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4 titel WANDA „Nichts

4 titel WANDA „Nichts passiert in Ruhe“ Deutschsprachige Rockmusik liegt seit längerem im Trend. Seit etwas mehr als einem Jahr mischen auch die Wiener Rockmusiker Wanda mit. Und wie: Erst überraschten sie mit ihrem grandiosen Debüt „Amore“, nun mit dem nicht einmal innerhalb eines Jahres nachgelegten Volltreffer „Bussi“. Wie sie klingen? Als träfe Falco auf Rio Reiser. Wir hatten Glück und konnten trotz ihres übervollen Terminkalenders mit Wanda-Keyboarder Christian Hummer sprechen. Habt Ihr ob des Rummels um Wanda noch ein Privatleben? Schon, ja. Jetzt wo alles in besser strukturierte Bahnen gelenkt wurde - sowohl was unser Booking, das Management und das Label angeht -, gibt es mittlerweile zwischendurch mehr Pausen und Zeit zum Durchatmen. Die Band wurde erst 2012 gegründet. Kürzlich wurde sie im „Musikexpress“ als die „vielleicht letzte wichtige Rock’n’Roll-Band unserer Generation“ tituliert. Geht Euch das nicht zu schnell und zu weit? Im Musikbusiness verbrennt man bekanntlich schnell. Wir haben schon immer - zumindest aber seit es diese Lieder gibt - irgendwie gespürt, dass es etwas Besonderes ist, was wir machen und dass es Erfolg haben kann. Dass das so schnell

solche Ausmaße annehmen würde, konnten wir nicht und konnte niemand wissen. Aber ich muss gestehen, dass wir bereits nach anderthalb Jahren, in denen wir zusammen spielten, schon sehr ungeduldig waren, dass da noch nichts passiert war. Es war sehr viel Ungeduld im Spiel - bis zu dem Zeitpunkt, an dem uns Stefan Redelsteiner bei seinem Indielabel Problembär Records unter Vertrag nahm. Wart Ihr ziemlich schnell von Euch überzeugt? Ich rede nicht von arrogant! Ja, würde ich schon sagen. Ihr habt in nicht einmal einem Jahr zwei Alben veröffentlicht. Das ist schon Wahnsinn, oder? Ja. Doch wir haben sehr, sehr viel gearbeitet im letzten Jahr. Man muss aber auch dazu sagen, dass einige der Lieder auf „Bussi“ zur Zeit von „Amore“ entstanden sind. Trotzdem war die Prozedur von Aufnahme, Mastering, Videodreh, Promotion und so weiter sehr heftig. Gerade deshalb frage ich mich, wie Ihr die Zeit und Ruhe gefunden habt, neue Songs zu schreiben und einzuspielen? Das passiert auch nicht in Ruhe; nichts passiert in Ruhe. Das Komponieren vielleicht noch, okay. Aber die Aufnahmen gehen immer schnell vonstatten, um eben dieses unmittelbare Gefühl, das beim Schreiben eines Liedes besteht, zu erhalten. Ihr könnt also noch mit dem rasanten Tempo mithalten und mit der Situation gut leben? Ja, können wir. Wir haben uns darauf gut eingestellt. Mittlerweile erscheint uns eine Autostrecke von fünf Stunden äußerst kurz und eine Pause von fünf Tagen wie ein Monat Ferien. So in etwa. (lacht) Man adaptiert das sehr schnell. Text. Peter Parker Foto: Florian Senekowitsch / Universal Music Den Atelier, Luxemburg Dienstag 24. November 20 Uhr, www.atelier.lu www.wandamusik.com

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