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Fibel!Gastro September/Oktober2019

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KAFFEE-MYTHEN UNTER DER

KAFFEE-MYTHEN UNTER DER LUPE Das Lieblingsgetränk der Deutschen? Nein, nicht Bier, sondern Kaffee steht auf Platz 1 des Rankings: Nach Angaben des Deutschen Kaffeeverbandes liegt der Pro-Kopf-Konsum hierzulande bei rund 162 Litern. Längst wird Kaffee nicht nur aufgrund seines wachmachenden Effektes geschätzt, sondern auch wegen seines großen Aromenspektrums. Vielfältige Sorten, Röstungen und Zubereitungsarten machen das "Bohnengebräu" zum echten Genussmittel. Oftmals ist Expertenwissen gefragt, auch wenn es um die vielen Mythen geht, die sich um den Kaffee ranken. F!G hat fünf davon unter die Lupe genommen. MYTHOS 1 – Kaffee hilft gegen Stress Nein, im Gegenteil: Das im Kaffee enthaltene Koffein regt die Nebennieren an, die in weiterer Folge das Stresshormon Adrenalin produzieren. Das erhöht die Leistungsbereitschaft und macht uns physisch und mental belastungsfähig - allerdings nur für kurze Zeit. Fazit: Kaffee erzeugt Stress. Aber: Dass viele das Kaffeetrinken als entspannend empfinden, liegt daran, dass mit der damit verbundenen Ruhepause die Anspannung nachlässt. MYTHOS 2 – Kaffee macht wach und leistungsfähig Ja, kurzfristig: Kaffee, der auch als "Arbeiterdroge" bezeichnet wird, wirkt im ersten Moment anregend und unterdrückt das Gefühl von Müdigkeit. (siehe Mythos 1) Aber: Der Wachmacher-Effekt hält nicht lange an. Der Körper versucht, die Wirkung des Koffeins zu kompensieren. Deshalb macht zu viel Kaffee auf die Dauer müde und senkt die Konzentrationsfähigkeit. Manche Menschen können nach einer Tasse Kaffee sogar besonders gut einschlafen. 54 IN&ABOUT · MYTHOS KAFFEE

MYTHOS 3 – Kaffee entzieht dem Körper Flüssigkeit Ja, kurzfristig: Koffein wirkt harntreibend, führt also zu Flüssigkeitsverlust. Aber: Wer regelmäßig Kaffee trinkt, gewöhnt den Körper an das Koffein und die harntreibende Wirkung lässt nach. Nach dem neuesten Stand der Forschung darf der Kaffee zur täglichen Trinkmenge hinzugerechnet werden. MYTHOS 4 – Zu viel Kaffee ist ungesund Ja: Hier kommt es auf die Koffein-Menge an: Bei mehr als drei großen Tassen Kaffee am Tag können Nervosität, Muskelzittern, Magen-Darm-Probleme, Schwindel und Kopfschmerzen die Folge sein. Die Grenze liegt bei 350 Milligramm Koffein am Tag. Aber: Studien haben ergeben, dass Kaffee in Maßen genossen gesundheitsfördernd in verschiedenen Bereichen wirken kann. Unter anderem soll der Kaffeekonsum das Krebsrisiko senken, die Leberwerte verbessern und gegen Diabetes helfen. MYTHOS 5 – Kaffee macht abhängig Nein: Suchttypische Entzugserscheinungen wurden im Zusammenhang mit Koffein nicht beobachtet. Aber: Bei ständigem Koffeinkonsum stellt sich ein körperlicher Gewöhnungsprozess ein. Deshalb sind koffeinfreie Tage empfehlenswert. Dass sich so mancher von Kaffee abhängig fühlt, hat psychologische Ursachen. Das Kaffeetrinken wird mit positiven Gefühlen und Effekten verbunden. Es wird zum geliebten Ritual, auf das man nicht mehr verzichten möchte. MYTHOS KAFFEE · IN&ABOUT

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