Der POPSCENE E-Paper Kiosk


Swipe dich durch unsere kostenlosen E-Guides und erlebe Deine Region! Neben POPSCENE findest du hier interessante Broschüren, Leseproben, Magazine aus den Bereichen Tourismus, Kultur, Unterhaltung - multimedial, angereichert mit Fotos, fesselnden Videos und unterhaltsamen Audioclips, für einen faszinierenden Überblick über unsere Region.

Aktuell im POPSCENE E-Paper Kiosk

Aufrufe
vor 4 Jahren

city-scene TriLux Oktober 10/15

  • Text
  • Oktober
  • Redaktion
  • Album
  • Veranstalter
  • Rockhal
  • Musik
  • Klub
  • Danke
  • November
  • Trier
  • Trilux
Das total umsonste Popkulturmagazin.

6 titel GroSSes Glück

6 titel GroSSes Glück gehabt „Hoffnungslos Hoffnungsvoll“ heißt das Motto der Tournee des Singer-Songwriters Joris (Buchholz). Der Absolvent der Mannheimer Popakademie wurde im Dezember 1989 in Stuhr geboren und musiziert bereits seit seinem fünften Lebensjahr. Warum er dennoch denkt, dass er mehr Glück als Talent hat, verrät er im Interview. Du hast zwei Semester lang Ton- und Musikproduktion an der Hochschule der populären Künste in Berlin studiert. Warum nur zwei Semester? Es war ein regulärer Bachelor-Studiengang. Nach zwei Jahren zog es mich nach Mannheim an die Popakademie. Ich komme ja vom nordrheinwestfälischen Land, aus einer kleinen ruhigen Stadt, und habe schon seit meinem fünften Lebensjahr musiziert. Die kreativen Verrückten, die Tag und Nacht Musik machen, habe ich da natürlich nicht unbedingt in Massen gefunden. Daher ging ich erst nach Berlin und habe die dort gesucht. Ich hatte mich eh aufgrund meiner Eigenproduktionen immer schon für Tontechnik interessiert. Dann bin ich aber nach Mannheim, weil alle Welt immer davon sprach, dass im Umfeld der Popakademie so unglaublich viele, total verschiedene Arten von Kunst zusammenkommen. Das hat mich sehr interessiert, und der dortige Aufenthalt mich auch unglaublich inspiriert.

Weißt du noch, wann du deinen ersten Song geschrieben haben? Ich habe irgendwann dummerweise mal erzählt, dass ich mit elf Jahren einen Song für Emma Watson geschrieben habe, also für die Darstellerin von Hermine in „Harry Potter“. Tatsächlich fing ich zu jener Zeit an, Songs zu schreiben. Natürlich habe ich immer schon versucht, zu improvisieren und zu klimpern. Aber einen kompletten Song mit Text zu komponieren, das geschah mit circa elf Jahren. Was ja schon verdammt früh war. Ja... (lacht) Andere Kids sitzen in dem Alter lieber vor der Konsole oder tippen am Handy herum. Naja, das habe ich auch getan. (lacht) Zum Glück gibt es keine Aufnahmen meiner ersten Nummern. (lacht) Zurück zur Popakademie: War es schwierig, einen Studienplatz zu ergattern? Was heißt schwierig... Ich hatte in Berlin ja schon einen Studiengang belegt, mit dem ich eigentlich glücklich war. Ich sah mich anfangs tatsächlich eher als Studiomensch und Produzent. Doch dann reizte es mich, es in Mannheim zu versuchen. Auf die fünf Gesangsstudienplätze hatten sich meines Wissens nach rund 1.500 Leute beworben. Ich bin mir aber wirklich nicht sicher, ob die Zahl stimmt. Ich bin jedenfalls hingegangen und stellte - wie verlangt - im Rahmen der Aufnahmeprüfung meine Songs live vor. Das machte viel Spaß und brachte mir den erhofften Studienplatz ein. Ich hab großes Glück gehabt. Oder großes Können... Wie gesagt: Ich bin mir nicht sicher, ob die Zahl stimmt. Aber es war großes Glück. Jeder, der Musik macht, macht dies auf seine Art zu 100 Prozent und in seinen Augen wundervoll. Kunst ist unglaublich emotional und subjektiv und damit schwer miteinander vergleichbar. Insofern hat man bei solch einer Sache eher Glück. Text: Peter Parker Foto: Hanzh Chang Garage, Saarbrücken, Montag, 12. Oktober www.jorismusik.de www.4plus1-konzerte.de

E-Paper Kiosk "Erlebe Deine Region"

POPSCENE - Das total umsonste Popkulturmagazin

POPSCENE News