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city-scene TriLux September 09/15

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42 QUATTROCULT // ANZEIGE QuattroKult Antilopen Gang „2015 war bisher ein großes Abenteuer“ Woop, woop! Die Antilopen Gang macht mit ihrem aktuellen Album „Aversion“ im Exhaus Halt und wartet dort mit Liedern auf, die wie sie sagen, mit aus Schrott und viel Liebe zu wunderschönen Werken komponiert wurden . Nachdem die Band, die aus der ursprünglichen Formation „ Anti Alles Aktion“ entstanden ist, ihren Bandkollegen Jakob (NMZS) auf tragische Weise verloren hat, kommen sie mit tierisch persönlichen Titeln rüber und treffen den Nagel direkt ins Herz und mit dem Gummihammer geradewegs auf den Kopf. Ob nun „ Beate Zschäpe hört U2“ oder „Spring“, ihre Lieder sind ehrlich, persönlich und voll von poetischer Intelligenz. In diesem Jahr geben die Antilopen richtig Gas und waren bisher schon auf vielen Konzerten und Festivals live zu sehen. Umso erfreulicher, dass Koljah -selbsternannter Nörgler der Band- für uns Zeit hatte und wir ein wenig im Nähkästchen der Band kramen durften. Was treibt Ihr momentan so, außer Musik zu machen? Wir sind momentan dabei, an einem geheimen Projekt zu werkeln, was wir bald auf die Menschheit loslassen. Aber ich kann noch nicht so viel dazu sagen. Wir sind auf jeden Fall sehr fleißig. Ihr habt kürzlich u.a. beim Open Flair oder beim Taubertal Festival live gespielt. Das ist wahnsinnig viel, was Ihr momentan macht. Wie war 2015 bisher für Euch? 2015 war auf jeden Fall ein großes Abenteuer. Wir spielen so viele Konzerte, wie noch nie zu-

vor. Wir lernen ständig neue Leute kennen und es passieren unglaublich viele verrückten Sachen. Bei derzeit zwei drei Festivals pro Wochenende bleibt nicht viel Zeit für anderes. Aber wie gesagt, sind wir auch schon wieder beschäftigt, einiges Neues zu machen. Wenn man gemeinsam unterwegs ist, dann weiß man auch, wie die anderen so ticken. Beschreib doch mal die positiven und die negativen Eigenschaften von Euch. Dann fang ich mal mit Danger Dan an. Der ist unser unfassbar kreativer Kopf, dem die Ideen nie ausgehen. Er ist der begabteste Künstler, den ich kenne, der autodidaktisch an Sachen herangeht. Manchmal neigt er dazu, etwas ungenau zu sein. Panik Panzer und ich sorgen dafür, dass er nicht all zu sehr schludert. Panik Panzer ist ein Tausendsassa und auf vielen unterschiedlichen Gebieten begabt. Er macht bei uns die Grafiken. Er ist Designer, Rapper, Musiker. Er fuchst sich in alles immer rein. Außerhalb des Musikalischen kümmert er sich z.B. auch um unsere Steuern. Weil er so vieles kann, überfordert er sich manchmal. Dementsprechend gestresst bekommt er cholerische Anfälle. Wenn er das jetzt hören würde, würde er das mit einem cholerischen Anfall bestreiten. Wir funktionieren aber alle gemeinsam ganz gut. Ich habe die Rolle des Nörglers in der Band. Das klingt zwar nicht gut, ist es aber, weil ich ja auch immer Recht habe. Ich mag Schludrigkeit nicht, daher korrigiere ich Grammatikfehler in Posts auf Facebook oder Fremdwörter, die unser Danger Dan aufgrund seiner Schludrigkeit in Songtexten gerne mal falsch benutzen will. Ich nerve die anderen bei solchen Sachen mit meinem neurotischen Perfektionismus. Zum Thema Namenswahl, gab es noch Alternativen zu „Antilopen Gang“? Das hat tatsächlich witzigerweise noch keiner gefragt. Das ist eher schleichend aus „Anti Alles Aktion“ entstanden. Wir wollten mit Jakob (NMZS) zusammen zu viert was neues machen. „Antilopen“ ist schon irgendwann mal aufgetaucht, das „Gang“ haben wir dann dran gehängt. Es war auch so, dass wir uns die Domain antilopen.de sichern wollten, war aber nicht mehr frei, also haben wir „Gang“ noch dran gehängt haben. So ist es dann geblieben. Eure Lyrics sind sehr intelligent und auch sehr persönlich. Wie schwer ist es als Künstler, so viel Persönliches immer wieder preiszugeben? Auf der Bühne ist es nicht so schwierig, weil Du nicht immer wieder diese Gefühlswelt durchlebst. Da muss man auf so viele andere Sachen achten, das ist schon was anderes als beim Schreiben des Textes. Andererseits ist es aber schon passiert, dass während einem Konzert Emotionen hochkommen, wenn wir z.B. alte Parts von Jakob rappen. Generell würde ich aber auch keine Sachen veröffentlichen, die mir zu persönlich sind. Man kann ja abwägen, was man für die Öffentlichkeit freigibt. Was ist für den Rest 2015 bei Euch noch geplant? Zunächst ist alles noch mit Konzerten gepflastert. Im November sind wir mit Fettes Brot on Tour, im Dezember dann selbst wieder mit unserer Tour. Kurz entspannen. Danach machen wir an neuen Liedern weiter. Also nach der Tour ist vor dem Album. interview: Tine Sattler Bilder: Band Love Gets Dangerous Open-Air Sommerbühne Exhaus, Trier Samstag, 12.September, ab 16 Uhr www.antilopengang.de www.poppconcerts.de www.exhaus.de

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