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city-scene Westpfalz Juni 06/15

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8 Model Madness Cover

8 Model Madness Cover Model --- Juni --- Nastassja van der Weyden

Peugot 403 Cabriolet, zerknitterter Regenmantel und ein Basset. In welchem Universum bewegen wir uns? Im Universum eines meiner Helden: L.A. Police Department, Inspector Columbo, Mordkommission. „Just one more thing...“ Die 50er scheinen dir aber auch ganz gut zu gefallen. Was besonders? Besonders gefällt mir die amerikanische Literatur der 50er Jahre. The Catcher In The Rye ist und bleibt eines meiner Lieblingsbücher und ich bin sehr froh, dass ich während meines Amerikanistikstudiums „gezwungen“ wurde, da mal zwei-drei Blicke reinzuwerfen. Eins deiner Tattoos hast du in Italien stechen lassen. Gibt es eine Geschichte dazu? Mein bisher teuerstes und sicher eins meiner liebsten Tattoos: Eva und die Schlange, gestochen von Fabian Langes. Eins seiner Wanna-Do‘s, das ich mir gleich gesichert habe, als ich es bei Facebook gesehen habe. Dass ich dazu erstmal nach Meran fahren musste, wurde mir erst so richtig klar, als der Termin schon fest gebucht war... und sich kein Zurück mehr erlaubte. Ich habe dann noch einen Freund überredet, mit mir zusammen hinzufahren – da kann man doch die tollen Wanderwege und die Natur genießen ! – Haha, Pustekuchen. Mein Bein tat so weh, dass ich nur sitzen wollte und konnte (das war das höchste der Gefühle, am liebsten hätte ich 24h am Tag rumgelegen). Er war mir zum Glück nicht böse. Es waren trotzdem echt schöne Tage in Italien – aber ich war dann doch ganz froh, meine nächsten Termine bei Fabian in Berlin buchen zu dürfen, wo er ab und zu für Guestspots zu haben ist. Dein Künstlername ist eine Anlehnung an den niederländischen Maler Rogier van der Weyden. Was genau gefällt dir an diesem Maler? Mein echter Name ist Nastassja von der Weiden. Nasti van der Weyden ist also eine Mischung aus Abkürzung und eben Anlehnung an den Maler Rogier van der Weyden. Ich interessiere mich sehr für Kunst und Malerei im Speziellen. Die flämische mittelalterliche Malerei steht in starkem Kontrast zur abstrakten, modernen Malerei, die ich besonders liebe. Irgendwie passte das einfach! Ich benutze den Künstlernamen neben meinen Fotoprojekten auch für meine Kunstprojekte und durfte ihn daher sogar im Pass eintragen lassen. Du hast auch ein eigenes Kunstprojekt (www.trashandart.de) über Crowdfunding realisiert. Worum geht es bei dem Projekt und welche Erfahrungen hast du mit Startnext gemacht? Inspiriert von der Zusammenarbeit mit der britisch-isländischen Konzept-, Performance- und Filmkünstlerin Kitty Von-Sometime, die das erfolgreiche Projekt “THE WEIRD GIRLS PROJECT” gründete, kam mir die Idee, auch einen filmischen Teil in meine Kunst aufzunehmen. So weit, so gut. Ich setzte mich mit meiner Partnerin Isabel zusammen, und wir beschlossen, ein solches Projekt zusammen auszugestalten und im Rahmen von TRASH&ART durchzuführen. Es ist der Versuch, Kunst bei ihrer Entstehung abzubilden und abzufilmen. Für dieses Projekt brauchten wir aber eine kleine Finanzspritze für unser Material und den Film selbst. Startnext hat uns dabei geholfen, diese Idee zu verwirklichen. Es wirkt absolut motivierend, wenn fremde Menschen die eigene Idee spannend und sogar unterstützenswert finden. Man tauscht die bare Unterstützung mit „Dankeschöns“ und Neuigkeiten (in unserem Fall Postkartensets, Drucke, kleine Originale) aus und lässt mehr Menschen am eigenen Entwicklungsprozess teilnehmen, was ich sehr spannend finde. Siehst du dich selbst als Kunstobjekt? Puh, schwierig. Ich würde mich nicht erdreisten das von mir zu behaupten, da die künstlerische Arbeit auf mir nicht von mir stammt, sondern lediglich „erkauft“ ist. Ich inszeniere mich auf nicht als Kunstwerk (wie zum Beispiel der Künstler To Kuehne, vor dessen Kamera ich auch schon einmal stehen durfte). Manchmal wird man so betitelt und das ist durchaus schmeichelnd (wer ist nicht gerne Kunst?) - aber mehr auch nicht. Stehen weitere Projekte an? In vier Wochen steht tatsächlich eine kleine Ausstellung zu meinem Abschied an. Eine Abschiedsausstellung, zu der natürlich nicht nur meine Freunde und Bekannte eingeladen sind, sondern alle Kunstfreunde. Ich stelle ein paar kleinere Werke (20 Stück) und ein größeres Werk, eine 3 x 1m große Leinwand, aus. Bei der Ausstellung begleitet mich ein Fotograf und es soll eine Reportage zu dem Bild entstehen. Mal sehen was ich mit dem Bild nach der Vernissage mache – zerstören, verbrennen, verschenken... Es soll eine Vernissage und Finissage in einem werden, denn: Ich ziehe am 25. Juni für 4 Monate nach Tokio und mache dort am Goethe Institut ein Praktikum. Wie es dann weitergeht, halte ich mir offen – ich weiss es ehrlich gesagt auch noch gar nicht. Interview: Markus Brixius Foto: Matthias Bedenk - Bedenk Zeit Fotografie

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