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34 JiS// Info SOLLTE MAN

34 JiS// Info SOLLTE MAN GEGEN DIE KÜNDIGUNG KLAGEN? Man sollte sich schnell darüber informieren, ob ein Vorgehen gegen eine arbeitsrechtliche Kündigung sinnvoll ist, denn die Kündigungsschutzklage ist dann zwingend innerhalb von drei Wochen nach dem Zugang der schriftlichen Kündigung zu erheben. Mit der Klage kann man durch das Arbeitsgericht feststellen lassen, dass die Kündigung unwirksam ist und das Arbeitsverhältnis weiter besteht. Doch selbst wenn die Kündigung auf den ersten Blick gerechtfertigt sein sollte, empfiehlt sich häufig eine Klage. Zum einen kann so Gewissheit erlangen, ob die Kündigung rechtens war. Zum anderen bietet sich eine Gelegenheit zur Einigung mit dem Arbeitgeber, durch die häufig eine Abfindung verhandelt werden kann. Darüber hinaus können Regelungen zu noch offenen Ansprüchen - z.B. offenem Lohn oder dem Arbeitszeugnis getroffen werden. Es gibt also oft gute Gründe dafür, Klage zu erheben. Die Klage ist beim Arbeitsgericht schriftlich oder durch Niederschrift bei der Rechtsantragsstelle des Gerichts zu erheben. Das Gericht bestimmt dann den sog. Gütetermin, bei dem versucht wird, den Streit einvernehmlich zu beenden. Gelingt das nicht, trifft man sich erneut beim sog. Kammertermin. Kommt es auch dabei nicht zu einer Einigung, ergeht ein Urteil. Die Prozesskosten können u.U. von der Rechtsschutzversicherung übernommen werden, häufig wird auch Prozesskostenhilfe gewährt. Über die Autorin: Thomas Reiter ist Rechtsanwalt in St. Ingbert und berät seine Mandanten in allen arbeitsrechtlichen Fragestellungen. Er studierte in Saarbrücken und legte u.a. beim Arbeitsgericht Saarbrücken das Referendariat ab. Mehr Informationen unter www.reiter-rechtsanwalt.de Bild: Karolina Koprek - photo-and-style.de Die regionale Stellenbörse Kein Job? Kein Geld? Alles doof? Schau mal hier: JOBS-IM-SAARLAND.DE & FB.COM/JOBSIMSAARLAND

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