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Dresden Magazin - Edition 2021

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Dresden ist sicherlich eine der schönsten Städte in Deutschland. Das Dresden Magazin gibt einen schönen Überblick über die Stadt an der Elbe.

36 — GENUSS Herr

36 — GENUSS Herr Wippler, die Bandbreite süßer Gebäcke, die aus Dresden kommen, ist groß: Dominostein, Christstollen, Russisch Brot, die Eierschecke ... — Ja, in Dresden haben wir in der Tat eine große Vielfalt an Back- und Konditoreiwaren. Darauf sind wir stolz. Diese Tradition muss man im historischen Kontext betrachten. Die Liebe der Sachsen zu Kaffee und Kuchen ist geradezu legendär. Wir „Kaffeesachsen“ wurden immer wieder als „Kuchenfresser“ verspottet. Mit dem Lokal „Zum Arabischen Coffe Baum“ in Leipzig steht in Sachsen eines der ältesten Kaffeehäuser in Europa. Im Jahr 1556 wurde es zum ersten Mal erwähnt. Bei uns Dresdnern etablierte sich die Kaffeehauskultur zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Warum konnte sich gerade in Dresden die süße Backkunst so etablieren? — Viele Zutaten, die für uns heute selbstverständlich sind, standen früher nicht immer zur Verfügung. Und wenn, dann waren sie sehr teuer. Dresden als Residenzstadt pflegte natürlich immer schon einen üppigeren Lebensstil. Das sieht man ja auch an unserer Architektur. Nicht zuletzt wurde in Sachsen das Porzellan erfunden, das für eine schöne Kaffeetafel verwendet wurde. Manche Köstlichkeiten kommen dennoch sehr bodenständig daher. — Damit sich eine Kultur des Backens entwickeln kann, braucht es nicht nur gute Bäcker, sondern auch Menschen, die das süße Backwerk wertschätzen und genießen. Anfangs waren es Dorf- und Hausbäckereien und die vielen sachkundigen Hausfrauen, die jeweils ihre eigenen Spezialitäten entwickelt haben. Man lud sich Gäste ein und versuchte, sie mit immer neuen Rezepturen zu überraschen. Bei diesen gegenseitigen Einladungen hatte man den Ehrgeiz, sich untereinander zu übertreffen. Die Bedingungen zum Experimentieren waren geradezu ideal: In Pillnitz wurde der Obstanbau kultiviert, diese Kombination aus süßem Teig und frischem Obst ist heute noch unschlagbar. Ihr liebstes Gebäck? — Hefeblechkuchen mit Äpfeln aus der Region und Streuseln. Der ist nicht so süß, dafür sorgt die feine Säure des Apfels. Ohne Sahne, aber mit einer schönen Tasse Kaffee. DIALOGE 14. Mai —12. Juni 2021 „EIN TAG OHNE KUCHEN IST EIN VERLORENER TAG“ Interview Kirsten Niemann Die Liebe der Sachsen zu süßen Gebäcken ist legendär, sagt Michael Wippler. Er muss es wissen. Auf ein Stück Apfelkuchen mit dem Dresdner Bäckermeister und Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks Foto: Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks/Benedikt Banovic Hong Kong Philharmonic Orchestra Jaap van Zweden London Symphony Orchestra Sir Simon Rattle Koninklijk Concertgebouworkest Fabio Luisi DIE MUSIKWELT ZU GAST IN DRESDEN: Sächsische Staatskapelle Dresden Christian Thielemann Wiener Philharmoniker Daniel Harding Dresdner Festspielorchster Daniele Gatti Ticketservice im Kulturpalast +49 (0)351 — 656 06 700 www.musikfestspiele.com besucherservice@musikfestspiele.com Sting Pape Diouf Jamie Cullum Ute Lemper Till Brönner Noa u.v.m. Die Dresdner Musikfestspiele sind eine Einrichtung der Landeshauptstadt Dresden und werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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