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Biosphäre Bliesgau für dich und mich....

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Der kleine Reiseführer durch das Biosphärenreservat Bliesgau mit seiner malerischen Landschaft und seinen naturbelassenen Streuobstwiesen.

RITTER, KELTEN, RÖMER

RITTER, KELTEN, RÖMER UND LEGENDEN… Geschichten, Legenden und Mythen Der Gollenstein ist ein über 5.000 Jahre alter Menhir. Er liegt auf einer Höhe von Blieskastel, über die Wanderer oder Spaziergänger ihn gut erreichen können. Der Gollenstein besteht aus einem hellen Sandstein und ragt 6,60 Meter aus dem Boden heraus. Es handelt sich um den größten, nach dem Krieg wieder aufgebauten, Menhir Deutschlands und lässt auf einen im Leben der damaligen Menschen sehr bedeutenden Kult schließen. Geschichtsforscher spekulieren u.a., dass der Kult mit dem Himmel in Verbindung stehe und der Gollenstein demnach eine symbolische Säule zwischen Erde und Himmel darstellt oder dass es sich um einen Sonnenkult handelte. Das Wunder vom Brudermannsfeld Das hat sich der Überlieferung nach im 13. Jahrhundert in der Nähe von Bebelsheim ereignet. Seit Generationen verehren die Gläubigen unserer Region die „Madonna mit den Pfeilen“, zu der jahrhundertelang die Menschen ins Kloster Gräfinthal pilgerten und die heute im Kloster in Blieskastel steht. Der saarländische Zeichner Bernd Kissel hat die bekannte Legende adaptiert und gezeichnet. Das Kloster Gräfinthal ist heute ein Olivetaner- Benediktiner Kloster und ein beliebter Wallfahrtsort. Neben dem Gollenstein findet der Bliesgau-Besucher noch eine weitere wichtige und interessante Felsformation in der Biosphäre. Der Große Stiefel in St. Ingbert ist ein einzigartiger, von Wasser und Wind geformter Buntsandsteinfelsen, der wohl schon in keltischer Zeit Gegenstand religiöser Verehrung gewesen sein mag. Die Form des Naturdenkmals ähnelt einem umgedrehten Schuh oder Stiefel. Er entstand in grauer Vorzeit und wird seit Tausenden von Jahren von Menschen besucht und bestaunt. Auf dem Großen Stiefel, fand man damals Steinklingen, Pfeilspitzen, Mahlsteine und Steinbeile die aus der Mittleren Steinzeit ca. 8000 bis 4000 v.Chr. stammen müssten. Wanderer, die den Felsen an seinem mystischen Ort besuchten, berichteten von einem spürbaren Geheimnis, das sie umgeben hätte. Heilig-Kreuz-Kapelle Blieskastel Klostergarten Blieskastel Die Ruinen des Kloster Wörschweilers liegen verwunschen über dem Bliestal bei Wörschweiler. 62 | | 63

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