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city-scene TriLux Februar 02/15

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8 MODEL

8 MODEL MADNESS

RAINER BREILING COVERFOTOGRAF FEBRUAR Dein Covermotiv fällt unter das Motto „Dark Art“. Hast Du ein Faible für das Dunkle? Ich mag das Dunkle, Lost Places, die nächtliche Stimmung. „Blümchenbilder“ reizen mich weniger. Für mich ist es eine größere Kunst, die größere Herausforderung, die Schönheit eines Models oder eines Momentes in einer dunklen oder bedrohlichen Atmosphäre einzufangen. Oft kann man mit einem solchen Bild auch die interessanteren Geschichten erzählen. Es kommt allerdings immer auf die Wünsche und auch auf den Typ des Models an. Eine elfengleiche, zierliche Frau z. B. lässt sich natürlich wunderschön in unberührter Natur und fließenden Stoffen darstellen. Da können auch Bilder in schöner Stimmung und freundlicher Atmosphäre inspirierend sein. Du unterscheidest zwischen Bild und Foto. Kannst Du das mal erklären? Mit einem Foto fange ich den IST Zustand ein. Mit diesem Foto kreiere ich das Bild mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln. Das Foto selbst ist für mich das Basismaterial zur weiteren Bildbearbeitung in Photoshop. Durch die Nachbearbeitung verleihe ich dem Foto die passende Licht- und Farbstimmung und kreiere so das fertige Bild. Die heutige Technik erlaubt es einem Fotografen ähnlich wie ein Maler zu agieren,. Bei einem Gemälde kann keiner nachvollziehen, ob der Hintergrund, das Kleid, die Frisur tatsächlich so war oder ob es dem Maler oder dem Model wichtig war, es so darzustellen. Im Extremfall ist die einzige Gemeinsamkeit von Ausgangsfoto und fertigem Bild das Model, das dann evtl. sogar nur vor einer grauen Wand fotografiert wurde. Hintergrund, Farben, Licht machen dann das fertige Bild aus. Im Gegensatz zu vieler deiner Kollegen arbeitest Du auch viel mit männlichen Models zusammen. Stellst Du bei den Shootings Unterschiede zwischen den Geschlechtern fest? Männer sind eher bereit, mit einem Bild eine Geschichte zu erzählen und stellen sich durchaus gerne als ganze Helden dreckig und verschwitzt dar. Frauen ist es eher ein Anliegen, ihre Schönheit und ihre Vorzüge zu präsentieren. Oft fehlt ihnen der Mut zum Spiel mit dem eigenen Ich, zum Ausprobieren, zur dunklen Seite. Wenn sie sich doch darauf einlassen, sind sie meistens vom Ergebnis mehr als angenehm überrascht. Fotografierst Du lieber drinnen oder draußen? Und warum? Da richte ich mich ganz nach den Wünschen des jeweiligen Models. Für mich hat beides seinen Reiz. Draußen mit Naturlicht zu fotografieren ist eine andere Herausforderung, drinnen bereite ich eher Bildkompositionen vor, die ich oft mit Outdoorfotos zu einem Bild montiere. Des Weiteren bestimmt auch die jahreszeitliche Wetterlage den Shootingort, ob drinnen oder draußen. Was ist Dein Lieblingsspot in Trier und Umgebung? Einen klassischen Lieblingsspot gibt es nicht. Wenn man mit offenen Augen durch unsere schöne Stadt geht, entdeckt man auch nach Jahren immer wieder passende Locations, oftmals nur eine Tür, eine Mauer, eine Treppe oder ein Stück gepflasterte Straße. Interview: Markus Brixius Bild: Rainer Breiling www.ganz-objektiv.de

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