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41. Filmfestival Max Ophüls Preis - Programmheft

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247 Kinovorstellungen, 149 Filme, 17 Branchen-Veranstaltungen und Empfänge, vier spannende Abende im Lolas Bistro – die kommenden sieben Tage des 41. Filmfestivals Max Ophüls Preis haben es in sich! Im reichhaltigen Programm finden sich aus der Szene des jungen deutschsprachigen Kinos viele Neuentdeckungen, aber auch jede Menge Filmemacher·innen, die schon einmal in Saarbrücken waren und nun ihre neue Arbeit vorstellen.

wettbewerb

wettbewerb dokumentarfilm Die zwölf beiträge bewerben sich um drei Preise, darunter um den Max Ophüls Preis: bester Dokumentarfilm. ARChe nORA DeR PeRFeKte RUn FRitsCh‘s PFUsCh GLitZeR & stAUb Regie: Anna Kirst / Österreich 2020 / Dokumentarfilm / Farbe / 79 Min. / engl., span. mit dt. Ut / Uraufführung In den USA erhalten die Kinder von undokumentierten Einwanderern durch ihre Geburt auf US-amerikanischem Boden die Staatsbürgerschaft. Nora kämpft für Tausende dieser Kinder, damit die Familien im Fall einer Abschiebung der Eltern nicht für immer getrennt werden. Dafür inszeniert sie sich in den Medien, vertraut auf ihre Freunde in der republikanischen Partei – und stellt alle gängigen Vorstellungen einer Sozialheldin auf den Kopf. Do 22:15 CS 2 / Fr 15:15 CS 8 / Sa 10:00 CS 5 / So 20:30 CS 5 Regie: Lea becker / Deutschland 2020 / Dokumentarfilm / Farbe / 94 Min. / Uraufführung Medaillen für Deutschland gewinnen – das ist der gemeinsame Traum von Celia, Fillip und Umito. In einem Skiinternat in den Bergen – fernab von Familie und Freunden – trainieren sie täglich, um irgendwann ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Als Teil des deutschen Snowboardcross-Nationalteams beißen sie sich durch die lange Wintersaison. Wettkämpfe, Schularbeiten, Verletzungen – und nebenher die Pubertät. Welche Opfer verlangt eine erfolgreiche Profisportkarriere? Di 19:30 CS 8 / Mi 15:00 CS 5 / Do 21:00 CaZ 2 / Fr 10:00 CS 2 Regie: Lisa wagner / Deutschland 2020 / Dokumentarfilm / Farbe / 79 Min. / Uraufführung / Cast: herbert Fritsch, Florian Anderer, wolfram Koch, Annika Meier, Carol schuler u. a. Die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin ist in Aufruhr. Der bevorstehende Intendantenwechsel nach dem Ende der Ära Castorf hat einen Theaterstreit hervorgerufen. Inmitten dieser Unruhen inszeniert der Regisseur Herbert Fritsch „Pfusch“, seine letzte Stückentwicklung ohne Textvorlage, an dem Haus, das er seine künstlerische Heimat nennt. Mit seinem berühmten Ensemble muss Fritsch erneut herausfinden, was modernes Theater für ihn bedeutet – während der Premierentermin bedrohlich näher rückt. Mi 17:15 CS 5 / Do 12:30 CS 2 / Fr 19:30 CS 3 / So 12:30 FH Regie: Anna Koch, Julia Lemke / Deutschland 2020 / Dokumentarfilm / Farbe, s/w / 91 Min. / engl. mit dt. Ut / Uraufführung / Cast: Altraykia begay, tatyanna begay, Ariyana escobedo, Maysun King In den einsamen Weiten der USA leben vier Mädchen, die eine Leidenschaft teilen: Die wilde Welt des Rodeos. So unterschiedlich ihr kultureller Background sein mag, sie alle wollen in die Fußstapfen großer Cowboys treten. In einem Kosmos, der einst nur ihren Brüdern und Vätern gehörte, beweisen sie, dass „you ride like a girl“ keine Beleidigung, sondern ein Kompliment ist. Mi 19:00 CS 8 / Do 12:15 CS 8 / Fr 17:30 CS 2 / Fr 20:00 CMW / So 11:00 CS 5 16 41. filmfestival max ophüls preis

