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city-scene Westpfalz Januar 01/16

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6 TITEL SUBWAY TO SALLY

6 TITEL SUBWAY TO SALLY Subway To Sally gehen mit ihrem neuen Album“Mitgift-Mördergeschichten“ auf Tour. Viele haben auf einem ihrer zahlreichen Konzerte die große Liebe des Lebens gefunden. Seit 1992 beschallen die Potsdamer eine große Fangemeinde. Im März präsentieren sie ihre Songs in Losheim in der Eisenbahnhalle. Songwriter Bodenski hat uns während des Interviews über die Arbeit zur neuen Platte in die Psychologie hinter den Texten schauen lassen.

Ihr geht bald auf Tour, was macht Ihr grade? Pausen gibt es für uns nicht. Wir haben den Festivalsommer hinter uns gebracht. Jetzt schwitzen wir grade für die kommende Tour. Wir setzen für die Liveshow ein neues Konzept mit einem Gastmusiker zusammen. Das ist Neuland, das wir betreten, aber unsere Musik bleibt handgemacht. Habt Ihr den Eindruck, dass innerhalb der Fangemeinde ein Wandel stattgefunden hat? Wir sind jetzt seit 20 Jahren dabei. Unsere Fans sind uns extrem wichtig. Allerdings hat sich die Fangemeinde immer wieder gewandelt. Was unsere Band ausmacht, ist dass die Fans in der ersten Reihe konstant jung sind. Es ist ein fortwährender Prozess mit unserer Musik und ebenso mit unseren Fans. Weiterentwicklung ist uns nach wie vor wichtig. Das neue Album heißt Mitgift. Was genau möchtet Ihr mit Euren Songs mitgeben? Es geht uns darum, den Leuten Geschichten mitzugeben. Wir sehen uns in der Tradition der Nachrichtenübermittler. So wie in alten keltischen Liedern zum Beispiel, glauben wir, dass man auch heute noch zeitlose Geschichten erzählen kann. Wir möchten die Leute dazu zu ermutigen, auch im tiefen Wasser zu tauchen und nicht immer nur an der Oberfläche zu dümpeln. Ihr habt für das Album mit Lydia Benecke zusammengearbeitet und erzählt Kriminalgeschichten in Euren Liedern. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit? Wir kannten uns bereits vorher und Lydia war immer gerne auf unseren Konzerten. Sie ist Kriminalpsychologin und hat uns einzelne Fälle vorgestellt. Wir haben uns in die Köpfe der Täter einarbeiten können, um die Psychologie eines Täters verstehen zu können. Das war sehr spannend. Die Idee, das Album unter dem Untertitel „Mördergeschichten“ zu veröffentlichen kam daher, dass wir im Lexikon der Kriminalgeschichten einige Inspirationen dazu erhalten haben. „ICH SCHREIBE KEINE TEXTE ÜBER SCHIRMCHENDRINKS UND HAPPINESS“ Stellt man bei solch einer Herangehensweise fest, dass man selbst auch kriminelles Potential hat? So würde ich das jetzt nicht sagen. Ich stelle mir hin und wieder die Frage, was mich inspiriert solche Texte zu schreiben. Es ist nicht ganz abwegig, dass mich eher Texte dieser Art interessieren. Ich schreibe keine Texte über Schirmchendrinks und Happiness. Text: Tine Sattler Bild: Veranstalter Eisenbahnhalle, Losheim, Freitag, 18. März 2016 www.subwatosally.com

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