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city-scene TriLux Oktober 10/15

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8 Model

8 Model Madness

Halloween, langsam wird’s gruselig. Wovor gruselst Du Dich am Meisten? Da muss ich überlegen, es gibt eigentlich nicht viel. Was mich verwirrt, sind so unerklärliche Sachen, wenn z.B. unsere beiden Katzen synchron in eine Richtung schauen so als ob da gleich irgendwer käme, dabei ist da niemand. Es gibt ja Gerüchte das Katzen so einen Draht zu Geistern hätten, wenn´s dann noch dunkel ist und Kerzen an, ja das ist dann schon etwas gruselig. Kannst Du Dich noch an Dein erstes Bild erinnern? Ich male schon seit ich denken kann, aber woran ich mich erinnere ist, dass ich früher schon gerne in Bücher rein gemalt habe. Heute male ich überwiegend die Cover. Es gibt immer mal wieder Meilensteine an denen man persönlich was festmachen kann, aber DAS erste Bild gab es bei mir nicht. Das war für mich schon immer wie atmen oder denken - das passiert eben und an seinen ersten Atemzug erinnert sich ja auch keiner mehr. Erzähl uns doch ein bisschen über unser aktuelles Coverbild. Wie ist es entstanden? Was zeigt es? Es handelt sich dabei um eine weibliche “Tenome”. Diese Figur entstammt der Japanischen Mythologie und bedeutet soviel wie “Augen in der Hand” und wurde von Guilermo del Torro in “Pans Labyrinth” hervorragend dargestellt. Dieses Motiv ist zum Teil in Mandelbulb3d, Amberlight, Krita, Alchemy, Flame-Painter und Photoshop entstanden. Es ist leider nicht möglich, den Ablauf Schritt für Schritt zu beschreiben. Das Kopfteil und der Hintergrund sind beispielsweise für ein ganz anderes Bild entstanden, welches ich aber verworfen habe. Der Rest ist erst sechs Monate später darum herum entstanden. (Anm.d.Red.: Oliver Wetter hat uns verraten, dass in dem Bild Bienen zu sehen sind, s.u. Gewinnspiel) Wie entstehen Deine Bilder? Auf sehr unterschiedliche Arten. Im Studium habe ich sehr viel mit Kollagen und Skulpturen experimentiert, welche später digital nachbearbeitet wurden. Heute arbeite ich überwiegend am Computer, wobei eine Vielzahl von Programmen Anwendung finden. Manchmal sogar iPad Apps. Grundsätzlich gibt es einen riesigen Fundus an Ressourcen. Der kreative Prozess besteht darin, diese Ressourcen geschickt miteinander zu kombinieren. Für Auftragsarbeiten entstehen Bilder oft nach dem gleichen Schema: Grobe Skizze, detaillierte Skizze, Farbskizze, finale Illustration. Und weil das auf Dauer eher öde ist, kehre ich immer wieder zum Experiment zurück. Gehst Du selbst sehr kritisch mit Deinen Kunstwerken um? Da der Output ja überwiegend digital ist, gehe ich so weit, dass ich fast alle Bilder selbst produziere. Meine letzte Anschaffung ist ein 44 Zoll Großformatdrucker mit dem ich selbst große Bilder bis zu 110cm drucken kann. Aufziehen auf Keilrahmen und Lackieren mache ich alles selbst. Ich denke das sagt einiges aus, oder? Du hast auf deiner Homepage auch einen Blog, der regelmäßig gefüllt wird. Worum geht’s dabei? Also in erster Linie schreibe ich mal darüber was ich so gelernt habe oder erlebe. Dabei geht es weniger um persönliche Dinge, sondern um alles was mit der Kunst oder der Psychologie des Vermarktens zu tun hat. Quasi ein Erfahrungstagebuch was ein bis zweimal im Monat gefüllt wird. Zum anderen sind es Fallstudien oder eine aktuelle Bilderserie an der ich gerade arbeite. So ein Blog ist wie ein Haus, es gibt immer was zu tun. Süßes oder Saures? Süßes natürlich. Interview: Tine Sattler | Bild: Ars Fantasio, Oliver Wetter - - - - - Gewinnspiel - - - - - Auf dem Cover-Bild sind tatsächlich Bienen, wieviele sind es? Klickt unter www.fav.me/d84r1h4, um das Bild größer zu sehen. Wer die richtige Anzahl an Bienen herausfindet, hat die Möglichkeit 1 von 5 DIN A3 oder A2 Kunstdrucken zu gewinnen. Sendet eine Email mit der Lösung an gewinne@saar-scene.de Betreff: „Ars fantasio“ Einsendeschluss ist der 16. Oktober 2015 Oliver Wetter Ars Fantasio www.fantasio.info

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