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city-scene Westpfalz Juni 06/15

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Bereits erschienen.

Bereits erschienen. Bereits erschienen. Alabama Shakes Death Cab For Cutie In Musik gegossene Coolness CD-Tipp Gott, hat diese Frau eine Stimme. Halleluja! Gemeint ist Brittany Howard, Frontfrau der Alabama Shakes. Die in Athens, Alabama, beheimatete Band hatte vor drei Jahren ihr Debütalbum „Boys & Girls“ veröffentlicht und tourte durch die europäische Festivallandschaft, nachdem ihr Album in den USA Platz sechs und auf der Insel gar Platz drei erklommen hatte. Sie waren gut – im Studio wie auch live. Und Heuer sind sie noch besser und servieren einem mit „Sound & Colour“ in Musik gegossene Coolness, wie sie seit dem Ende der White Stripes schmerzlich vermisst wird. Sie zaubern aus den alten Genres Blues, Soul, Southern- und Garage Rock Musik, die antiquiert und doch zeitgemäß klingt. Aufgenommen wurde diese in Nashville. Hoffentlich werden sie nicht von ihrem eigenen Erfolg aufgezehrt, bleiben sich treu und schreiben noch weitere Meisterstücke wie „Dunes“, „Miss You“ oder „Gemini“. Hängende Köpfe CD-Tipp In der zweiten Hälfte der Nullerjahre hatten Death Cab For Cutie ihren kommerziellen Höhepunkt erreicht. Seinerzeit kamen ihre Alben „Plans“ (2005) und „Narrow Stairs“ (2008) auf den Markt. Top 5-Platzierungen und Platin- bzw. Goldstatus in den USA waren die Folge. Die Indierocker um Sänger und Gitarrist Benjamin Gibbard mussten nun aber im letzten Jahr den Abgang ihres Multiinstrumentalisten und Produzenten Chris Walla verkraften. Was hieß, dass erstmals in der Geschichte der Band ein externer Produzent an Bord war. Wobei Walla noch bis zur endgültigen Fertigstellung des neuen Werks „Kintsugi“ mitmischte. Dennoch bleibt der Eindruck bestehen, er fehle. Apropos Verlust: Gibbard trennte ich von seiner Lebensgefährtin, der Schauspielerin und Musikerin Zooey Deschanel, was ebenfalls einen Einfluss auf die Songs hatte. Melancholie ist nämlich Trumpf. Leider auch Radiotauglichkeit. Kurzum: Death Cab For Cutie lassen zu sehr die Köpfe hängen und verlieren sich in wenig aussagekräftigen Songs. Ganz schlimm: „Everything’s A Ceiling“. Alabama Shakes „Sound & Colour“ (Beggars Group/Indigo) www.alabamashakes.com Text: Peter Parker Bild: Rough Trade Death Cab For Cutie „Kintsugi“ (Warner) www.deathcabforcutie.com Text: Peter Parker Bild: Atlantic

Bereits erschienen. Bereits erschienen. Genetikk Nach dem Nummer Eins-Erfolg CD-Tipp Saarbrückens Maskenträger lassen nicht locker. Nach ihrer Eigenveröffentlichung „Foetus“ anno 2010, den Selfmade Records-Werken „Voodoozirkus“ (2012) und „D.N.A.“ (2013) und der mit „D.N.A.“ aus dem Stand heraus eroberten Chartspitze haben Karuzo und Sikk bereits den Nachfolger fertig. Deutschsprachiger Gangsta Rap hatte bis dato häufig damit zu kämpfen, an der Klippe zur Lächerlichkeit und Hohlheit zu balancieren. Genetikk stehen mit allen Beinen fest auf dem Boden und halten von besagter Klippe einen Sicherheitsabstand. Sie konzentrieren sich darauf, gute Texte zu schreiben und kreative Beats mit spannenden Samples zu kombinieren. Natürlich reißen sie ihre Klappe auch weit auf („Dago“), aber das ist Teil des Systems Gangsta Rap. Was sie von den anderen unterscheidet: Sie haben sich ihre eigene Nische erschaffen. Und sie können erst Die Toten Hosen samplen („Wünsch Dir Was“) und später Sido („Don’t Legalize“) durch SSIO (im Cypress Hill-mäßigen „Jungs Aus’m Barrio“) und dann Max Herre („Sterne“) austauschen. Lucky Them Wer suchet, der findet DVD/Blu-ray-Tipp Ellie Klug (Toni Colette) ist eine Musikjournalistin, die mal eine Liaison mit dem Singer-Songwriter Matthew Smith (Johnny Depp) hatte. Dann verschwand dieser urplötzlich und ward nie mehr gesehen. Klug soll nun im Auftrag ihres Chefredakteurs Giles (Oliver Platt) Smith aufspüren und darüber eine Geschichte schreiben, die sein Magazin aus den roten Zahlen reißt. Ein guter Plan. Allerdings ist Klug viel zu sehr mit sich selbst und ihrer eigenen Vergangenheit beschäftigt. Somit zeigt Megan Griffiths ruhiger, romantisch-melancholischer Film, der in der ehemaligen Grunge-Metropole Seattle spielt, nicht nur Klugs Suche nach Smith, sondern auch die nach sich selbst. Die Vergangenheit zu verstehen und auch loszulassen, das ist leider nie einfach. Alkohol und Affären sind da selten gute Lösungswege. Das erkennt auch Klug, die am Ende mit Hilfe des sarkastischen Hobby-Dokumentarfilmers Charlie (Thomas Haden Church) die ihr gestellte Aufgabe einigermaßen gut löst. Genetikk „Achter Tag“ (Universal) www.genetikk.de Text: Peter Parker Bild: Selfmade Records „Lucky Them: Auf der Suche nach Matthew Smith“ (edel:motion) Text: Peter Parker Bild: MyMy Productions

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