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city-scene TriLux März 03/16

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Bereits erschienen. Bereits erschienen. ADRIAN YOUNGE SPIDERGAWD Nicht aus dieser Zeit MUSIK-TIPP Adrian Younge ist ein Los Angeles beheimateter Plattenladenbesitzer (Artform Studio), Multiinstrumentalist und Produzent, der u.a. zwei fantastische Alben für bzw. mit Wu- Tang Clan-Mitglied Ghostface Killah produziert hat. Genauer gesagt waren das Teil eins und zwei von „Adrian Younge Presents Twelve Reasons To Die“ (2013 & 2015). Der dort etablierte Mix aus HipHop, Soul, Funk, R’n‘B und Ennio Morricone- Einflüssen ist auch auf seinem aktuellen „Soloalbum“ „Something About April II“ dominierend. Das Erstaunlichste ist: Die Songs klingen so gar nicht wie aus Neuzeit - eher wie aus den späten Sechzigern oder frühen Siebzigern ins Hier und Jetzt transportiert. Zur illustren Gästeliste dieses Old School-Albums gehören u.a. die Neo Soul-Sänger Bilal und Raphael Saadiq (Ex-Tony! Toni! Toné!) sowie Lætitia Sadier (Ex-Stereolab) und Tortoise-Schlagzeuger John Herndon. Eine interessante Konstellation für ein überaus interessantes Album. Schlag auf Schlag MUSIK-TIPP Bei Spidergawd geht es Schlag auf Schlag. Da hat man sich noch nicht an „II“ satt gehört, liegt schon das Nachfolgewerk „III“ des Motorpsycho-Nebenprojekts vor. Beschweren wollen wir uns aber nicht, denn der Sound, den Per Borten (Gitarre, Gesang), Rolf Martin Snustad (Baritonsaxofon) sowie die Motorpsycho-Männer Bent Sæther (Bass) und Kenneth Kapstad (Schlagzeug) hierauf fabrizieren, ist überaus verzückend: psychedelisch, treibend rockig, einfallsreich, Dank des Baritonsaxofons immer etwas besonders und vor allem sehr kraftvoll. Spidergawd können einerseits zu einer Dampfwalze mit Turbomotor mutieren (siehe „The Best Kept Secrets“), andererseits ihrer Verspieltheit und Spielfreude in einem Jam à la „The Funeral“ freien Lauf lassen. Kurzum: Perfekte Musik zum Kopfabschalten und den Alltagsmist Alltagsmist sein zu lassen... Wer nicht die Vinylversion des Albums kaufen mag, dem sei empfohlen, sich die CD-Box mit den Teilen eins bis drei zuzulegen. Es lohnt sich! Adrian Younge „Something About April II“ (Rough Trade) www.fb.com/adrian.younge Text: Peter Parker Bild: Linear Labs Spidergawd „III“ (Soulfood) www.spidergawd.no Text: Peter Parker Bild: Crispin Glover Records

Bereits erschienen. Bereits erschienen. BLACK MASS Verbitterter Gangsterboss FILM-TIPP Vom kleinen Gauner steigt der irischstämmige Kriminelle James „Whitey“ Bulger zum Paten von Boston auf. Auf diesem Weg erfährt er ausgerechnet Unterstützung durch seinen Jugendfreund John Connolly, dargestellt von Joel Edgerton. Der ist prekärer Weise FBI-Agent und will mit allen Mitteln Bostons italienische Mafia zur Strecke bringen. Deshalb verbündet er sich mit Whitey, gespielt von einem aufgrund der hervorragenden Maskenbildarbeit nicht wiederzuerkennenden Johnny Depp. Der wird aus nicht ganz uneigennützigen Gründen zum FBI-Informanten, denn so kann er seine Konkurrenten nach und nach ans Messer liefern. Aber wer hoch steigt, der fällt tief. Diese Erfahrung muss nicht nur der hartgesottene und verbitterte Gangsterboss machen. Auch die Karrieren von Connolly und Whiteys Bruder (Benedict Cumbertach) sind bedroht in diesem exzellenten Gangsterfilm, der auf wahren Begebenheiten beruht. Der reale Whitey wurde nämlich 2011 nach 16-jähriger Flucht gefasst und verbüßt derzeit seine Haftstrafe. BECKS LETZTER SOMMER Happyend mit Abstrichen FILM-TIPP Ihm fehlt jegliche Motivation, er verschläft öfters und benutzt seit Jahren die immer gleichen Overhead-Folien. Das Leben des Lehrers Robert Beck (in einer Paraderolle: Christian Ulmen) ist geprägt von gähnender Langeweile und Leere. Dabei war er früher Frontmann einer erfolgreichen Rockband. Jetzt jedoch ist er im Lehreralltag gefangen... Zumindest bis er das Talent seines introvertierten Schülers Rauli Kantas (Nahuel Pérez Biscayart) entdeckt. Er schreibt für ihn Songs und will ihn groß raus bringen. Einfach gesagt, denn zwar winkt ein Plattenvertrag, doch nur wenn Beck nicht mehr im Hintergrund agiert. Auch die neue Liebe zu Lara (Friederike Becht) entpuppt sich als kompliziert. Und dann ist da noch Becks Nachbar und Freund Charlie (Eugene Boateng), der nicht so recht weiß, was er will und sich mit Drogen abschießt. Begleitet von der Musik von Bonaparte zeigt dieser Film die romantische, amüsante und nachdenkliche Geschichte Becks, die mal Komödie, mal Road Movie ist und am Ende ein Happyend mit Abstrichen parat hält. „Black Mass“ (Warner Home Video) www.warnerbros.de/kino/black_mass.html Text: Peter Parker Bild: Ratpac „Becks Letzter Sommer“ (Universum Film) www. wildbunch-germany.de/movie/becks-letzter-sommer Text: Peter Parker Bild: Wild Bunch

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