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city-scene Westpfalz Februar 02/16

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Bereits erschienen. Bereits erschienen. Conrad Keely Tindersticks Trail Of Dead-Frontmann Musik-Tipp Nach neun Alben mit der lauten, wuchtigen und auch experimentellen Rock-Band ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead (kurz: Trail Of Dead), war für deren Frontmann Conrad Keely die Zeit gekommen, ein Soloalbum aufzunehmen. Hatte er sich zuvor schon als Zeichner bzw. Maler einen Namen gemacht, beschreitet er nun den musikalischen Solopfad. „Original Machines“, dessen 24 (!) Songs in Kambodscha und auf Tournee entstanden, ist weder ein Abklatsch noch eine Resteverwertung des Trail Of Dead-Archivs. Keely hatte eben andere Musik im Sinn. „In Words Of A Not So Famous Man“ ist eine famose Ballade, „Nothing That I Meant (Interstellar)“ schlägt eine Brücke zwischen Gorillaz und Pink Floyd, wohingegen „The Jungles“ ein Hippie-Psychedelic-Trip ist. Sie alle vereint die von Trail Of Dead bekannte Stimme. Das Album erscheint nicht nur als reguläre CD, auf 180-Gramm schwerem Vinyl und digital, sondern auch als Doppel-CD mit 52-seitigem Beiheft. Für Sammler absolut empfehlenswert! Melancholie und Unaufgeregtheit Musik-Tipp Zwei Minuten und 45 Sekunden lang versetzen einen die Tindersticks mit dem Eröffnungsstück ihres neuen Albums in die passende Stimmung für eine weitere Portion Melancholie und Unaufgeregtheit. „Follow Me“, der Titel ist Programm, ist mit das entspannteste Stück Musik der jüngeren Vergangenheit. Auch wenn Stuart A. Staples seine unverkennbare Stimme, die sich stets an der Schwelle zum Heulkrampf bewegt, erhebt, bleibt es ruhig und anmutig. Bei den Aufnahmen wurden die Engländer vom Londoner Jazzer Julian Siegel unterstützt. Er kümmerte sich um die Bläser-Arrangements, die den Songs noch mehr Grandesse verleihen. Obendrein gibt es zwei weibliche Gäste: Jenny Beth von den grandiosen Savages tritt in dem intensiven „We Are Dreamers!“ zum Duett an. In „Hey Lucinda“ ist es Lhasa De Sela, die mitsingt. Ihren Gesang hatte man noch vor ihrem Tode im Jahr 2010 aufnehmen können. Aber erst jetzt war Staples imstande, den Song fertigzustellen. Und was ist er für ein ergreifendes Schmuckstück geworden... Conrad Keely „Original Machines“ (Sony Music) www.conradkeely.com Text: Peter Parker Bild: Superball Music Tindersticks „The Waiting Room“ (City Slang/Universal) www.tindersticks.co.uk Text: Peter Parker | Bild: Eagle Vision

Bereits erschienen. Bereits erschienen. Turin Brakes Deutschland 83 Kein verflixtes siebtes Album Musik-Tipp Das verflixte siebte Album liefern Turin Brakes nicht ab. Viel mehr erinnert „Lost Property“ einen wieder daran, wie großartig ihre ersten Alben im Zuge des sogenannten „Quiet Is The New Loud“-Hypes waren, durch den viele Folker berühmt wurden. Olly Knights und Gale Paridjanian und ihre Mitmusiker Rob Allum und Eddie Myer schöpfen Heuer aus dem Vollen. Einerseits servieren sie typische Akustikballaden wie in ihren Anfangstagen („Martini“); andererseits eifern sie ihrer Lust nach ausufernden, schwelgerischen Liedern nach („Save You“). Wer die Band schon abgeschrieben hatte oder sich daran stört, dass ihre neueren Lieder eine Spur glatter und geschliffener klingen, sollte lieber noch einmal genauer hinhören. Das Titelstück ist schon sehr, sehr gut, aber mit „Hope We Make It“ toppen sie alles. Ein Lied für die Ewigkeit und vor allen Dingen für die Hoffnung (wenn auch kleine) in uns allen. Die Dauerschleife für Track zehn ist längst einprogrammiert. Turin Brakes „Lost Property“ (Indigo) www.turinbrakes.com Text: Peter Parker Bild: Cooking Vinyl Geht doch! Serien-Tipp Gute deutsche TV-Serien sind Mangelware. „Deutschland 83“ ist indes ein Schritt in die richtige Richtung. Die achteilige Serie über den systemtreuen DDR-Oberfeldwebel Martin Rauch, der zum spionierenden Bundeswehr-Oberleutnant Moritz Stamm wird, ist top. Der Mittzwanziger Jonas Nay spielt diese vielschichtige Rolle zwischen Liebe, Familie, Gehorsam, Begierde, Spionage und Kaltblütigkeit absolut überzeugend. Dafür wurde er gerade beim Deutschen Fernsehpreis als „Bester Schauspieler“ ausgezeichnet. Insgesamt ist diese Serie eine glaubwürdige Reise zurück zum Kalten Krieg, in eine Zeit des Misstrauens zwischen BRD und DDR bzw. West und Ost - die Zeit des US- Präsidenten Ronald Reagan, der Neuen Deutschen Welle und des Walkman. Bereits im Sommer wurde „Deutschland 83“ in den USA ausgestrahlt und zuletzt hierzulande von RTL. Letzteres mit mäßigen Einschaltquoten. Doch kommerzieller Erfolg sollte nie der alleinige Maßstab bei der Bewertung eines Produkts sein! Wer es nicht glaubt: Online verlosen wir zwei Boxen der Qualitätsserie. „Deutschland 83“ (Universum Film) Text: Peter Parker Bild: UFA Fiction

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