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city-scene Westpfalz Juni 06/15

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4 titel Irie Révo

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Irie Révoltés Sound für die Revolte Die aus Heidelberg stammende Formation Irie Révoltés um die Sänger Pablo ´Mal Élevé´ Charlemoine und seinen Bruder Carlos ´Carlito´ Charlemoine veröffentlicht Mitte Juni ihr fünftes Album „ALLEZ“. Seit nunmehr 15 Jahren gibt es das Bandkollektiv mittlerweile und es ist ihm gelungen, über 500 Konzerte in mehr als 25 Ländern zu spielen. Nach wie vor und besser denn je setzt sich die Band in ihren deutsch- und französischsprachigen Songtexten mit sozialkritischen Themen auseinander. Als musikalisches Fundament dient ihnen dabei ein Mix aus Ska, Reggae und Dancehall, HipHop und Punk. Im Gespräch mit Pablo und Carlos läßt saar-scene die Bigband-Geschichte Revue passieren. Wer von der heutigen Besetzung war bereits Gründungsmitglied der Irie Révoltés und wie sieht die aktuelle Besetzung der Bigband aus? Ist Heidelberg noch der Mittelpunkt für die Gruppe? Carlito: Mal Élevé, Flex, Idot, Silence und ich sind seit der Gründung mit dabei. Die aktuelle Besetzung besteht aus Mal Élevé, Carlito, Idot, Tobi Bär und Chriggi. Heidelberg ist nach wie vor der Ausgangspunkt für Vieles rund um die Band. Die meisten Proben finden dort statt und die Fahrten zu den Festivals gehen auch in Heidelberg los. Lebensmittelpunkt ist die Stadt nur noch für ein Bandmitglied. Inwieweit hat sich über die Jahre hinweg die stilistische Entwicklung der Band verändert, welche Einflüsse/Genre stehen beim neuen Album im Vordergrund? Mal Élevé: Irie Révoltés hatte nie einen festen Sound. Es war immer die Zusammensetzung der ganzen Bandmitglieder und ihrer aktuellen Musikgeschmäcker;-) Bei „ALLEZ“ haben wir mal mehr in die Rock-Richtung experimentiert. Dieses Album geht wieder mehr zum clubbigen Sound und mit vielen fetten Drums... Wer ist bei den Irie Révoltés für die Musik und wer für die Texte zuständig? Carlito: Unser „Musical Director“ ist unser Gitarrist Idot. Er ist hauptverantwortlich für Musik. Die Texte werden größtenteils von Mal Élevé und mir geschrieben. Welche politischen und sozialen Inhalte stehen bei den 14 neuen Stücken zwischen „Ruhe Vor Dem Sturm“ bis hin zu „Alles Anders“ im Vordergrund? Mal Élevé: Wir haben natürlich wieder viele verschiedene Themen, die wir ansprechen. Es geht beim neuen Album viel darum, dass es an der Zeit ist, etwas zu verändern. Es geht viel um den Moment. Sowohl darum, den Moment mal zu Leben und auch zu genießen, als auch darum, den Moment zu packen, auszubrechen aus gesellschaftlichen Zwängen. Das Thema Kapitalismus mit seinen ganzen Konsequenzen (also Privatisierung, Markterkämpfung mit militärischen Mitteln und Verdrängung und Mieterhöhung in Stadtbezirken), aber auch die positiven Seiten im Leben – nämlich die Musik, die uns alle nimmt, wie wir sind und keinen Unterschied macht zwischen Herkunft, Hautfarbe, Nationalität o.ä. Seit Euren Anfängen habt Ihr regelmäßig politische und soziale Projekte unterstützt, welche waren dabei besonders wichtig und warum? Carlito: Da kommt in fast 15 Jahren viel zusammen. Ich finde es äußerst schwierig, da bestimmte als besonders wichtig zu betiteln. Jedes einzelne Projekt hat seine Wichtigkeit. Wir sind froh über jedeN, der/die aktiv was politisch oder sozial macht. Wer sich interessiert, welche Projekte wir aktuell aktiv unterstützen, finde diese auf unserer Homepage Euer Label ferryhouse productions ist ein Indie, gab es bei all Euren Erfolgen in den letzten Jahren auch Interesse von Major-Firmen an Euch und Eurer Musik? Mal Élevé: Ja, die gab es natürlich schon! Aber wir haben uns immer dagegen entschieden! Mit über 500 Konzerten in über 25 Ländern gehört ihr im Live-Bereich zu den ganz Großen. Was fehlt auf dem Tourneeplan noch, wohin wollt Ihr mit Eurer Musik definitiv noch reisen? Carlito: Da gibt es noch viele Orte. Ich würde total gerne in Asien und Südamerika spielen. Welche Länder, ist egal! Text: Frank Keil Foto: ferryhouse productions Kulturfabrik Esch-sur-Alzette Luxemburg, Samstag, 10. Oktober, ab 20.00 Uhr www.irie-revoltes.com

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