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4 titel Kyle Gass

Kyle Gass Rock’n’Roll mit Flöte Kyle Gass gründete Mitte der Neunziger Jahre mit Jack Black die Comedy-Hardrock-Band Tenacious D und wurde mit dieser weltberühmt. Was nicht das einzige musikalische Projekt des im Juli 1960 in Kalifornien geborenen Mannes ist. Auf die Band Trainwreck folgte 2011 The Kyle Gass Band, in der er nicht den Frontmann, sondern den Gitarristen und Flötisten gibt. Im April kam mit zweijähriger Verzögerung das selbstbetitelte Debütalbum auf den deutschen Markt; im Herbst steht eine Europatournee inklusive eines Gastspiels in Saarbrücken an. Aus diesem Anlass sprachen wir mit Gass. Sie sind hauptsächlich als Sparringspartner von Jack Black bekannt, sprich als Teil ihrer gemeinsamen Band Tenacious D. Wie wichtig ist Ihnen die Freundschaft zu Jack Black? Oh, wir kennen uns ja jetzt schon 30 Jahre. Es fühlt sich für mich wie eine Art Ehe an. Wir sind sehr eng befreundet, stehen uns sehr nahe. Seine Freundschaft ist mir sehr wichtig. Wie lernten Sie sich kennen? Wir arbeiteten beide in Los Angeles als Schauspieler. Ich war Teil einer Theatergruppe namens The Actor’s Gang. Jack kam als Neuling hinzu. Wir stellten schnell fest, dass wir den gleichen musikalischen Geschmack haben und zogen uns daher ganz automatisch an. Wurden Sie schnell Freunde? Es dauerte schon eine Weile. Ich war ehrlich gesagt etwas verängstigt, denn er benahm sich sehr großspurig. Aber er hatte auch ein unglaubliches schauspielerisches Talent. Kurzum: Ich war zwar erst einmal abgeschreckt, doch letztlich wurden wir Freunde. Eigentlich hat man gar keine andere Chance, als sich ihm anzuschließen. Das umschreibt es perfekt. Noch eine Frage zu Tenacious D: Wann ist mit dem vierten Album zu rechnen? Oder ist Jack derzeit zu sehr mit der Schauspielerei beschäftigt? Oh mein Gott, das ist eine sehr gute Frage. Wenn man sich die Geschichte unsere Band anschaut: Das erste Album kam 2001 auf den Markt, das zweite in 2006 und das dritte in 2012. Insofern ist etwa 2017 mit dem nächsten zu rechnen. Rock’n’Roll-Musik mit einer Flöte zu paaren, wie sie es auf Ihrem Album in dem Song „Dyin’ Day“ getan haben, ist schon speziell. Es klingt toll, aber ist doch ungewöhnlich. Wie kommt es, dass Sie dieses un-rock’n’roll-mäßige Instrument spielen? (lacht) Ich fing in der dritten Klasse damit an. Ich hatte mich tatsächlich freiwillig dafür entschieden. Für mein eigenes Amüsement nahm ich in den folgenden Jahren immer wieder die Flöte in die Hand. Erst viel später griff ich zur Gitarre. Die Flöte blieb Teil meines Arsenals an musikalischen Waffen. Offensichtlich mag ich ihren Klang, denn ich spiele sie gerne. Sie bringt das gewisse Etwas mit sich. Text: Peter Parker Fotos: Stephen Albanese Garage, Saarbrücken, Freitag, 16. Oktober Kyle Gass Band „Kyle Gass Band“ (Steamhammer/SPV). Bereits erschienen. www.garage-sb.de www.thekylegassband.com

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