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Fibel!Gastro Mai/Juni 2018

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GEMEINSAM AM ERFOLGSRAD

GEMEINSAM AM ERFOLGSRAD DREHEN Ein Waffle-Bike, eine mobile Kaffeebar, ein Frozen Yoghurt Geschäft – Franchise-Gastronomie boomt. Es funktioniert eigentlich ganz einfach: Man macht sich mit einer erprobten Geschäftsidee selbstständig. Franchisegeber und -nehmer funktionieren dabei wie Zahnräder, die gemeinsam dafür sorgen, dass sich das Erfolgsrad dreht. Der Gründer ist rechtlich eigenverantwortlich tätig und muss sich an die Vorgaben und Standards des Franchisegebers halten – und er muss investieren. In den meisten Fällen ist eine „Eintrittsgebühr“ fällig, und damit wird der Franchisegeber für den Aufbau der Marke und die Entwicklung des Systems honoriert. Hinzu kommen Eigenkapital und oft auch Lizenzgebühren, zum Beispiel in Form einer monatlichen Umsatzbeteiligung in Höhe eines festgelegten Prozentsatzes. Das Angebot ist groß, wie die Internetseite www.franchiseportal. de zeigt. Hier finden sich in der Rubrik Gastronomie & Lieferservice rund 70 Franchise-Systeme. Wer etwas Günstiges sucht, kann mit einer Eintrittsgebühr von 5000 Euro, Eigenkapital von rund 2500 Euro einen mobilen oder stationären Verkauf von Eiscreme-Rollen starten. 28

Dabei wird eine flüssige Eisbasis vor dem Kunden kunstvoll auf einer 30 Grad kalten Edelstahlplatte mit anderen Zutaten gemischt, zu Rollen zusammengeschoben und in Bechern serviert. Pro verkauftem Becher gehen 15 Cent an den Franchisegeber. Angeboten werden Teilzeit-, Städte- oder Masterlizenzen für die es wiederum vier verschiedene Module gibt, von der Einsteiger-Station für In- & Outdoor bis zum Truck. Oder wie wäre es mit einem Bagel- und Sandwich-Restaurant? Mindestens 50.000 Euro Eigenkapital sowie 20.000 Euro Eintrittsgebühr sind für die Gründung erforderlich, um ein solches Lokal zu eröffnen, in dem sich französisches Bistro-Ambiente mit multikulturellem und US-amerikanischem Flair mischen soll. Als Standort kommen 1A- oder 1B-Lagen in Stadt- oder Einkaufszentren mit 28 bis 60 Quadratmeter Geschäftsfläche infrage. Als eines der erfolgreichsten Franchise-Systeme in der deutschen Gastronomie gilt der amerikanische Fasstfoodanbieter mit dem goldenen M. Aktuell werden fast 90 Prozent der rund 1.470 Burgerrestaurants in Deutschland als mittelständische Unternehmen von selbständigen Franchise-Partnern geführt. Hier beträgt die Eintrittsgebühr 46.000 Euro, die Lizenzgebühr 5 Prozent und der Eigenkapitalbedarf 500.000 Euro. „Wir stehen Ihnen mit kompetenter Beratung und laufender Fortbildung in allen Fragen rund um die Führung eines Restaurants zur Seite“, heißt es im Werbetext. Versprochen werden „umfassende Unterstützung“ in wichtigen Bereichen wie Corporate Affairs, Marketing, Development, Environment, Human Resources und dem Einkauf sowie Hilfe bei der Aus- und Weiterbildung. Unter den Franchise-Systemen finden sich auch klassische Pizza-Lieferdienste, edle Feinkostläden und hippe Foodtrucks. Grundsätzlich ist Franchising ein Geben und ein Nehmen. Vieles wird vertraglich geregelt und ist entsprechend fest vorgegeben. So soll für gleichbleibende Qualität und Wiedererkennungswert gesorgt werden. Dadurch ist der gestalterische Spielraum für Franchisenehmer oftmals stark eingeschränkt. Andererseits profitiert er von Know-how und können auf bestehende Lieferanten- Netzwerke und Marketingkonzepte zurückgreifen. Doch wie bei allen gastronomischen Konzepten spielt der Standort eine zentrale Rolle. Manche Franchise-Geber haben entsprechende Vorgaben dafür. Wie bei jeder Gründung ist ein Businessplan erforderlich – und es gibt vieles zu beachten. Was ist vertraglich geregelt? Wann sind die Lizengebühren fällig? Was passiert im Falle eines Misserfolgs? Hier ist fachmännische Beratung dringend empfohlen! 29

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