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city-scene TriLux Jan 01/15

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4 TITEL Kitty, Daisy &

4 TITEL Kitty, Daisy & Lewis Britische Rock´n Roll-Geschwister Beeinflußt vom Musikgeschmack ihrer Eltern Ingrid Weiss und Graeme Durham musizierten die Londoner Geschwister und Multiinstrumentalisten Kitty, Daisy & Lewis bereits als Jugendliche. 2002 kam es zu ersten lokalen Auftritten der Drei, die dabei von ihrer Mutter (ex-Schlagzeugerin bei The Raincoats) am Kontrabass und ihrem Vater (ex-Profimusiker und Produzent) an der Gitarre begleitet wurden. Nach der ersten Single „Honolulu Rock-A-Roll-A“ (2005) nahm der Mix aus Rock´n Roll, R´n´B, Blues, Soul, Jazz und Country so richtig Fahrt auf. Anlässlich ihrer dritten CD-Veröffentlichung „The Third“ (V.Ö. 26.01.15) weilten die Geschwister für Interviews in Deutschland. So nutzten wir die Gelegenheit zu einem Blick hinter die Kulissen im Gespräch mit Kitty.

Auf welche Einflüsse bezieht sich Eure Musik bis heute, wer hat Euch neben Euren Eltern maßgeblich beeinflusst? Es sind vor allem die 40er und 50er Jahre die uns zu Beginn musikalisch inspiriert haben, dann kamen auch Einflüsse aus späteren Jahrzehnten hinzu. Zuhause gab es eine reiche Auswahl an Platten zu hören, das Singen und Spielen haben wir tatsächlich von unseren Eltern gelernt. Die Bandgründung ging dann sehr natürlich vor sich, wir sind nicht am Reißbrett entstanden. Und als wir unsere erste Single in den Händen hielten, fühlte es sich einfach nur großartig an. Der nationale Erfolg stellte sich schnell ein, Festivals wie das in Glastonbury fragten Shows an. Und auch in Sachen CD-Produktion wurdet ihr rasch aktiv. Zunächst gab es die Zusammenstellung des Samplers „A-Z of Kitty, Daisy & Lewis – The Roots Of Rock´n Roll“, dann 2008 das erste selbstbetitelte Album. Fans und Kritiker waren gleichermaßen begeistert von Aufnahmen, die mit Vintage-Technik und-Equipment entstanden. Wie war damals das Verhältnis zwischen Coverversionen und Eigenkompositionen? Wir nahmen zunächst fast nur Cover auf, ab dem zweiten Album „Smoking In Heaven“ (2011) ausschließlich eigene Stücke. Die hatten zwar diese Retro-Note, blieben aber unverwechselbar, was man an KDL so schätzte. Es gelang uns gut, die Live-Energie auf der Bühne auch im Studio umzusetzen. Unser Label Sunday Best/RTD machte nie Druck, sie liessen uns die größtmögliche Freiheit zur Entfaltung, deshalb arbeiten wir seit über 10 Jahren als erfolgreiches Team zusammen. Sie gehören quasi zur Familie. Neben Support-Shows für Stars wie die Stereophonics, Razorlight oder Coldplay gab es 2012 auch eine besondere Zusammenarbeit in Berlin. Erzähl mal bitte. Ja, wir haben „Run Run Run“ mit Boss Hoss für ihr Album „Liberty Of Action“ (Black Edition, 2012) eingespielt. Sie haben sich als große Kitty, Daisy & Lewis-Fans geoutet und uns gefragt, ob wir Lust zu dieser Kooperation haben. Und unser Vorschlag „Run Run Run“ auszuwählen, stiess auf ihre volle Zustimmung. In den letzten drei Jahren habt ihr zunächst ein eigenes Studio in einem aufgegebenen indischen Restaurant in Camden eingerichtet und dort dann auch unter der Regie von Produzent Mick Jones (ex-The Clash) 12 neue Stücke für „The Third“ eingespielt. Worin besteht der Unterschied zu den bisherigen Aufnahmen? Wir sind alle Drei als Songwriter gereift, haben uns als MusikerInnen weiterentwickelt und die Produktion wurde von Mick Jones, der auf „Feeling A Wonder“ auch zu hören ist, auf ein höheres Level gebracht. Daisy & Lewis haben ihn vor ein paar Jahren auf dem Notting Hill Carnival kennengelernt und seitdem sind wir eng befreundet. Jetzt freuen wir uns auf die Reaktion des Publikums gegenüber neuen Stücken wie „Baby Bye Bye“ oder „Turkish Delight“, die von uns aus sehr persönlichen Sichtweisen geschrieben wurden. Und obwohl wir alle Drei nicht mehr zuhause wohnen, sondern uns ein eigenes Haus teilen, sind wir Individualisten, die gelegentlich auch nicht vor Gesellschaftskritik wie in „Developer´s Disease“ (über Grundstücksspekulation in London) halt machen. Musikalisch decken die Songs die eingangs erwähnte Vielfalt ab und es wird einem schnell bewusst, das Euch mit „The Third“ tatsächlich ein ´feeling of wonder´, wie Jones es nennt, gelungen ist. „No Action“ setzt dabei auf Funk, „Feeling Of Wonder“ mehr auf Soul. Und dank Trompeten-Legende Eddie ´Tan Tan´ Thornton kommt sogar noch eine Prise Jamaika mit ins Spiel. Im Anschluß an die Veröffentlichung geht es wieder auf Tour, im Februar/März wird man Euch auch in Deitschland erleben können. Wer gehört da zum Line Up? Unsere Eltern, Eddie und wir Drei. Auf der Bühne sind wir immer als Sextett zu sehen und hören. Eure Verläufe liegen schon lange im sechsstelligen Bereich, ihr könnt von der Musik leben, tourt um die Welt. Was sind Deine speziellen Pläne für 2015? Ich persönlich hoffe, dass wir bald mal in Südamerika spielen können. Ich liebe die Musik die von dort kommt und würde gerne in Ländern wie Brasilien auftreten. Ansonsten wird sich nicht viel ändern, ich werde mit Herzblut Musik machen, in Pubs und Clubs ausgehen um Freunde zu treffen und um die Musik anderer Künstler zu konsumieren. Text: Frank Keil Foto: PR www.kittydaisyandlewis.com

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