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Dresden Magazin - Edition 2021

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Dresden ist sicherlich eine der schönsten Städte in Deutschland. Das Dresden Magazin gibt einen schönen Überblick über die Stadt an der Elbe.

8 — ENTRÉE ENTRÉE

8 — ENTRÉE ENTRÉE — 9 WEINWANDERN UND LERNEN Über 90 Kilometer Wein wissen bietet der Wanderweg von Pirna nach Diesbar-Seußlitz. Ab Frühjahr 2021 können Weinwanderer an zehn Informationspunkten haltmachen und sich – per Scan eines QR-Codes – mittel eines Audioguides über Geschichte, Sehenswürdigkeiten und Übernachtungsmöglichkeiten informieren. Weitere 20 Stationen sollen dazukommen. weinwandern-sachsen.de PRAETORIUS-JAHR KULTURWIRTSCHAFT STILVOLL GENIESSEN Essen, wo sich Dresdens Künstler und Schauspieler treffen. Das geht im neu eröffneten Restaurant Kulturwirtschaft auf dem Areal des Kraftwerks Mitte. Der 125 Jahre alte Speicher, der als Sozialgebäude fungierte, wurde eindrucksvoll hergerichtet. Der Gastraum bringt modernen Industrie-Charme und barocken Prunk in Symbiose. Goldene Kronleuchter und Deckenlüster anno 1830 setzen die Tafeln und Stühle im Industrial Chic in Szene. Vintage-Fliesen, großformatige Malereien und üppige Pflanzenarrangements runden die extravagante Ästhetik ab. Auf der Karte stehen bodenständige Gerichte mit regionalen Produkten, Torten traditioneller Dresdner Konditoreien sowie erlesene Weine aus dem sächsischen Elbtal. Im Salon wurde eine Digestiv- & Zigarrenlounge eingerichtet. Ein ungezwungener Ort mit exklusivem Blick in die Theatergasse. Kulturwirtschaft, Kraftwerk Mitte 16, 01067 Dresden, kulturwirtschaft-kuhnt.de ZWISCHEN ZWEI TERMINEN IM CHAT MIT OB DIRK HILBERT KRISE ALS LEHRSTÜCK Dirk Hilbert (FDP) ist seit 2015 Oberbürgermeister von Dresden. Hallo, Herr Oberbürgermeister Wo sind Sie gerade? Gott sei Dank haben Sie einen Fahrer … Oder für Textnachrichten Hallo In meinem Elektroauto auf dem Weg zur Stadtratssitzung Oh ja. So habe ich die Hände frei zum Arbeiten Hat sich Ihr Arbeitsalltag sehr verändert seit Ausbruch der Pandemie? Durchaus. Im Grunde seit März 2020 sehr erheblich Plötzlich war der Kalender leer, weil so viele Veranstaltungen ausgefallen sind Ach, die Arbeit wurde weniger? Das war Anfang 2020 noch anders Worum geht es dabei vor allem? Was wird in einer solchen Zeit am meisten von Ihnen abverlangt? Sondern? Nein! Das wurde mit vielen Krisensitzungen wieder aufgefüllt Ja. Wir investieren jetzt viel Zeit in die Bewältigung der Krise Wie können wir Kultur und Wirtschaft ankurbeln? Wie sieht die finanzielle Zukunft aus? Geduld und Beharrlichkeit. Aktionismus bringt jetzt wenig. Die Themen müssen mit viel Finger- spitzengefühl abgearbeitet werden In unserem Magazin geht es viel um Dresdens Schönheit. Nehmen Sie die auf dem Weg zu Ihren Terminen noch wahr? Sorry Ja, wenn ich nicht gerade mit Ihnen Textnachrichten schreibe Kein Thema. Ich genieße sie vor allem, wenn ich früh mit dem Fahrrad ins Rathaus fahre. Vieles verändert sich gerade so schnell. Wird Dresden überhaupt zum alten „Normalzustand“ zurückkehren? Was ist in einer Großstadt schon der „Normalzustand“? Na, so wie früher Ich denke, dass die Pandemie vieles auch langfristig verändern wird, zum Beispiel den Tourismus oder die Art, wie wir kommunizieren. Was wünschen Sie sich von dem neuen Normalzustand? Ich würde mich freuen, wenn wir das Bewusstsein behalten, dass wir als Gesellschaft gemeinsam stark sind, so wie in den Wochen der Lockdowns Was genau meinen Sie? Denn die Herausforderungen werden nicht kleiner Wir müssen die Klimakrise angehen. Weltweit, aber auch lokal Und gleichzeitig müssen wir das wirtschaftliche Wachstum erhalten Bildung, Digitalisierung und Integration sind weitere Stichwörter Sehen Sie Dresden hier in einer eher schwierigen oder ganz guten Ausgangsposition? In einer sehr guten Position. Dresden ist nicht nur wunderschön Hier leben und arbeiten auch viele der schlauesten Köpfe Europas Aber jetzt muss ich gleich in die Sitzung … Alles klar. Vielen Dank für den Chat! Und weiterhin viel Erfolg! Ob es 2021 wirklich den 450. Geburtstag von Michael Praetorius zu feiern gibt, ist nicht ganz sicher. Die Musikwissenschaftler sind sich mittlerweile zwar relativ einig, dass der Komponist 1571 als Michael Schultheiß in Creuzburg bei Eisenach das Licht der Welt erblickte, aber verbürgt sind weder Jahr noch Tag. Trotzdem ist man auf der sicheren Seite, wenn man 2021 zum Praetorius-Jahr erhebt: Denn felsenfest steht, dass der Komponist 1621, und damit vor genau 400 Jahren, in Wolfenbüttel verstarb. Als Verfasser von evangelischer Kirchenmusik, darunter die bis heute ungemein populäre Psalm-Vertonung „Es ist ein Ros entsprungen“, hatte er eine ganze Ära geprägt. Mit der Elbmetropole Dresden verbanden Praetorius vor allem regelmäßige Besuche. Ausgiebig weilte der Musiker nur einmal am Kurfürstlichen Hof: Als 1613 der Herzog Heinrich Julius, Regent des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel und Arbeitgeber von Praetorius, starb, durfte das Trauerjahr lang in Wolfenbüttel keine Musik gespielt werden. Der Hofkapellmeister wurde beurlaubt und durfte stattdessen in Dresden seine Werke präsentieren. Wo er Spuren hinterließ. Sein Andenken wird bis heute gepflegt – nicht nur im Jubiläumsjahr. Aber dann natürlich ganz besonders. Der Kammerchor der Frauenkirche plant gleich vier Praetorius-Konzerte. Im Museum für Sächsische Volkskunst wird es ein Frühlings- (27.3.) und ein Weihnachtskonzert (28.11.) mit Praetorius-Programm geben. Und der Dresdner Kammerchor will im Januar eine CD aufnehmen, die mehrchörige Kompositionen des großen Mannes mit Werken des zeitgenössischen, dänischen Tonsetzers Per Norgard kontrastiert – um zu zeigen, wie modern Michael Praetorius 400 Jahre nach seinem Tod noch zu klingen vermag. Fotos: Holm Roehner/Kulturwirtschaft; Michael Schmidt Hitlers Elitetruppe? Mythos Fallschirmjäger SONDERAUSSTELLUNG März 2021 – Januar 2022 © Alpha Stock / Alarmy Stock Foto © akg-images / arkivi

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