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Kulturkalender November 11/19

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selbst kümmern

selbst kümmern Schauspieldirektorin Bettina Bruinier und ich uns gemeinsam um die Gestaltung des Festivals und die Planung der vier Werkstattinszenierungen; im Gespräch mit den anderen Dramaturgen entscheiden wir, welche jungen Regisseure wir dafür einladen und was im Rahmenprogramm gezeigt wird. Je näher das Festival rückt, umso mehr wächst das Team an Leuten, die daran mitarbeiten – neben den 18 Schauspieler*innen (also unserem kompletten Schauspielensemble) natürlich die 4 Regisseur*innen, aber auch Ausstatter*innen, Techniker*innen, die Presseabteilung, usw. Was sollten Kulturinteressierte zum Programm, den Autoren und den Stücken zwischen 27.11. – 30.11.wissen? Es gibt immer mal wieder Verwirrung darüber, ob wir die Stücke nun auf Deutsch oder Französisch zeigen. Wir zeigen alle Stücke in deutscher Übersetzung - deshalb ist es nicht nur ein Autorenfestival, sondern auch ein Übersetzerfestival. Einzig die Lesung im Theater le Carreau ist zweisprachig und übertitelt. Wir wünschen uns für die Zukunft, dass auch die Stücke in der Feuerwache mit französischen Übertiteln gezeigt werden können. Ohne die künstlerische Qualität aller Mitwirkenden zu schmälern, gibt es für Sie persönlich den ein oder anderen Höhepunkt im Programm und wenn ja, welchen? Ich glaube, die Preisverleihung am Samstag nach den Werkstattinszenierungen ist in jedem Jahr der Höhepunkt. Ich freue mich besonders, dass die Autor*innen- und der Übersetzer*innenpreis in diesem Jahr zum ersten Mal von einer Fachjury verliehen werden, was bedeutet, dass dem Übersetzer*innenpreis eine neue Wertschätzung zukommt, da er nicht mehr an den Autor*innenpreis gekoppelt ist. Das Publikum wird trotzdem wie jedes Jahr abstimmen und einen Publikumspreis für sein „Lieblingsstück“ verleihen. Für mich gehört aber auch die persönliche Begegnung mit Autor*innen und Übersetzer*innen zu den wichtigen Festivalmomen- 10

ten, und die findet am intensivsten während der „Tischgespräche“ statt. Die finden dieses Jahr zur Einstimmung auf den Festivalsamstag um 17.00 Uhr statt. Welche Bedeutung kommt den verschiedenen Locations wie der Alten Feuerwache in Saarbrücken und dem Theater Le Carreau im französischen Forbach zu? Wir eröffnen am Mittwoch im Theater Le Carreau mit der deutsch-französischen Lesung von „Pourama Pourama“ von Gurshad Shaheman, die auch vom Le Carreau ausgerichtet wird. Von Donnerstag bis Samstag findet dann alles Weitere in der Alten Feuerwache in Saarbrücken statt. Wodurch unterscheiden sich das Festival Primeurs von ähnlichen Veranstaltungen in Rheinland-Pfalz, dem restlichen Saarland und Baden-Württemberg? „Primeurs“ und „Perspectives“ werden öfter mal durcheinandergebracht, weil beides deutsch-französische Festivals sind und v.a. in Saarbrücken stattfinden. Das Konzept ist aber ganz anders: „Perspectives“ ist ein Festival, das bereits fertige Produktionen aus Frankreich und Deutschland einlädt und wird auch nicht vom Staatstheater geplant, wir stellen nur Räume zur Verfügung. Bei „Primeurs“ suchen wir nach neuen französischsprachigen Autor*innen, also zuerst nach Stücktexten, auf die wir in Deutschland aufmerksam machen wollen – mit dem Ziel, sie auf die deutschen Spielpläne zu bringen. Diese Stückauswahl produzieren wir dann als Werkstattinszenierungen hier bei uns im Haus, bzw. der SR2 als Live-Hörspiel und das Le Carreau als Lesung. Wie schaffen Sie den Brückenschlag zwischen ansprechender inhaltlicher Ausrichtung, zur Verfügung stehenden Budget, Publikumszuspruch und innovativer Ausrichtung des Festivals? Das ist immer die große Frage. „Primeurs“ ist ein relativ kleines Festival mit entsprechend kleinem Budget. Das schränkt einen natürlich ein - aber dafür haben wir einen sehr regen Publikumszuspruch und bekommen immer viel begeisterte Rückmeldung zu den Stücken und Inszenierungen. Werden Sie die Zeit finden, das gesamte Festival anzuschauen? Ja, auf jeden Fall. Bei „Primeurs“ ist das auch einfach, weil alles an vier aufeinanderfolgenden Abenden stattfindet. Dahinter steckt die Idee, dass man es Menschen aus anderen Städten einfacher macht, dafür anzureisen. Was steht für sie im Anschluss an das Festival Primeurs auf dem Programm, welche Projekte füllen ihre Agenda in den nächsten Monaten? Im Dezember beginnen die Proben für die nächste Premiere in der sparte4, nämlich für das Stück „1 yottabite leben“. Diesmal nichts mit Frankreich-Bezug, sondern eine Uraufführung einer spannenden jungen Autorin, Olivia Wenzel. Text: Frank Keil Bild: Festival Primeurs 2018 © Andrea Kremper festivalprimeurs.eu 11

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