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city-scene TriLux März 03/16

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4 TITEL BOSSE „ES

4 TITEL BOSSE „ES FÜHLT SICH NICHT MEHR AN WIE ANFANG ZWANZIG“

Am 12. Februar veröffentlichte Axel Bosse sein neues Album „Engtanz“. Es ist der ausgelassene Tanz mit dem Leben. Der 35 jährige blickt zurück und liefert 11 neue Songs mit Texten, in denen sich Altersgenossen sehr wohl erkennen können. Nach seinem Erfolgsalbum „Kraniche“ (2013) liefert die neue Platte wieder wundervoll, poetische Stücke, die er in diesem Jahr im März in der Garage und auch auf dem Rocco del Schlacko Festival präsentieren wird. Im Interview bei Kaffee und Kippe hat Bosse uns Einblicke in die Arbeit zur neuen Platte gewährt und erzählt, was ihn derzeit beschäftigt. Dein neues Album heißt „Engtanz“, wie hat es sich angefühlt, so eng mit dem Leben zu tanzen? Mal leicht, mal nicht so leicht. Es ist nun mein sechstes Album und das sollte das Ende meiner Jugend einläuten. Ich wollte damit meinen Istzustand beschreiben. Die ersten Freunde werden krank, oder sind gestorben, ich hab ein Kind. Ich habe tief in mich reingeschaut. Es geht auf der Platte um Dinge, die mich oder Leute in meinem Alter beschäftigen. In „Ahoi Ade“ singst Du, dass der Sommer vorbei ist. Ist Dein Sommer wirklich schon vorbei? Ja, es fühlt sich nicht mehr an wie Anfang zwanzig. Also muss man sich von manchen Sachen auch verabschieden. Es ist nicht mehr wie früher, Party machen, Clublichter an und alles ist vergessen. Wir sind erwachsen geworden. Mit 35 fühlt sich einiges zwar entspannter an, aber man muss sich von manchen Sachen eben verabschieden und sich dem Leben stellen. Viele Texte deiner neuen Songs behandeln das Thema Zeit. Hast Du einen Masterplan entwickelt? Der letzte Sommer ist für mich komplett entfallen. Ich war nicht im Wasser, ich war nicht im Urlaub, weil ich produziert habe. Ich bringe Dinge gerne zum Ende, sonst bin ich unentspannt. Wenn alles fertig ist, hab ich den Kopf frei. Dann nehme ich mir gezielt Zeit für Freunde und Familie. Mit den Sportfreunden Stiller hast Du kürzlich in München beim Konzert „Wir. Stimmen für geflüchtete Menschen“ gesungen. Fühlst Du Dich durch die Vorkommnisse in der vergangenen Zeit als viel reisender Mensch eingeschränkt? Nein! Überhaupt nicht. Ich habe keine Angst vor terroristischen Anschlägen. Ich bin oft in der Türkei und finde daher bitter, was in Bodrum an der türkischen Ägäis passiert. Man sieht Menschen, die auf Boote gesetzt werden und man fragt sich, ob sie es schaffen werden in Griechenland anzukommen. Da sind Kinder, die auf Beton schlafen und dann irgendwann auf die Boote gebracht werden. Die türkische Regierung kümmert sich um diese Menschen nicht. Das zu erleben, hinterlässt ein mulmiges Gefühl. Es geht um Freiheit und die sollte sich niemand nehmen lassen. Im Sommer wirst Du selbst einige Festivals spielen, wen möchtest Du diesen Sommer unbedingt live sehen? Du willst meinen neuesten Shit hören. Ich werde mir auf jeden Fall Alligatoah ansehen, eine Show von Deichkind, Curches und auch London Grammar. Text: Tine Sattler Bild: Benedikt Schnermann Garage, Saarbrücken Donnerstag, 10. März, 19.30Uhr www.axelbosse.de

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