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city-scene TriLux November 11/15

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OTTO WAALKES 50jähriges

OTTO WAALKES 50jähriges Bühnenjubiläum Den beliebten Komiker Otto vorzustellen, würde bedeuten, Ottifanten nach Emden tragen - und der platz reichte ohnehin nicht aus, um all seine Meriten aufzuzählen. Die kann man sich dafür jetzt in drei exklusiven Otto-Boxen in Ruhe zu Gemüte führen. Mit der Doppel-DVD „50 Jahre Otto“, der „Kunst-Box“ und der limitierten Sonder-Edition „Deluxe Kofferbox“ erhält der geneigte Otto-Fan alles, was er für die Sammlung braucht. Wir haben uns mit dem leibhaftigen Otto über wichtige Dinge unterhalten. Hallo Otto! stehst jetzt seit 50 Jahren auf der Bühne? Gibt es irgendwelche Folgeschäden? Folgeschäden? Was denn für Folgeschäden? Holladihitiiii! Kennst du den schon? Kommt ein Mann beim Arzt... Einen hab ich noch! Können Sie mir sagen, wo die andere Straßenseite ist? - Ja, da drüben! - Komisch, die schicken mich immer hier rüber! Darf ich noch ein Lied spielen? Nur eins?

29 teRMine // anzeige In meiner Generation (und in Generationen davor und danach) kann fast jeder aus dem stand einen Otto-Witz raushauen. Wen zitierst Du gerne? Ich kann über viele lachen, Inspirationen für neue Scherze finde ich fast überall. Am liebsten zitiere ich den großartigen Robert Gernhardt, der ja auch lange zu meinen Autoren gehört hat. Die ersten Otto-shows waren wie eine Maschinengewehrsalve bestehend aus Kalauern, Körpersprache, musik, eingespielten Sketchen, Wortspielen und Geräuschen. Langweilst Du dich schnell? Ich langweile mich nie! Aber falls ich das mal täte, dann bestimmt auch schnell. Ich mache alles schnell. Ich spreche schnell, ich hüpfe schnell, ich spiele schnell Gitarre und ich gehe schnell weiter zur nächsten Frage. Diese Mischung war damals schon bahnbrechend. Wie muss man sich Otto bei der Vorbereitung auf ein Programm vorstellen. Geht es dabei auch so chaotisch zu? Vielleicht würde es für einen Außenstehenden chaotisch aussehen. Aber ich bin das gewohnt, dass meine Gedanken von einem Reim zum nächsten flitzen und dass bei mir zu Hause überall Zettel mit den Texten der neuesten Hänsel und Gretel-Versionen rumliegen, sogar im Bad. In deinen Programmen gab es immer ein gerüttelt maß an Zoten und politisch unkorrekten Witzen. Gibt es Jokes, die Du heute nicht mehr reißen würdest? Mir ist wichtig, dass ich niemanden beleidige in meinen Scherzen. Trotzdem gab es ein paar Witze, für die ich mich sogar öffentlich entschuldigen musste. Über den Papst, der Selbstmord begeht, zum Beispiel. Wieso auch nicht, wenn man sich beruflich verbessern kann? Aber das war ja auch gegen keine bestimmte Person gerichtet. Manche Deiner Kollegen wollten nach ihrer humoristischen Karriere auch mal ihre ernste seite zeigen. Bestand diese Gefahr für dich auch mal? Ich wollte eigentlich immer mal einen Tatort- Kommissar spielen. Aber so ernst hätte ich sicher nicht sein können. Bestimmt hätte ich zwischendurch immer aus Versehen gejodelt und wir hätten die Szene tausendmal drehen müssen. Du warst ja auch schon öfters im saarland. Das saarland ist so etwas wie das Ostfriesland des südwestens. Hast Du ein paar Vokabeln auf saarländisch drauf? Eijoh! Wenn ich auf meiner Tournee in Saarbrigge auf die Bühne komme, sage ich immer als erstes „Unn?“ Dann lachen erst alle und sagen dann im Chor „Gudd!“ Und mehr Vokabeln gibt‘s bei euch doch gar nicht, oder? Interview: Markus Brixius Bild: edel Special Force: Jenny Kallenbrunnen

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