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Dresden Magazin - Edition 2021

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Dresden ist sicherlich eine der schönsten Städte in Deutschland. Das Dresden Magazin gibt einen schönen Überblick über die Stadt an der Elbe.

32 — KULTUR SO KLINGT

32 — KULTUR SO KLINGT DRESDEN Interviews Thomas Winkler — Illustrationen Bente Schipp ÄTNA 1 Wenn ihr euren Stil in einem Satz beschreiben müsstet, wie lautet der? — Eine Hörerin meinte mal: Ätna ist Tanzen und Weinen. Das finden wir gut. 2 Was ist euch wichtig, wenn ihr Musik macht? — Wir haben Freude daran, uns vollends einzubringen. Dann ist das manchmal wie Meditation in Trance. 3 Dresden ist ein gutes Pflaster für Musik, weil ... — … es hier ein tolles Netzwerk an Künstlern aller Sparten gibt und so viele Orte, an denen man Ideen entwickeln kann. 4 Welche Gegend in Dresden hat euch am stärksten geprägt? — Auf Platz eins steht da die Neustadt wegen ihrer hohen kulturellen und interkulturellen Dichte. Gefolgt von Pieschen und dem Plauenschen Grund. 5 Kann man Dresden in eurer Musik hören? — In Konzerten verwenden wir häufiger Aufnahmen von O-Tönen aus Dresden. Das können beispielsweise kontroverse Demonstrationen oder Tierlaute sein. 6 Wo tretet ihr in Dresden am liebsten auf? — Alle Konzerte, die wir in Dresden gegeben haben, waren an großartigen Orten: Festspielort Hellerau, Jazzclub Tonne, Societaetstheater, Scheune, Schauburg, objekt klein a und Beatpol. 7 Was erhofft ihr euch vom Jahr 2021? — Wir hoffen, alle ausgefallenen Konzerte und Festivals zu unserem neuen Album „Made By Desire“ nachholen zu können. Während des Corona- Lockdowns haben wir angefangen, an neuem Material für das nächste Album zu arbeiten. Wann das fertig sein wird, steht aber noch in den Sternen. Außerdem soll es ein Remix- Album geben, das vom Dresdner Label Uncanny Valley kuratiert wird. Rapper Alphonzo, Pop-Singer-Songwriter Ansa Sauermann und das extrem tanzbare Elektro-Pop-Duo Ätna passen eher weniger in die Semperoper. Wohl aber nach Dresden. Ein gemeinsamer Traum eint die Musiker ANSA SAUERMANN 1 Wenn du deinen Stil in einem Satz beschreiben müsstest, wie lautet der? — In einem schönen Satz: popgetrieben, rocklastig und bluesschwanger. 2 Was ist dir wichtig, wenn du Musik machst? — Eins gibt es bei mir nicht: Das macht man so nicht! Eher im Gegenteil. Ich probiere Sachen aus und entscheide dann mit allem, was ich habe – nur nicht mit dem Kopf. 3 Dresden ist ein gutes Pflaster für Musik, weil ... — … es von Jazz über Blues, Rock und Pop bis hin zu Metal und Hip-Hop alles zu bieten hat. Die Dresdner Gemütlichkeit nimmt Druck und spornt gleichzeitig an. 4 Welche Gegend in Dresden hat dich am stärksten geprägt? — Vor allem die Dresdner Neustadt. Fast acht Jahre lang habe ich dort als Barmann in den verschiedensten Kneipen gearbeitet. Jetzt bin ich in der Neustadt fest verwurzelt. 5 Kann man Dresden in deiner Musik hören? — Ich glaube, seine Heimat kann man prinzipiell bei jedem Musiker heraushören – auf die eine oder andere Art. Aber in meinem Song „Tal der Ahnungslosen“ ist der Bezug zu Dresden schon sehr direkt. 6 Wo trittst du in Dresden am liebsten auf? — Unser bislang schönstes Konzert haben wir in der Scheune gespielt. Der atmosphärisch schönste Club in Dresden, in dem ich mit meiner Band aber leider noch nicht gespielt habe, ist der Beatpol. Der steht noch ganz oben auf meiner Liste. 7 Was erhoffst du dir vom Jahr 2021? — Nachdem die Tour zu meinem letzten Album „Trümmerlotte“ im Jahr 2020 leider nicht stattfinden konnte, freue ich mich vor allem darauf, überhaupt wieder live spielen zu können. Ich hoffe, dass dann 2021 auch Festivals wieder normal möglich sein werden. „ES GEHT ABER NICHTS ÜBER DEN DIREKTEN KON- TAKT MIT ANDEREN MENSCHEN IM KONZERT. DAS KANN KEIN LIVESTREAM BIETEN“ ALPHONZO 1 Wenn du deinen Stil in einem Satz beschreiben müsstest, wie lautet der? — Rap – manch- mal schmutzig, manchmal reflektiert. 2 Was ist dir wichtig, wenn du Musik machst? — Nichts. Mir ist nur wichtig, dass ich Musik mache. 3 Dresden ist ein gutes Pflaster für Musik, weil ... — ... hier sehr viele talentierte Musiker leben und arbeiten. Ich bin hier verwurzelt und freue mich aufs Touren, aber eben auch auf das Heimkommen. Dresden präsentiert sich leider vor allem über die sogenannte Hochkultur, also Oper, Orchestermusik und Klassik. Aber eigentlich hat die Musikszene dieser Stadt so viel mehr zu bieten. 4 Welche Gegend in Dresden hat dich am stärksten geprägt? — Definitiv die Neustadt und das Hechtviertel. Ich habe lange in beiden Stadtteilen gewohnt – und drei, vier mal die Woche ging ich in die dortigen Clubs und schaute mir alle möglichen Bands an. 5 Kann man Dresden in deiner Musik hören? — Wahrscheinlich nicht besonders viel. Aber ich bin hier geboren und aufgewachsen, also tauchen diese Stadt und meine Sozialisation sicher in irgendeiner Form in meiner Art zu sprechen oder zu denken auf. In einem Song beschreibe ich meine Kindheit, die ich in den Plattenbauten von Reick verbracht habe. 6 Wo trittst du in Dresden am liebsten auf? — In der Chemiefabrik fühle ich mich am wohlsten. Ansonsten habe ich auch immer sehr gern in der Groovestation oder im Ostpol gespielt. 7 Was erhoffst du dir vom Jahr 2021? — Live spielen. Live spielen. Live spielen. 2020 war für alle Musiker eine große Katastrophe, auch mir sind viele Konzerte weggebrochen. Es geht aber nichts über den direkten Kontakt mit anderen Menschen im Konzert. Das kann kein Livestream bieten. AUSSTELLUNGSHIGHLIGHTS 2021 Sprachlosigkeit. Das laute Verstummen Japanisches Palais 16.4.—1.8.2021 Bellum et Artes. Mitteleuropa im Dreißigjährigen Krieg Residenzschloss 21.5. —16.8.2021 Vermeer. Vom Innehalten Gemäldegalerie Alte Meister 4.6.—12.9.2021 Kinderbiennale 2021 Japanisches Palais 18.9.2021—27.2.2022 Träume von Freiheit. Romantik in Russland und Deutschland Albertinum 2.10.2021—6.2.2022 Deutsches Design 1949—1989. Zwei Länder, eine Geschichte Kunsthalle im Lipsiusbau 15.10.2021—20.2.2022 www.skd.museum

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