wettbewerb dokumentarfilm Kiw Regie: Frederik Arens Grandin / Deutschland, Frankreich 2020 / Dokumentarfilm / Farbe / 73 Min. / Franz., wolof, Liban.-Arab. mit dt. Ut / Uraufführung Nach einer Reihe von Rückschlägen verlässt der junge Libanese Ali seine Wahlheimat Paris und kehrt nach Dakar zurück. Sein neuestes Projekt: eine kleine Fischfabrik. Diesmal scheint Ali tatsächlich das große Los gezogen zu haben. Die Firma entwickelt sich gut – trotz der internationalen Ausbeutung der senegalesischen Gewässer, trotz Regenzeit und Stromausfällen. Doch dann steigt der Cousin in die Firma ein und bringt alles durcheinander. Für Ali startet die Odyssee damit von Neuem. Next stop: Haiti. Di 17:30 CS 5 / Mi 22:00 CS 2 / Do 14:15 FH / Fr 19:30 CS 5 LOst in FACe Regie: valentin Riedl / Deutschland 2020 / Dokumentarfilm / Farbe / 81 Min. / Uraufführung Carlotta erkennt kein Gesicht, nicht einmal ihr eigenes. Für sie sind Gesichter keine Orte des Vertrauens, sondern graue Bastionen, die nur verängstigen und Verwirrung stiften. Mit seinem Film wandert der Neurowissenschaftler Valentin Riedl durch Carlottas Sphären voll anthropomorpher Tiere, luzider Träume und holpriger Irrwege. Auf ihrer rastlosen Reise findet Carlotta schließlich in der Kunst einen Zugang zum eigenen Gesicht und ertastet sich den Weg zurück zu ihren Mitmenschen. Do 19:45 CS 2 / Fr 14:45 CS 2 / Sa 10:30 CS 3 / So 14:00 TL / So 16:00 CS 5 PAssiOnssPieLe Regie: Luka Lara steffen / Deutschland 2020 / Dokumentarfilm / Farbe / 76 Min. / Uraufführung Der 13. Februar steht in Dresden jedes Jahr im Zeichen des alliierten Bombardements von 1945. Während die einen sich versöhnlich an den Händen halten, marschieren die anderen mit Fackeln durch die Stadt. Rechte mobilisieren seit den 1990er Jahren ihre Anhänger. Der Aufmarsch im Februar wurde zum europaweit größten – bis er 2010 erstmals erfolgreich blockiert wurde. Doch so, wie sich die Grenzen des Sagbaren weiter nach rechts verschieben, nehmen auch die rechten Aktionen wieder zu. Mi 19:45 CS 2 / Do 13:00 CS 5 / Fr 11:45 FH / So 12:15 CS 3 ReGeLn AM bAnD, bei hOheR GesChwinDiGKeit Regie: Yulia Lokshina / Deutschland 2020 / Dokumentarfilm / Farbe / 92 Min. / Dt., Rumän., engl., Russ., Poln. mit dt. Ut / Uraufführung / freigegeben ab 12 In der westdeutschen Provinz kämpfen osteuropäische Leiharbeiter·innen des größten Schweineschlachtbetriebs des Landes ums Überleben – und Aktivist·innen, die sich für deren Rechte einsetzen, mit den Behörden. In München probt zur gleichen Zeit eine Theaterklasse ein Stück von Brecht und denkt über die deutschen Wirtschaftsstrukturen nach. Ein Film über den Zustand der Arbeit und Fragen der Moral, wo offene Landes- und Marktgrenzen für die einen Gefahr und für die anderen Kapital bedeuten. Di 19:45 CS 5 / Mi 12:30 CS 2 / Do 12:00 FH / Sa 15:00 CaZ 3 41. filmfestival max ophüls preis 17

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