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vor 4 Jahren

city-scene Westpfalz Juli 07/15

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Bereits erschienen. Bereits erschienen. Leo Hört Rauschen Joy Division trifft Tocotronic CD-Tipp Der Bandname mag abschrecken. Aber dieses Rauschen, das ein gewisser Leo hört, klingt fantastisch. Das darf vorweg gesagt werden. Leo Hört Rauschen ist ein Quartett aus Dresden, das 2011 zusammenfand. Während die Hamburger Schule-Vertreter Tocotronic Heuer die leisen Töne bevorzugen, lassen die Ostdeutschen ihre Gitarrensaiten flirren, die Basssaiten vibrieren und verdreschen die Schlagzeugfelle. Was nicht heißt, Leo Hört Rauschen hätten überharte Songs im Repertoire. Aber ihnen wohnt viel Energie inne, was bei Einflüssen aus den Bereichen Indie-, Postrock und Post-Punk nicht ganz ungewöhnlich ist. Wer sich eine Kombination aus Tocotronic und Joy Division vorstellen kann, hat eine ungefähre Ahnung von diesem tollen Debütalbum mit seinen faszinierend-poetischen Texten. Dazu ein kurzes Beispiel: „Es tanzt die Taube den Tanz der Trümmer“, heißt es in „Kälte“. Ein wunderschönes Bild. Moriarty Eigenwillige Songs CD-Tipp Als erstes fällt die nasale Stimme von Rosemary Moriarty auf, die sich auf „Epitaph“ durch alle Lieder zieht. Dann ist da dieses „musikalische Wunderland“, wie der britische „Guardian“ die Moriartys Musik mal umschrieb. Ja, die Songs der francoamerikanischen Band in Worte zu fassen, ist nicht so einfach. Ihre Einflüsse stammen aus den Bereichen Folk, Country und Bluegrass. Zu den Instrumenten, derer sie sich bedienen, gehören neben Gitarre und Bass noch verschiedene Percussions, Xylophon, Klavier, Harmonium, Mundharmonika und das Membranophon Kazoo. Diese Konstellation ergibt ganz eigenwillige Klänge, wie sie sonst keine Band fabriziert. Dies wird nicht nur in dem fantastischen „Across From My Window“ deutlich. Wer Moriarty, die nun schon vier Alben veröffentlicht haben, immer noch nicht kennt und ein Faible für den etwas anderen Folk bzw. Bluegrass hat (siehe insbesondere das schräge „G.I. Jesus“), sollte dies schleunigst nachholen. Leo Hört Rauschen „Modern Modern“ (Broken Silence) www.leohoertrauschen.de Text: Peter Parker Bild: Chateau Lala Moriarty „Epitaph“ (Broken Silence) www.moriartland.net Text: Peter Parker Bild: Air Rytmo

Bereits erschienen. Bereits erschienen. Kurt Cobain: Tod einer Ikone Zweifel geweckt DVD/Blu-ray-Tipp „Kurt Cobain: Tod einer Ikone“ ist nicht die erste Dokumentation, die sich mit dem Tode der Grunge-Ikone beschäftigt. Benjamin Statlers Film basiert auf den Erkenntnissen des Privatdetektiven Tom Grant, den Cobains Gattin Courtney Love kurz vor dessen Tod engagiert hatte, weil sie sich um ihren Mann sorgte. Was Grant dann ans Tageslicht brachte, lässt am sehr schnell als Selbstmord abgehakten Tathergang zweifeln. War es doch Mord? War der Ort des Verbrechens inszeniert? Wirklich schlauer ist man nach diesem Film nicht - dafür skeptischer. Satler bzw. Grant gelingt es, Öl ins Feuer der Skeptiker und Verschwörungstheoretiker zu kippen. Wo letztlich die Wahrheit liegt, das müsste die Polizei in Seattle herausfinden, wenn sie denn bereit wäre, den Fall neu aufzurollen. Immerhin hat sie dank dieser Doku nach 20 Jahren endlich mal zahlreiche Fotos vom Tatort entwickeln lassen, die noch ungesehen auf Filmrollen im Archiv schlummerten. Unfassbar! „Kurt Cobain: Tod einer Ikone“ (Ascot Elite Home Entertainment) www.soakedinbleachthemovie.com Text: Peter Parker Bild: Ascot Elite Home Entertainment St. Vincent Großartiger Bill Murray DVD/Blu-ray-Tipp Herzzerreißend - das ist der treffendste Ausdruck, mit dem dieser Film umschrieben werden kann. Regiedebütant und Drehbuchneuling Theodore Melfi erzählt die lustige, traurige und auch rührselige Geschichte des mürrischen, einsamen Trinkers Vincent, den Bill Murray mit seiner vielleicht besten Schauspielleistung garniert. Vincent bekommt neue Nachbarn: die frisch von ihrem Mann getrennte Maggie (Melissa McCarthy) und deren zwölfjährigen Sohn Oliver (Jaeden Lieberher). Schon ihre Anreise stört das Leben des knochigen Rentners, dessen einziges Vergnügen der Alkohol und der regelmäßige Besuch einer „Lady der Nacht“ (Naomi Watts) ist. Doch das war erst der Anfang. Vincents Leben ändert sich zusehends - nicht nur zum Guten. „St. Vincent“ ist einer dieser Filme, die man in sich aufsaugt, bei denen man lacht und heult (und manchmal gar zeitgleich), und die man so schnell nicht wieder vergisst. So wie auch andere Murray-Filme nicht: siehe die beiden „Ghostbusters“-Teile und „Lost In Translation“. „St. Vincent“ (Polyband) Text: Peter Parker Bild: WVG

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