Frieda seufzte und schloss die Augen. Sie war sich sicher, diese Angst niemals überwinden zu können, auch wenn sie deswegen ewig einsam bleiben müsste. Denn sie hatte eine unerklärliche Angst, in der Nacht zu fliegen. Sie hatte Angst, dass sie in den Himmel fallen würde und niemals zurück nach Hause finden könnte. Deshalb flog sie nur in der Dämmerung morgens und

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