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Fibel!Gastro Juli/August 2020

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Höher, schneller,

Höher, schneller, weiter – die perfekte Welt Thomas Rolli, Herausgeber Wir Menschen streben nach immer mehr und nach der perfekten Welt- gibt es bald die perfekte Welt und wollen wir sie dann noch genau so haben? Kriege sind unbekannt, genauso wie Umweltkatastrophen, und den Klimawandel hat man auch bekämpfen können, weil Autos und Flugzeuge schon längst überholt wurden. Die Menschen zu unserer Zeit würden dieses Phänomen nicht verstehen, also nennen wir es einmal ganz banal „beamen“, obwohl es eigentlich viel komplexer ist. Es gibt auch keine Armut mehr, jeder Mensch hat genügend Geld und die gleichen Rechte. Die Wissenschaft hat sich weiterentwickelt, ebenso wie die Kunst und die Kultur. Die Menschen sind glücklich und zufrieden. Auch die Medizin hat beachtliche Fortschritte gemacht. Es gibt keine unheilbaren Krankheiten mehr, die Menschen sterben nur noch an Altersschwäche. So, da hat man sie nun also: Die perfekte Welt- etwas Neues zu entdecken, etwas, das gänzlich unbekannt und unerforscht ist. Für viele Menschen macht es einen besonderen Reiz aus, Licht ins Dunkel zu bringen. Sie wollen die Welt entdecken, möglichst viel von ihr sehen und Orte entdecken, die dem Rest der Menschheit vielleicht noch verschlossen und nicht bekannt sind. Aber ist das wirklich die Zukunft, die wir Menschen wollen- es wurde uns doch gerade unmissverständlich klar gemacht, dass wir tatsächlich nur ein winziger Teil dieses Universums sind und vieles falsch machen und ein einziges Virus uns schnell löschen kann und alles auf den Kopf stellt. Und gerade in den letzten schwierigen Wochen haben wir Menschen doch wieder das wirklich wichtige entdeckt – wir sind wieder näher zusammengerückt und haben wieder einfache und normale Dinge des Lebens entdeckt. Das gibt mir Hoffnung und Zuversicht und eben Perspektiven wie wir nun weiterleben. Wir haben noch nie so viele Menschen gesehen, die plötzlich Sport in der Natur treiben und spazieren gehen oder gar Menschen, die für andere einkaufen gehen und sich gegenseitig unterstützen- einfach positiv und toll! Lasst uns an dieser Stelle allen Menschen ein großes Dankeschön sagen, die in dieser schwierigen Zeit Leben retten und einfach nur helfen. In diesem Sinne bleibt alle gesund und vernünftig und findet euren eigenen Weg.

Wie freu’ ich mich der Sommerwonne! Wie freu`ich mich der Sommerwonne, Des frischen Grüns in Feld und Wald, Wenn`s lebt und webt im Glanz der Sonne Und wenn`s von allen Zweigen schallt! Ich möchte jedes Blümchen fragen: Hast du nicht einen Gruß für mich? Ich möchte jedem Vogel sagen: Sing, Vöglein, sing und freue dich! Die Welt ist mein, ich fühl es wieder: Wer wollte sich nicht ihrer freu`n, Wenn er durch frohe Frühlingslieder Sich seine Jugend kann erneu`n? Kein Sehnen zieht mich in die Ferne, Kein Hoffen lohnet mich mit Schmerz; Da wo ich bin, da bin ich gerne, Denn meine Heimat ist mein Herz. August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 - 1874) SOMMERWONNE · GERICHTEKÜCHE 5

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